Fr29.07.
10:00 - 13:00

radioeins

mit Volker Wieprecht

Volker Wieprecht © rbb, Jim Rakete

Life und Style, Pop und Politik, global und lokal – diese Show kommt so entspannt um die Ecke, dass jeder rufen möchte: Lass uns Wellenreiten gehen.
 
Wir surfen gekonnt und wunderschön durch drei Stunden radioeins – mit interessanten Studiogästen, fantastischen Rubriken und jeder Menge Pi und Pa und Po.

12:38

Verfassungsschutzbericht

Innenminister Schröter warnt vor gewaltbereiten Extremisten

Die Zahl der gewaltbereiten Extremisten sowohl von Rechts als auch von Links ist im vergangenen Jahr in Brandenburg gestiegen. Das geht aus dem neuen Verfassungsschutzbericht hervor, den Innenminister Schröter und Behördenchef Weber heute präsentierten. Sorgen bereitet den Verfassungsschützern auch eine wachsende Zahl von islamistischen Gefährdern. Auch die Zahl der Angriffe auf Asylbewerberheime stieg massiv an.

Rechtsextremisten bei einer Kundgebung © dpa/Bernd Thissen

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hat vor einer steigenden Zahl gewaltbereiter Extremisten von rechts und links gewarnt. Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise sei die Zahl gewaltbereiter Rechtsextremisten im vergangenen Jahr um 50 auf 470 gestiegen, sagte Schröter am Freitag bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2015. Auch im linksextremistischen Spektrum stieg danach die Zahl der gewaltbereiten Autonomen um 10 auf 200 Personen. Gleichzeitig wuchs die Zahl der politisch motivierten Gewalttaten: Rechtsextremisten verübten 129 (+56) Gewaltdelikte, bei den Linksextremisten waren es 48 (+18). 

"Aus dem Bestreben sowohl der Rechts- als auch der Linksextremisten zur Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ergibt sich eine komplexe Gefährdungslage - zumal auch noch der islamische Extremismus wächst", sagte Schröter.

radioeins-Reporterin Amelie Ernst stellt den Verfassungsschutzbericht 2015 vor.
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12:12

Wirtschaft

Europäische Banken bekommen Stresstest-Ergebnisse

Europas Bankenaufseher veröffentlichen an diesem Freitag (22.00 Uhr) die Ergebnisse des jüngsten Krisentests für die größten Geldhäuser des Kontinents. Die europäische Bankenaufsicht EBA hat 51 Institute unter die Lupe genommen, darunter neun deutsche. Parallel dazu untersuchte die Europäische Zentralbank (EZB) in einer abgespeckten Variante 56 weitere Kreditinstitute aus der Eurozone. Veröffentlicht wird nur der EBA-Teil.

Das Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) hebt sich im Ostend der Mainmetropole Frankfurt am Main vor den Hochhäusern der Bankenstadt ab © dpa/Boris Roessler

Geprüft wurde, ob die Geldhäuser genügend Kapitalpuffer haben, um einen Absturz der Wirtschaft und einbrechende Immobilienpreise zu verkraften. Auf Basis der Geschäftszahlen zum Jahresende 2015 mussten die Institute verschiedene Szenarien durchrechnen. Neu ist, dass Rechtsrisiken einbezogen wurden - etwa Strafen, die Banken zahlen müssen. 

Anders als bei früheren Stresstests wird es keine Durchfaller geben. Denn die Aufseher verzichteten darauf, Kapitalquoten vorzugeben, die Banken erfüllen müssen. Es geht mehr um einen Gesamteindruck von der Solidität der Geschäftsmodelle. Bei den teilnehmenden deutschen Instituten rechnet der Bundesverband deutscher Banken (BdB) nicht mit größeren Problemen. Im Blickpunkt stehen vor allem italienische Banken, die massenhaft faule Kredite in ihren Bilanzen haben.

Über den jüngsten Banken-Stresstest sprach Volker Wieprecht mit dem Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel von der Universität Bremen. [mehr]

11:41

radioeins Kantine

Pane al Caffé

Lecker lunchen mit radioeins

Nancy Fischer ist ein bisschen sehr euphorisch nach dem vergangenen Frühlings-Wochenende mit Temperaturen um die 20 Grad. Sie will am liebsten Tag und Nacht nur noch draußen verbringen und die Sonne genießen...

