Do26.05.
16:00 - 19:00

radioeins

mit Sonja Koppitz und Max Spallek

Sonja Koppitz (Foto © radioeins/Schuster)

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit unseren ModeratorInnen bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

18:41

Leo & Gutsch

Zu Besuch bei Dr. Loch

Leo & Gutsch

Das Leben ist eine ständige Herausforderung. Das haben auch Maxim Leo und Jochen-Martin Gutsch festgestellt. Seit geraumer Zeit kompensieren sie ihre aufgestauten Emotionsschübe in der Berliner ... [mehr]

18:10

Stadtleben

Berliner Hauptbahnhof wird 10

Der Berliner Hauptbahnhof feiert an diesem Wochenende seinen zehnten Geburtstag. Aus diesem Anlass lädt die Deutsche Bahn am Freitag und Samstag zu einer Party rund um das Gebäude ein.

Der Berliner Hauptbahnhof © radioeins/Melzer

Der größte Fernbahnhof Berlins wurde am 26. Mai 2006 eröffnet - kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Zwei Tage später nahm die Bahn dann den Verkehr durch den neuen Nord-Süd-Tunnel auf. Täglich nutzen etwa 300.000 Reisende den Bahnhof; mehr als 1.000 Züge halten dort.
 
Über den Berliner Hauptbahnhof spachen Sonja Koppitz und Max Spallek mit dem Journalisten und Architekturkritiker Nikolaus Bernau.

17:38

Türkisches Pokalfinale in Antalya

Galatasaray Istanbul vs. Fenerbahce Istanbul

Heute Abend wollen Fußball-Weltmeister Lukas Podolski und Titelverteidiger Galatasaray Istanbul mit einem Sieg im türkischen Finale des Pokals gegen Fenerbahce Istanbul die bislang verkorkste Saison retten.

Ali Cakici, vermutlich größter Fußballfan Istanbuls, zu Gast bei radioeins © radioeins/Günther

Es ist eine der größen Rivalitäten im internationalen Profi-Fußball und die Fans dieser konkurrierenden Mannschaften hassen sich bis aufs Blut. Die beiden Teams kommen aus einer Stadt, es ist also ein so genanntes Derby. Die Stadt ist Instanbul, die Mannschaften sind Galatasaray und Fenerbace Istanbul. Am heutigen Abend findet dieser Klassiker mal wieder statt und zwar im Finale des türkischen Pokals.
 
Sonja Koppitz und Max Spallek sprachen über das türkische Pokalfinale mit Ali Cakici, der am Empfang im Goethe-Institut in Instanbul arbeitet. Als radioeins vor zwei Wochen aus Instanbul gesendet hat, hatte Moderator Marco Seiffert schon einmal mit Ali gesprochen und herausgefunden, dass dieser ein Riesen-Fußballfan ist und sich auf bis zu vier Bildschirmen gleichzeitig bis zu 90 Spielen pro Woche anschaut. Wohlgemerkt aus allen Ligen dieser Welt.

17:12

Brandenburg

Korruptionsverdacht gegen Brandenburger Polizisten

Ein Beamter der Brandenburger Polizei sitzt wegen Korruptionsverdachts in Untersuchungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft Neuruppin mitteilte, soll der Kommissar einer Hubschrauber-Staffel einer Firma im Ausland Aufträge zugeschanzt haben. Der 56-jährige besaß bei dieser Firma einen Beratervertrag.

Brandenburger Polizeiabzeichen auf einer Uniform eines Polizisten © radioeins/Melzer

Laut Medienberichten hatte der Kommissar seine Berater-Nebentätigkeit angemeldet und die Auflage erhalten, jeden Bezug zu seiner Polizeiarbeit zu vermeiden. Dennoch soll er in zwei Fällen an Auftragsvergaben an die Firma beteiligt gewesen sein. Gegen den Mann läuft nun ein Disziplinarverfahren.
 
Einzelheiten dazu von unserer landespolitischen Reporterin Amelie Ernst.

