Fr24.04.
19:00 - 21:00

mo-fr, 19:00 - 21:00

radioeins live aus dem Admiralspalast

mit Daniel Finger und Sven Oswald

Daniel Finger © radioeins, Jim Rakete

Berlin ist die Stadt der Musik. Berlin ist die Stadt der Kunst. Berlin ist die Stadt der Literatur und des Theaters sowieso. Hier steppt der Bär, hier tanzen die Puppen, hier fliegen Schweine durchs Weltall. So eine Stadt braucht eine entsprechende Show, ein Metropolen-Magazin, das alles aufbietet, was hier künstlerisch kreucht und fleucht. Am besten auf radioeins. Am besten live aus einem Vergnügungstempel der Extraklasse. Am besten: radioeins live aus dem Admiralspalast.

Rubriken

Die Musikanalyse

Prof. Fladt

Die Musikanalyse

Studiogäste

Gang Of Four

Am 23. April 2015 im C-Club in Berlin

What Happens Next von Gang of Four
What Happens Next von Gang of Four

1979 kamen sie mit ihrem ersten Album „Entertainment“ raus, inzwischen hat sich die Postpunk-Band aus Leeds „Gang of four“ einen neuen Sound zugelegt und mit „What happens next“ ein neues Album ohne Sänger Jon King aufgenommen - dafür singt neben Alison Mosshart auch Herbert Grönemeyer auf zwei Songs mit.

Studiogäste

Kofelgschroa

Am 23. April 2015 im Berliner Badehaus Szimpla

Kofelgschroa © Hagen Keller/taleofyears.de
Kofelgschroa © Hagen Keller/taleofyears.de

Markanter Dialekt, volkmusikartige Instrumentierung, und mehrstimmiger Gesang, gepaart mit dadaeskem Minimalismus und einer Prise Verträumtem. Vor acht Jahren gründete sich das Quartett mit Tenorhorn, Helikontuba, Flügelhorn und Gitarre. Benannt haben sie sich nach einem Berg in Oberammergau, wo sie herkommen, dem Kofel. Dazu noch "Geschrei" (Gschroa) und die wilde Mischung aus Karl Valentin und deutschem Freak-Folk war perfekt.

Studiogäste

Ewert And The Two Dragons

Die estnische Alternative-Pop-Band spielt am 22. April 2015 im Berliner Lido

Ewert And The Two Dragons (Quelle: Warner Music)
Ewert And The Two Dragons (Quelle: Warner Music)

"Ewert Ja Draakonid", so heißt die Band "Ewert and the two dragons" in ihrer Heimat Estland. Im Jahr 2008 gündeten sie sich als Freunde und Fans von Radiohead und Sting. Ein Jahr später folgte ihr erstes Indie-Rock Album, Touren durch Estland und der Vertrag bei einem lettischen Indie-Label.

Der Durchbruch, auch in Europa, gelang "Ewert and the two Dragons" mit dem zweiten Album "Good Man Down". Inzwischen sind sie mit ihrer dritten Platte "Circles" unterwegs, dessen Hauptthema das Erwachsenwerden ist.

Die Musikanalyse

The Beigeness von Kate Tempest

Musik verstehen mit Prof. Dr. Hartmut Fladt

Fladt ist Musikwissenschaftler und Komponist. In Gerichtsverfahren wird er ob seiner bestialischen Intelligenz oft als Gutachter herangezogen. Bei radioeins analysiert er jeden Montag einen Song und erklärt, warum er so funktioniert, wie er funktioniert.

Kate Tempest
Kate Tempest

Ihr Debüt veröffentlichte Kate Tempest bereits 2011, aber im letzten Jahr gelang der Londonerin mit "Everybody Down" der entgültige Durchbruch. Ein besseres HipHop Album aus England gab es 2014 nicht. Kate Tempest ist eine Lyrikerin, Poetin, ja sogar als Theaterautorin konnte sie Erfolge feiern. 

Mit Worten zu spielen, mit der Sprache jonglieren, da macht der 27jährigen keiner was vor. "Everybody Down" ist ein intensives und wichtiges Album, das man so schnell nicht vergisst. Nicht umsonst landete das Album in vielen Jahresbestenlisten auf den vordersten Plätzen und konnte auch bei der Wahl zum "Soundcheck Award" Künstler wie Damon Albarn, Beck oder Jungle auf die Plätze verweisen.

Am 21. April 2015 spielt die rappende Poetin und frischgebackene Gewinnerin des "Soundcheck Awards" live im Berghain und unser Musikprofessor Hartmut Fladt analysiert heute ihren Song "The Beigeness".


Fazit:

Die Musik wird absolut vom Text dominiert. Sie hat eine dienende, unterstützende Funktion. Originalität aber hat sie in der Rhythmik, im Arrangement, besonders in der "abgedunkelten" Coda mit dem Bass-Solo. Ein starker Text, eine starke Frau.

Der Beitrag ist noch bis zum 20.04.2016 00:00:00 verfügbar.

Studiogäste

The Staves

Am 20. April 2015 im Berliner Heimathafen Neukölln

The Staves © Kelly Teacher
The Staves © Kelly Teacher

Musizierende Geschwister, das hat in der Geschichte der Musik schon öfter funktioniert. Man denke da an „Kitty, Daisy and Lewis“, die Gallagher-Brüder, die Jackson 5 oder Arcade Fire.

Hinter dem Akkustik Folk-Rock-Trio „The Staves“ stecken die drei Schwestern Emily, Jessica und Camilla Staveley-Taylor aus England. Aufgewachsen sind sie mit den Platten ihrer Eltern von Simon and Garfunkel oder Crosby, Stills, Nash and Young, als Teenies traten sie bereits in den Pubs ihrer Nachbarschaft auf, bis sie 2010 eine Geschwisterband gründeten und ordentliche tourten.

Inzwischen haben „The Staves“ eine große Fangemeinde, darunter das Produzententeam Glyn und Ethan Johns oder auch Justin Vernon von Bon Iver, der ihr aktuelles Album „If i was“ produziert hat.

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