Di27.09.
16:00 - 19:00

radioeins

mit Sonja Koppitz und Max Spallek

Sonja Koppitz (Foto © radioeins/Schuster)

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit unseren ModeratorInnen bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

18:38

Champions League

Real kommt: Dortmunder Tormaschine vor dem Härtetest

Der jungen, zuletzt so euphorisch-spektakulären Mannschaft von Borussia Dortmund steht der Härtetest bevor. Real Madrid kommt.

«Wenn wir so weitermachen, kann uns niemand aufhalten», sagte Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang vor dem Champions-League-Spiel gegen Real Madrid © dpa/Bernd Thissen

Die kleineren Gegner hat Borussia Dortmund im Torrausch zuletzt mit Leichtigkeit beiseite gewischt - jetzt soll auch der Gigant Real Madrid fallen. «Wenn wir so weitermachen, kann uns niemand aufhalten», sagte Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang vor dem Champions-League-Spiel gegen den spanischen Titelverteidiger am Dienstag (20.45 Uhr/Sky). Mario Götze betont die «Gier» des BVB, «unbedingt gewinnen zu wollen und Tore zu schießen. Wir haben viel vor.»

Die Chancen, im Gruppenspiel Cristiano Ronaldo, Gareth Bale und Toni Kroos zu überrumpeln, stehen gut. Die hochtalentierte BVB-Mannschaft wächst mehr und mehr zusammen, insgesamt 20 Tore erzielte sie in den vergangenen vier Pflichtspielen. Marc Bartra und André Schürrle sind wieder fit. Zudem hat Real die letzten drei Spiele in Dortmund verloren, in den jüngsten Ligaspielen gepatzt und eine Diskussion um Ronaldo am Hals.

Das schwarz-gelbe Herz von BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel pocht wild. Sonja Koppitz und Max Spallek sprechen mit ihm über die Partie.
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18:22

Schöner hören - die Musik-Kolumne

Roboter

Die passende Musik zu wirklich jedem Thema

Die Welt dreht sich und Volker Düspohl hört Musik - egal, was er sieht, liest und erlebt. Ginge es nach ihm, hätte alles im Leben einen eigenen Soundtrack. Alles im Leben ist vielleicht ein bisschen viel, aber ein Thema pro Woche, das ist drin. Bitteschön.

Die Musikrubrik von Volker Düspohl

Heute schon an Morgen denken, das ist unser Motto hier bei radioeins. Oder noch weiter, wie wäre es mit kommendem Montag? Am Tag der deutschen Einheit sendet radioeins den Radioday „MenschMaschine“ und beschäftigt sich zwölf Stunden lang mit Fragen wie: Wird die Automatisierung der Produktion die menschliche Arbeitskraft verdrängen? Werden Roboter den Menschen überflüssig machen? Wie fühlt es sich an, ein Cyborg zu sein? Ist die Fusion von Natur und Technik Fluch oder Segen? 

Volker Düspohl greift heute schon einmal vor und widmet sich dem Roboter unter popmusikalischen Gesichtspunkten. [mehr]

18:13

Bundesgerichtshof

Wowereit muss "Bild"-Fotos hinnehmen

Berliner Ex-Bürgermeister scheitert mit Klage vor dem BGH

Bei einem netten Abendessen mit Freunden - so wollte Klaus Wowereit am Vorabend einer Misstrauensabstimmung gegen ihn nicht gezeigt werden. Entsprechende Fotos in der "Bild" kann er jedoch nicht untersagen, wie der Bundesgerichtshof urteilte.

Klaus Wowereit (SPD), ehemaliger Regierender Buergermeister von Berlin © imago/IPON

Politiker sind an öffentlichen Orten wie Restaurants nicht wirklich privat unterwegs: Der frühere Berliner Regierungschef Klaus Wowereit (SPD) muss es hinnehmen, dass die "Bild"-Zeitung im Januar 2013 Fotos von ihm beim Besuch des Promi-Treffs "Paris-Bar" veröffentlichte, urteilte am Dienstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Die Bildberichterstattung war demnach zulässig, weil der Restaurantbesuch mit der Misstrauensabstimmung gegen Wowereit am Folgetag in Verbindung gebracht wurde (AZ: VI ZR 310/14). Der Anwalt des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters kritisierte die Entscheidung scharf.