16:41

Krisen, Klima, Wirtschaftslage

G7-Gipfel in Japan mit breiter Themenpalette

Die sieben großen Industrienationen (G7) haben sich auf gemeinsame Anstrengungen zur Ankurbelung der Welt- konjunktur geeinigt. Ungeachtet der Differenzen über Japans Forderung nach größeren staatlichen Ausgaben-programmen wollen die Staats- und Regierungschefs zum Ende ihres Gipfels am Freitag im japanischen Ise-Shima eine «ökonomische Initiative» verabschieden. Hoffnungen Deutschlands und der EU-Spitze auf konkrete Finanzzusagen für die Flüchtlingshilfe wurden enttäuscht. Ärger gibt es mit Peking wegen des Streits um Inseln im Süd- und Ostchinesischen Meer.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit den weiteren Staats-und Regierungschefs der G7-Staaten © Michael Kappeler/dpa

Auf dem zweitägigen Gipfel in dem japanischen Ferienort berät die G7 auch über die Konflikte in Syrien und der Ukraine, das Atomprogramm Nordkoreas sowie den Kampf gegen den Terrorismus. Zum Auftakt besuchten die Politiker den berühmten Ise-Schrein. In dem wichtigsten Heiligtum der japanischen Ur-Religion Shinto wird die Sonnengöttin Amaterasu verehrt. Zu der G7 gehören Deutschland, die USA, Japan, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und zusätzlich die Europäische Union.
 
Die G7-Politiker zeigten demonstrativ Einigkeit, alles zur Ankurbelung der Weltwirtschaft tun zu wollen, doch blieben die konkreten Vorhaben ihrer «Initiative von Ise-Shima» unklar. Sie soll Konjunkturmaßnahmen, Strukturreformen, geldpolitische Schritte und anderen Bemühungen zur Belebung der Wirtschaft beinhalten. «Die Welt hat ein gewisses stabiles Wachstum, aber es gibt Schwächen, insbesondere bei den Schwellenländern und es gibt eine ganze Reihe von Risiken», sagte Kanzlerin Angela Merkel.
 
Über die Themen des G7-Gipfels sprachen Sonja Koppitz und Max Spallek mit Christiane Gronau, ARD-Korrespondentin in Tokio. [mehr]

16:21

BrandenburgTrend

Brandenburger AfD liegt in Umfragen bei 20 Prozent

Nach ihrem Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt liegt die AfD nun auch in Brandenburg bei 20 Prozent. Das geht aus dem Brandenburg-Trend hervor, den das rbb-Fernsehmagazin "Brandenburg aktuell" und die Märkische Oderzeitung in Auftrag gegeben haben.

Der Brandenburger Landtag © radioeins/Melzer

Wenn an diesem Sonntag Landtagswahl wäre, würde die AfD demnach die Linkspartei als drittstärkste Kraft im Land ablösen. Die rot-rote Regierungskoalition in Brandenburg hätte der Umfrage zufolge derzeit keine Mehrheit mehr. Die SPD läge mit 29 Prozent immernoch in Führung, gefolgt von der CDU mit 23 Prozent. Die Linke käme auf 17 und die Grünen auf sechs Prozent.
 
Vor dem Bundesparteitag der Linken an diesem Wochenende hat ihr langjähriger Fraktionschef im Bundestag, Gysi, seine Partei kritisiert. Sie sei saft- und kraftlos, sagte Gysi dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Wähler würden ihr die Gestaltungskraft absprechen, weil sie im Bund den Eindruck vermittle, nicht in die Regierung zu wollen. In Ostdeutschland müsse sie die Konkurrenz der AfD fürchten. Nach Gysis Einschätzung ist die Linke im Osten nicht mehr die Protestpartei. Ihn schockiere vor allem, das auch Arme, Abgehängte und Arbeitnehmer nicht mehr die Linke wählten, sondern die AfD.
 
Sonja Koppitz und Max Spallek sprachen darüber mit Christian Görke (Die Linke), dem Brandenburger Finanzminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten. [mehr]

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Na sowas! Kann es sein, dass Sie mit einem total veralteten Browser unterwegs sind? Das ist überhaupt nicht empfehlenswert, aus ganz vielen Gründen...
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