Drama

Die Hände meiner Mutter

Die Hände meiner Mutter © Kinescope Film
Die Hände meiner Mutter © Kinescope Film | © Kinescope Film

Bei einer Familienfeier sieht Markus, wie sein kleiner Sohn mit der Großmutter Renate die Toilette verlässt, eine kleine Wunde blutet an dessen Stirn. Das löst bei Markus verdrängte Erinnerungen aus: Er wurde als Kind von seiner Mutter Renate sexuell missbraucht. Erst in einer langen Odyssee durch die Therapeutenzimmer wird Markus die seelische Verletzung bewusst, großartig von Andreas Döhler gespielt, auch in den Rückblenden in die Kindheit - ein  starker Verfremdungseffekt.

Regisseur Florian Eichinger erkundet sensibel und genau, niemals reißerisch, die tiefe Erschütterung, die eine so schreckliche Grunderfahrung auslöst: Menschen wie Markus bleiben Fremde im eigenen Leben.

Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs


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Kritiker: Knut Elstermann

gelungen

Regie: Florian Eichinger
Darsteller: Andreas Döhler, Jessica Schwarz, Katrin Pollitt
Erscheinungsjahr: 2016
Herkunftsland: Deutschland