Sonja Koppitz und Max Spallek sprechen darüber mit Klaus Hempel von der ARD-Rechtsredaktion in Karlsruhe.
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17:38

Brandenburger Landtag

AfD-Fraktion erklärt Krach in ihren Reihen für beendet

Die AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag hat den Streit in ihren Reihen über eine Aufsehen erregende Besuchergruppe für beendet erklärt. Bei nur einer Gegenstimme habe die zehnköpfige Fraktion ihrem Vorstand am Dienstag das Vertrauen ausgesprochen, hieß es in einer Mitteilung. Man habe alle offenen Fragen zu der Besuchergruppe geklärt.

Pressekonferenz der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag: Sprecher Marcus Schmidt (l-r), Fraktionschef Alexander Gauland, Fraktionsvize Andreas Kalbitz, die Abgeordnete Christina Schade sowie der Abgeordneter Sven Schröder © radioeins/Ernst

Eine Gruppe von Unternehmern aus dem Wahlkreis der Parlamentarischen Geschäftsführerin der AfD-Fraktion, Birgit Bessin, hatte vor drei Wochen den Landtag besucht. Medien berichteten im Anschluss darüber, dass ein Teilnehmer ein Waffenholster getragen haben soll. Dies hatte bei den anderen Fraktionen auch Fragen zur Sicherheit im Landtag aufgeworfen. Bessin betonte dagegen, weder Waffen noch Waffenholster gesehen zu haben. Ihr sei diesbezüglich auch nichts bekannt. Waffen sind im Landtag per Hausordnung verboten. Ausnahmen gibt es nur für vom Innenministerium beauftragte Personenschützer und Polizisten. Bessin hatte zusammen mit Vize-Fraktionschef Andreas Kalbitz die Besucher durch den Landtag geführt.

Bessin räumte ein, bei dem Empfang der Besuchergruppe dennoch gegen die Hausordnung verstoßen zu haben. Dabei geht es aber darum, dass einige der Besucher mit ihren Autos in die Tiefgarage des Landtages gelangten. Wer ihnen Zugang verschaffte, blieb unbeantwortet.

Sonja Koppitz und Max Spallek sprachen darüber mit radioeins-Reporterin Amelie Ernst. Sie versuchte Licht ins Dunkel zu bringen.
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17:11

Aktuell

Datenschützer untersagt Datenweitergabe von WhatsApp an Facebook

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar geht erneut auf Konfrontation mit Facebook: Per Verwaltungsanordnung verbot er dem sozialen Netzwerk, Daten deutscher WhatsApp-Nutzer zu erheben und zu speichern. Es fehlten Rechtsgrundlage sowie Einwilligungen der Nutzer, erklärte Caspar am Dienstag.

Neue Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien: WhatsApp will künftig Nutzerdaten, dazu gehören die Telefonnummer und die Telefonbuchkontakte des Nutzers, an den Mutterkonzern Facebook weiterreichen © radioeins/Chris Melzer

Der Messengerdienst gehört seit rund zwei Jahren zu Facebook. Ende August hatte WhatsApp neue Regeln für Nutzer bekanntgegeben: Demnach wird unter anderem die Handynummer an Facebook weitergegeben - unabhängig davon, ob der jeweilige Nutzer auch in dem sozialen Netzwerk aktiv ist. Zudem werden alle im Telefonbuch des WhatsApp-Nutzers gespeicherten Nummern an den US-Konzern weitergereicht.    

Bei der Übernahme hatten beide Unternehmen noch versichert, keine Nutzerdaten miteinander zu teilen, wie Caspar Dienstag erklärte. Dass dies nun doch geschehe, sei "nicht nur eine Irreführung der Nutzer und der Öffentlichkeit, sondern stellt auch einen Vorstoß gegen das nationale Datenschutzrecht dar". Eventuell bereits übermittelte Nutzerdaten müsse Facebook umgehend wieder löschen.

