Mo02.05.
16:00 - 19:00

Live von der re:publica

mit Katja Weber

Katja Weber © rbb/Jenny Sieboldt

Zehn Jahre gibt es die re:publica inzwischen und da TEN gespiegelt NET ergibt, hält die Konferenz der digitalen Welt in ihrem Jubiläumsjahr einen Spiegel vor – und so auch sich selbst. radioeins präsentiert die re:publica und berichtet am 2. Mai von 16 bis 19 Uhr in einer Sondersendung live aus dem radioeins-Bus.

18:38

re:publica 2016

Der Blick durch die VR-Brille

Einen thematischen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr die Virtuelle Realität (VR). Erstmals kooperiert die re:publica mit dem noch jungen Fachverband für Virtual Reality, EDFVR. Zahlreiche Unternehmen stellen in diesem Rahmen ihre Lösungen vor. «Alle Welt ist unterwegs in dies neue Welt, in der es so unendlich viel zu entdecken gibt», sagte Andreas Gebhard, Mitgründer und Geschäftsführer der re:publica.

Eine Frau hat eine VR-Bille (Virtual Reality) auf © imago/Westend61

Ihren ersten Hype habe die Technologie bereits in den 1990er Jahren erlebt, sagte «c't»-Redakteuer Jan-Keno Janssen. Die Technologie sei vor allem in der Spieleindustrie groß geworden. Doch die ersten Games habe niemand auch nur 15 Minuten durchgehalten, sagte Janssen. Dafür gebe es zahlreiche Einsatzgebiete etwa im Handel, in der Psychotherapie und im Journalismus - und nicht zuletzt in der Porno-Industrie. «Denkbar ist aber auch, dass in 20 Jahren niemand mehr Textnachrichten verschickt, sondern mit einem Avatar unterwegs ist.»
 
Moderatorin Katja Weber sprach mit c't-Redakteur Jan-Keno Janssen über VR-Brillen. [mehr]

18:24

re:publica 2016

Code-Real-Stuff: Kinderleicht programmieren lernen

Open Roberta Lab - Intuitiv und interaktiv programmieren Die cloudbasierte grafische Programmierumgebung »Open Roberta Lab« ermöglicht Kindern und Jugendlichen ohne technische Hürden die Programmierung eines Roboters – von ersten Programmierschritten bis hin zur Programmierung intelligenter Roboter mit vielerlei Sensoren und Fähigkeiten. Darüber hinaus können Nutzer gemeinsam und interaktiv Programme entwickeln und sich über ihre Erfahrungen beim Programmieren austauschen. Als Cloud-Anwendung kann die Plattform ohne Installationsaufwand von jedem gängigen Browser genutzt werden – egal ob auf PC, Mac oder Tablet.

Kinder programmieren einen Roboter © imago/Westend61

Mit der Initiative »Roberta – Lernen mit Robotern« wurde ein Bildungsprogramm geschaffen, das schon seit über zehn Jahren Kinder und Jugendliche bereits im Schulalter für Naturwissenschaften und Technik begeistert. »Roberta« nutzt die Faszination, die Roboter auf Kinder und Jugendliche ausüben, um ihnen einen spielerischen Zugang zu naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen zu bieten.
 
radioeins-Reporterin Diane Arapovic hat den Workshop "Code real stuff - Kinderleicht Programmieren lernen mit Open Roberta" genauer unter die Lupe genommen und berichtete Moderatorin Katja Weber davon. [mehr]

17:38

re:publica 2016

Zwei Jahre NSA-U-Ausschuss

Die Enthüllungen Edward Snowdens stellen zweifellos eine Zäsur dar. Unsere digitalen Infrastrukturen sind weitgehend kompromittiert, unternehmerische und staatliche Ausspähung und Spionage bittere Realität. Geheimdienste westlicher Staaten haben sich zu einem weltumfassenden Überwachungsregime zusammengeschlossen. Gesetzliche Vorgaben wurden missachtet oder uminterpretiert, parlamentarische Kontrolle bewusst umgangen. Wo stehen wir in Sachen Aufklärung heute?

Martina Renner (Die Linke), Obfrau im NSA-Untersuchungsausschuss © Lukas Schulze/dpa

Die Enthüllungen Edward Snowdens und einer Handvoll Journalistinnen und Journalisten bezüglich eines internationalen geheimdienstlichen Überwachungssystems unter Beteiligung zahlreicher großer IT-Unternehmen stellen zweifellos eine Zäsur dar. Der Deutsche Bundestag hat es sich – in dieser Form als einziges nationalstaatliches Parlament der Welt – zur Aufgabe gemacht, die Vorgänge parlamentarisch aufzuarbeiten.
 
Moderatorin Katja Weber sprach darüber mit Martina Renner (Die Linke), Obfrau im NSA-Untersuchungsausschuss., die u.a. über enorme Einschränkungen bei der Arbeit berichtete. [mehr]

17:22

re:publica 2016

Edward Snowden pocht auf Schutz der Privatsphäre im Netz

NSA-Enthüller Edward Snowden appelliert, den Schutz der Privatsphäre in einer zunehmend digitalisierten Welt nicht zu vernachlässigen. «Wenn man sagt, die Privatsphäre ist mir egal, ich habe nichts zu verbergen - dann ist das wie wenn man sagt, die Redefreiheit ist mir egal, ich habe nichts zu sagen», erklärte der 32jährige am Montag auf der Internet-Konferenz re:publica in Berlin.

