Do28.07.
16:00 - 19:00

radioeins

mit Nancy Fischer und Holger Klein

Nancy Fischer © radioeins, Jochen Saupe

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit unseren ModeratorInnen bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

18:38

Entspannung

Wie erholt man sich richtig im Urlaub?

Die verdiente Urlaubszeit bedeutet eigentlich Entschleunigung, Raum für Neues, Spannendes und Erholsames. Vielen Reisenden fällt es jedoch fernab der Heimat schwer, komplett abzuschalten.

Entspannung pur? Eine Frau liegt in einer Hängematte am Strand in der Karibik © imago/Westend61

Was ist mit den Menschen, die von berufswegen gar kein Urlaub machen können, wie z.B. Angela Merkel derzeit? Gibt es Menschen, die gar keinen Urlaub brauchen? Wie lange hält man ohne Urlaub aus? Was ist dran am Zwei-Wochen-Mythos?

Fragen über Fragen, die Nancy Fischer und Holger Klein an den Burn-Out-Experten und Autor des Buches "Wenn die Seele S.O.S. funkt", Prof. Michael Stark, weitergeben.

18:24

Olympia-Porträts

Ralf Buchheim

Am 5. August wird in Rio das olympische Feuer entfacht. Über 400 Athleten aus Deutschland werden dann um Edelmetall, einen Platz auf dem Podest, kämpfen. radioeins hat Sportler aus Berlin  und Brandenburg besucht, die bei den 31. Spielen der Neuzeit antreten werden. 

Ralf Buchheim © Winfried Mausolf

Judoka, Moderne Fünfkämpfer, Kanuten. In 15 Kurz-Portraits stellen wir die Menschen vor, die über Jahre akribisch auf diesen Moment unterm Zuckerhut hin gearbeitet haben. Was waren ihre größten Erfolge, was haben sie sich für Rio vorgenommen und wie sind sie eigentlich in ihrer Disziplin gelandet?

Heute: Ralf Buchheim, Skeet-Schütze (Tontaubenschießen) [mehr]

18:12

Aktuell

Türkei fordert Deutschland zur Auslieferung von Gülen-Anhängern auf

Die Türkei geht seit dem Putschversuch mit aller Härte gegen Anhänger der Gülen-Bewegung vor. Von den USA fordert sie die Auslieferung des Predigers Gülen. Nun gerät auch Deutschland ins Visier.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu © imago/GlobalImagens

Nach dem Putschversuch in der Türkei fordert die Regierung in Ankara auch von Deutschland die Auslieferung von türkischen Gülen-Anhängern. Das sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Donnerstag dem Sender CNN Türk nach dessen Angaben. Cavusoglu sprach in dem Zusammenhang von "manchen Richtern und Staatsanwälten", die der Gülen-Bewegung angehörten und sich derzeit in Deutschland aufhielten. "Auch ihre Auslieferung ist notwendig." 

Die Forderung dürfte die Bundesregierung in eine Zwickmühle bringen - nicht zuletzt deshalb, weil in der Türkei seit dem gescheiterten Putsch die Wiedereinführung der Todesstrafe diskutiert wird. Präsident Recep Tayyip Erdogan hat angekündigt, die Wiedereinführung zu billigen, sollte das Parlament sie beschließen.

Nancy Fischer und Holger Klein sprachen darüber mit dem Nahost- und Terrorismus-Experten Dr. Michael Lüders, Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft.
[mehr]

17:38

Wissenschaftskonferenz in Manchester

Wissenschaft als Revolution

In Manchester fand bis gestern das European Science Open Forum statt. Eine Art öffentliches Wissenschafts-Happening mit Workshops, Vorträgen und Parties. Eingeladen waren hochrangige Wissenschaftler und auch Unternehmer, die rund um das Thema "Wissenschaft als Revolution" diskutierten.

Blick auf die Erde bei Nacht (Europa, Afrika und Nahost) © dpa

Es wurde z.B. über Zukunftsvisionen gesprochen: Wie sieht Europa im Jahr 2030 aus? Wie entwickelt sich die Bevölkerungsstruktur? Wie sieht die Energieversorgung und das Gesundheitssystem aus? Ein wichtiges Thema war aber auch Big Data und die Frage, ob Computer das menschliche Gehirn simulieren können.

radioeins-Reporterin Julia Vismann berichtet darüber.

17:13

Sommerpressekonferenz

Kanzlerin Merkel bleibt bei "Wir schaffen das"

Die Sommerpressekonferenz ist Merkels persönliche Bewährungsprobe. Diesmal musste sie auf Vorwürfe zu ihrer Flüchtlingspolitik antworten. Die Kanzlerin lässt sich vom "Wir schaffen das" nicht abbringen. Sie habe aber nie gesagt, dass es einfach wird.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich in Berlin vor der Bundespressekonferenz zu aktuellen Themen der Innen- und Außenpolitik © dpa/Kay Nietfeld

Nach dem "Wir schaffen das" kommt ein "Ich habe nicht gesagt, dass es leicht wird": Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Donnerstag in der Bundespressekonferenz in Berlin wie jeden Sommer den Fragen von Journalisten gestellt. Im Mittelpunkt standen erneut ihre Flüchtlingspolitik, nun aber auch die innere Sicherheit. Seit der Euphorie im vergangenen Sommer, als die Kanzlerin begeistert für ihr "Wir schaffen das" warb, ist viel passiert - unter anderem zwei von Flüchtlingen begangene Attentate in Würzburg und Ansbach. Die Antwort der Kanzlerin ist ein Maßnahmenpaket gegen Terrorismus, an ihrem berühmten Satz hält sie derweil fest.