Pane al Caffé (Foto: Nancy Fischer)

Deshalb hat sie sich ihre heutige Kantine auch ausschließlich danach ausgesucht, wie gut man draußen sitzen kann. Und dabei ist sie einauf kleines Stückchen Italien inklusive Hinterhof gestoßen - und das mitten in Friedenau. [mehr]

11:13

Olympia-Porträts

Lisa Unruh

Am 5. August wird in Rio das olympische Feuer entfacht. Über 400 Athleten aus Deutschland werden dann um Edelmetall, einen Platz auf dem Podest, kämpfen. radioeins hat Sportler aus Berlin  und Brandenburg besucht, die bei den 31. Spielen der Neuzeit antreten werden. 

Bogenschützin Lisa Unruh

Judoka, Moderne Fünfkämpfer, Kanuten. In 15 Kurz-Portraits stellen wir die Menschen vor, die über Jahre akribisch auf diesen Moment unterm Zuckerhut hin gearbeitet haben. Was waren ihre größten Erfolge, was haben sie sich für Rio vorgenommen und wie sind sie eigentlich in ihrer Disziplin  gelandet?

Heute: Lisa Unruh, Bogenschützin [mehr]

10:40

Raritäten des Grauens

Heroes And Angels - "Hey Diana (The Wedding Song)" (1981)

Viele Dinge geraten in Vergessenheit – manchmal zu Recht, manchmal nicht. Und manchmal tauchen diese Dinge in Flohmarktkisten wieder auf und warten auf ein neues Leben. Dazu gehört auch Musik. Herr von Keil sammelt solche Tondokumente und ist sowas wie der hauseigene Doktor Frankenstein von radioeins: immer auf der Suche nach dem Skurrilen, Seltsamen und Unglaublichen gräbt er in feuchten Kellern, Haushaltsauflösungen und auf Trödelmärkten unbeirrt nach neuen akustischen Studienobjekten…
Was er dabei so alles findet, präsentiert er uns immer freitags auf radioeins!

Heroes And Angels - "Hey Diana (The Wedding Song)" (1981)

Die königliche Hochzeit von Prinz Charles und Lady Di im Jahr 1981 war eines der größten Medienspektalel aller Zeiten. Inzwischen ist das 35 Jahre her. An der Wohnzimmerwand von Anja Goerz erinnert seitdem ein ganz besonderes Artefakt an jenen großen Tag. Und den kann man sogar hören...

10:13

US-Wahlkampf

Meinungsforscher sehen Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Clinton und Trump

Meinungsforscher sehen derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Clinton und ihrem Kontrahenten. Der populistische Republikaner hat zuletzt aufgeholt und vor allem in ländlichen Regionen bei weißen, männlichen Wählern mit vergleichsweise niedrigem Bildungsniveau punkten können. Clinton hat viele Menschen aus der schwarzen und der lateinamerikanischen Minderheit hinter sich.

Delegierte beim Parteitag der Demokraten in Philadelphia © imago/UPI Photo

Clinton geht ins Rennen gegen den schillernden Republikaner-Tribun Donald Trump. Vor einem Jahr hätte sich vermutlich kaum ein Buchmacher gefunden, der eine Wette auf das scheinbar ungleiche Duell angenommen hätte. Hier der erfahrene, mit allen Wassern gewaschene Politprofi Clinton, geprüft als Außenministerin, geschliffen als First Lady, gehärtet als Senatorin von New York, als die Stadt ihre schlimmste Zeit durchmachte. Dort der Quereinsteiger Trump, der Polit-Clown, ohne Vision, ohne tiefgreifendes Wissen, ohne funktionierendes Netzwerk.

Doch das Blatt hat sich längst gewendet. In Umfragen hatte Trump zuletzt aufgeholt, nach seiner medienträchtig inszenierten Nominierung in Cleveland sogar die Führung übernommen. Meinungsforscher Nate Silver sieht inzwischen eine 57-prozentige Wahrscheinlichkeit für einen Wahlsieg Trumps, wenn die Wahl jetzt stattfinden würde.

Der Spiegel-Journalist Holger Stark lebt in Washington und beobachtet den US-Wahlkampf. Volker Wieprecht sprach mit ihm über das Duell Clinton gegen Trump. [mehr]

Rubriken

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Die Stilkritik mit Oliver MacConnell

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