Sonja Koppitz und Max Spallek sprachen darüber mit Thilo Weichert, dem ehememaligen Datenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein. [mehr]

16:38

Wissen - Denken - Meinen

Promis zum TV-Duell in den USA: "Wie ein Frosch im heißen Wasser"

Lange hat Amerika auf diese Debatte hingefiebert, auf diesen ersten Schlagabtausch beider Kandidaten, die das Land so polarisieren, wie vielleicht noch nie zuvor in der Geschichte. Der Unternehmer, Donald Trump, der noch nie ein politisches Amt innehatte. Die ehemalige Außenministerin, Hillary Clinton, über die jeder eine Meinung hat, und die vielen verhasst ist.

Hillary Clinton (re.) und Donald Trump schütteln sich zum Ende des TV-Duells die Hände © EPA/Peter Foley

Sie ist zurück, mit voller Wucht. Die Staatsfrau, da steht sie, als hätte sie nie gefehlt. Hillary Clinton schießt scharf, sie teilt aus, sie trumpft mit Fakten und Zahlen und ruht bei alldem so sehr in sich, als wäre es nie anders gewesen. Als hätte es all die Patzer, all die Fehler, all das Straucheln der vergangenen Wochen nie gegeben. 

Ihr Konkurrent macht bei all dem kein gutes Bild. Donald Trump findet einen guten Einstieg, dann wirkt er nervös, hält sich oft am Wasserglas fest, unterbricht Clinton immer wieder, wirkt belehrend, ohne dass er etwas zu sagen hätte.  

Die Demokratin lächelt, wenn er spricht. Der Republikaner verzieht das Gesicht, wenn sie an der Reihe ist. Er stöhnt auf, wenn sie ihn angreift. Sie bleibt ruhig. Ganz am Ende hält der 70-Jährige ihr vor, sie habe nicht die Durchhaltekraft, um Präsidentin zu sein.

Das erste TV-Duell zwischen den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton hat auch bei Prominenten für Diskussionen gesorgt. Viele Stars hatten sich bereits im Vorfeld für die Kandidatin der Demokraten ausgesprochen. Sängerin und Clinton-Unterstützerin Katy Perry (31) twitterte fleißig während der Debatte. Zu einem Foto von ihrem Arm mit Gänsehaut schrieb sie: "Hillary Clinton". Zur Performance von Trump meinte Perry: "Es ist als sehe man einem Frosch dabei zu, wie er im Wasser sitzt, das langsam zum Kochen gebracht wird."

Ein Kommentar von Jens Balzer von der Berliner Zeitung.
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16:12

Sachsen

Sprengstoffanschläge auf Moschee und Kongresszentrum in Dresden

Sachsen will sich als Ausrichter der Einheitsfeier weltoffen präsentieren. Doch zwei Sprengstoffanschläge in Dresden erschüttern einmal mehr das offizielle Selbstbild des Freistaates.

Der rußgeschwärzte Eingang der Fatih Camii Moschee in Dresden nach dem Sprengstoffanschlag © dpa/Sebastian Kahnert

Kurz vor der Einheitsfeier in Dresden haben Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und das Kongresszentrum der Stadt bundesweit Entsetzen ausgelöst. An der Tür der "Fatih Camii" der Türkisch-Islamischen Gemeinde und am Kongressgebäude explodierten am Montagabend Sprengsätze. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von fremdenfeindlichen Taten aus. Allein die Tatsache, dass eine Moschee attackiert wurde, lasse diese Annahme zu, sagte Dresdens Polizeipräsident Horst Kretzschmar am Dienstag. Er kündigte verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in Dresden an.

Über die aktuelle Lage und die möglichen Hintergründe sprachen Sonja Koppitz und Max Spallek mit Axel Köhn, MDR-Reporter in Dresden. [mehr]

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