Whistleblower Edward Snowden spricht am 02.05.2016 auf der re:publica per live-Schaltung mit dem Publikum © Sophia Kembowski/dpa

Snowden, der in Exil in Russland lebt, wurde live zugeschaltet. Der Ex-Geheimdienstler warnte vor einem Missbrauch der Daten durch Unternehmen und Regierungen, zudem konzentriere sich die Macht auf immer weniger Konzerne.
 
Nach Ansicht von Snowden befindet sich die Gesellschaft an einem wichtigen Punkt: «Wir stehen an der Weggabelung.» Noch gebe es die Möglichkeit, die Richtung zu bestimmen. «Man kann der Informationstechnik nicht entkommen, aber wir können sie kontrollieren und einschränken, dafür ist noch genug Zeit.»
 
radioeins-Reporterin Diane Arapovic war bei der Schalte mit NSA-Enthüller Edward Snowden dabei und sprach drüber Moderatorin Katja Weber. [mehr]

17:20

Aktuell

Wie wird's Wetter?

Ein Mann geht im strömenden Regen an einer Plakatwand mit leicht bekleideten Models vorbei © dpa - Bildfunk

Hagelschlag oder Sonnenschein: Die Meteorologen von donnerwetter.de präsentierten den radioeins-Hörern, wie das Wetter in Berlin und Brandenburg wird. [mehr]

17:13

re:publica 2016

Greenpeace hat geheime TTIP-Papiere veröffentlicht

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft den USA vor, mit dem geplanten TTIP-Abkommen europäische Umwelt- und Verbraucherschutz-Standards aushöhlen zu wollen. Greenpeace präsentierte am Vormittag die Verhandlungsdokumente bei der Digitalkonferenz re:publica in Berlin und stellte sie ins Internet.

Jürgen Knirsch (li.), Greenpeace Handelsexperte, und Volker Gassner, Greenpeace Presse, bei der Vorstellung des TTIP-Leaks auf der re:publica © imago/Martin Müller

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Vormittag geheime Unterlagen über das Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU ins Internet gestellt. Auf der Internetkonferenz re:publica wurde zudem eine Analyse der Dokumente präsentiert. Zeitgleich hat Greenpeace Niederlande die TTIP-Dokumente vollständig zugänglich gemacht.

Die Organisation hatte den Medien insgesamt 240 Seiten zur Verfügung gestellt. Daraus gehe hervor, dass Europa durch das Abkommen deutlich schwächere Umwelt- und Verbraucherschutz-Standards drohten, als bisher bekannt. Mit der Veröffentlichung der TTIP-Unterlagen würden die Bürger erstmals ungefiltert Einblick in die Verhandlungen zwischen USA und Europa erhalten.  
 
Moderatorin Katja Weber sprach mit Daniel Mittler, dem Politischen Direktor von Greenpeace International, über die intransparenten Vertragsentwürfe des Freihandelsabkommens und die Veröffentlichung von #TTIPleaks. [mehr]

16:38

re:publica 2016

„Opa hat Krebs“- „WTF?“ Familienchats aus der Hölle

Wenn Mama echt sauer ist, die Geschwister sich bekriegen, Opa ins Bett gemacht hat oder Papa wieder mal nicht weiß, wie Word funktioniert, dann ist das ein Fall für das Horrorinstrument familiärer Kommunikation: Die WhatsApp-Familiengruppe.

Der Nachrichtendienst WhatsApp auf einem Smartphone © radioeins/Melzer

Zu glauben, dass sich die virtuelle Kommunikation nur auf unsere Freundschaften und unser Berufsleben auswirkt, war naiv. Denn das Internet hat längst auch unser Familienleben verändert. Whatsapp-Gruppen haben die gesamte familiäre Kommunikation umgekrempelt.
 
Lisa Altmaier, Crowdspondent, sprach mit Moderatorin Katja Weber über WhatsApp-Familiengruppen. [mehr]

16:13

Rückblick

Zehn Jahre re:publica

Virtuelle Realität, Industrie 4.0 und Big Data. An den aktuellen Trends kommt auch die re:publica nicht vorbei. Zur 10. Ausgabe der Internet-Konferenz, vom 2. bis 4. Mai 2016, stehen mehr als 700 Redner auf 17 Bühnen in der Station Berlin am Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg. Bis zu 8000 Besucher werden erwartet. «Sie alle eint eine positive, leicht kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen der Digitalisierung», sagt Markus Beckedahl, Mitveranstalter und Chefredakteur von Netzpolitik.org

Markus Beckedahl, Gründer und Chefredakteur von netzpolitik.org, spricht am 02.05.2016 auf der re:publica © Sophia Kembowski/dpa

Zum Auftakt der zehnten Internet-Konferenz re:publica haben die Macher die Notwendigkeit eines offenen Internets unterstrichen. «Wir machen uns immer mehr abhängig von immer weniger Plattformen, die uns einseitig die Regeln vorgeben», sagte Mitgründer Markus Beckedahl am Montag in Berlin mit Blick auf Netzwerke wie Facebook oder Twitter. «Seit der ersten re:publica reden wir über die Vorteile eine offenen Netzes. Aber dieses offene Netz ist bedroht.» So komme es zu einer zunehmenden Überwachung und Kontroll-Infrastruktur, «die wir zulassen». Es gebe nicht mehr die Blogosphäre von früher, wo jeder sein eigenes Blog hatte und selbst die Regeln definierte.
 
Über die re:publica sprach Moderatorin Katja Weber mit Sandra Mamitzsch, der Programmleiterin der re:publica, und Markus Beckedahl, dem Mitbegründer der re:publica und Gründer von Netzpolitik.org [mehr]

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