"Ich habe vor elf Monaten nicht gesagt, dass es eine einfache Sache würde, die wir mal nebenbei erledigen können", sagte Merkel, die für die Pressekonferenz extra ihrem Urlaub unterbrach. Sie sprach erneut von einer "historischen Bewährungsaufgabe" und zeigte sich weiter überzeugt, dass Deutschland dieser gerecht werden könne. Es sei eine "Kernauseinandersetzung", bei der sie viele Verbündete habe, sagte die Regierungschefin und würdigte explizit das Engagement der vielen Helfer.

Ob der Fraktionschef der Linken, Dietmar Bartsch, auch so optimistisch wie die Bundeskanzlerin ist, besprachen Nancy Fischer und Holger Klein mit ihm im Interview. Bartsch sagt, dass Ankündigungspolitik nicht die Politik sein kann. "Die Verantwortlichen müssen handeln – das hat Frau Merkel nicht getan. Ich hoffe, dass das, was dann ab September passieren muss, nicht in diesem Wagen bleibt, sondern dass es konkreter wird", erklärte er weiter. [mehr]

16:41

Wissen - Denken - Meinen

Sommer in Berlin: Darf man sich über die vielen Touristen aufregen?

Im Jahr 2015 sind erstmalig über 12 Millionen Touristen nach Berlin gekommen. Über 30 Millionen Übernachtungen wurden in der Hauptstadt gebucht. Dieses Jahr wird das vermutlich noch mehr werden. Und jetzt, in den Sommerwochen, ist natürlich Besucherhochzeit.

Touristen aus Asien machen vor dem Brandenburger Tor ein Selfie-Gruppenfoto © imago/Christian Ditsch

Weil die ansässigen Berliner und Berlinerinnen aus Schulferiengründen gerade ausgeflogen sind, kann man die Touristen jetzt auf den eigentlich leeren Straßen noch besser sehen und ihre verdammten Rollkoffer noch besser hören.
 
Ist doch super, wenn immer mehr kommen, sagt die Hotel- und Gaststättenbranche sowie die legalen und illegalen Privatwohnungsvermittler. "Nee, dit nervt", sagen die anderen, zum Beispiel die, deren Schlafzimmer auf die Weinbar rausgeht, oder deren Hausdurchgang regelmäßig von „Kreuzberger Nächste sind lang“-singenden Junggesellenpartys als Pisspott benutzt wird.

Wie ist das also: Hat man als Berliner das Recht, sich bei über 12 Millionen Touristen darüber aufzuregen oder nicht? Ein Kommentar von der Kulturjournalistin Jenni Zylka.
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16:10

"Terror verhöhnt alle"

Merkel präsentiert Plan für mehr Sicherheit

Der "islamistische Terror" entsetzt die Kanzlerin, bringt aber ihre Flüchtlingspolitik nicht grundsätzlich ins Wanken. Bei ihrem Auftritt in Berlin kündigt Merkel Maßnahmen gegen Gewalt und Bedrohungen an - und stellt sich vor die wirklich Schutz suchenden Flüchtlinge.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich am 28.07.2016 in Berlin vor der Bundespressekonferenz zu aktuellen Themen der Innen- und Außenpolitik © dpa/Kay Nietfeld

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einen Neun-Punkte-Plan als Reaktion auf die Terroranschläge von Würzburg und Ansbach präsentiert. Zugleich verteidigte sie am Donnerstag vor Journalisten in Berlin ihre im In- und Ausland teilweise scharf kritisierte Flüchtlingspolitik. Sie griff ihre Formel "Wir schaffen das" aus dem vergangenen Jahr wieder auf: "Ich bin heute wie damals davon überzeugt, dass wir es schaffen, unserer historischen Aufgabe - und dies ist eine historische Bewährungsaufgabe in Zeiten der Globalisierung - gerecht zu werden. Wir schaffen das."

Merkel verurteilte die beiden Gewalttaten der vergangenen Tage als "islamistischen Terror". "Diese Anschläge sind erschütternd, bedrückend und auch deprimierend. Es werden zivilisatorische Tabus gebrochen. Die Taten geschehen an Orten, wo jeder von uns sein könnte." Zugleich sicherte die Kanzlerin zu, dass die Behörden alles tun würden, um die Taten aufzuklären.

Über Merkels Rede zur Innen- und Außenpolitik sprachen Nancy Fischer und Holger Klein mit Martin Mair aus dem ARD-Hauptstadtstudio. [mehr]

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