Fr27.02.
13:00 - 18:00

Die Schöne Woche

mit Volker Wieprecht

Ein politisch-kultureller Wochenrück- und Wochenendausblick

Volker Wieprecht © rbb, Jim Rakete

Am Ende einer mehr oder weniger "Schönen Woche" begrüßt radioeins die geneigte Hörerschaft zu einer bunten Schau wohlfeiler Unterhaltung und knallharter Information. Volker Wieprecht oder Thomas Wosch blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse der Woche und schauen voraus auf die Highlights des Wochenendes...

17:40

Tiere streicheln Menschen

Kinderwagenklau + Immerhin interessant

Martin "Gotti" Gottschild und Sven Van Thom zelebrieren ihre mit aberwitzigem Humor gespickte Actionlesung. Einer liest, einer singt und dabei entstehen absurde, urkomische, aber auch melancholische Momente. Irgendwie mitten aus dem Leben und irgendwie bekloppt.

Tiere streicheln Menschen (Foto © radioeins / R.Schuster)
17:10

"House of Cards" in echt

Netanjahu redet ohne Erlaubnis von Obama

Ist John Boehner der echte Frank Underwood? Für diejenigen, die sich weder mit amerikanischer Politik noch mit amerikanischen Serien auskennen: John Boehner ist Vorsitzender des US-Repräsentantenhauses und einer der mächtigsten Republikaner der USA. Frank Underwood, gespielt von Kevin Spacey, ist die Hauptfigur in der Politthrillerserie "House of Cards", deren dritte Staffel heute startet. Wie hängen die beiden zusammen?

US-Präsident Barack Obama (li.) und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu © imago/UPI Photo

John Boehner macht derzeit das, was Frank Underwood in „House of Cards“ macht. Er möchte Obama politisch demontieren. Dazu hat er den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eingeladen, der in der kommenden Woche ohne Genehmigung von Obama eine Rede vor dem US-Kongress halten wird.
 
Mehr über diesen politisch hochbrisanten Zündstoff weiß unser ARD-Auslandskorrespondent in Washington Rolf Büllmann.

16:40

Fankultur

Wie man Fußball in kalten Ländern feiert

Die Fußball-WM in Katar 2022 soll im November und Dezember ausgerichtet werden. Wir sprechen mit Lutz Pfannenstiel, Welttorhüter und Fußballexperte.

Deutsche Wintersport-Fans beim Anfeuern © dpa

An die Stelle des Autoscooters kommt eine riesige Leinwand. Statt Bierflecken versauen einem schöne rote Glühweinflecken die weißen Nationaltrikots, wenn man sich dicht gedrängelt auf dem Weihnachtsmarkt vor der Public-Viewing-Wand versammelt. Und als neuestes Accessoire finden vielleicht schwarz-rot-goldene Handschuhe und Wollmützen ihren Weg in die Fanshops.
 
So oder so ähnlich könnte das Szenario im Winter 2022 aussehen, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar im November und Dezember stattfinden soll.
 
Über die Fußball- und Fankultur in kalten Ländern und wie man bei Bibbertemperaturen richtig feiert, sprechen wir mit einem, der als einziger Fußballer weltweit schon auf allen sechs Kontinenten gespielt hat – dem Welttorhüter Lutz Pfannenstiel.

15:10

Studiogast der Woche

OL - Olaf Schwarzbach

Olaf Schwarzbach, besser bekannt unter seinem Kürzel OL, ist Berlins Chefhumorist und einer der bekanntesten Cartoonisten Deutschlands.

OL - Olaf Schwarzbach (© radioeins/Schuster)

Seit 18 Jahren sind seine Zeichnungen inzwischen in der Berliner Zeitung zu sehen. Vor allem mit seinen Strips „Jürgen der Trinker“ und „Die Mütter vom Kollwitzplatz“ hat er sich einen Namen gemacht.

Vor seiner Cartoon-Karriere arbeitet OL nach einer Lehre als Offsetdrucker zunächst als Kupferdrucker beim Staatlichen Kunsthandel der DDR. 1989 flüchtet er vor dem Wehrdienst und der Staatssicherheit nach München. Über seine Zeit in der DDR hat OL jüngst seine Biografie vorgelegt „Forelle Grau“. Ebenfalls im Februar ist sein zweites Werk über den Antihelden Cosmoprolet erschienen, den OL seit 2005 für das Berliner Stadtmagazin Tip zeichnet. Mit ihm drückt er immer wieder gern seine große Liebe zur Hauptstadt aus.   [mehr]

14:40

Einmaliger Vorgang

Ein Generalstaatsanwalt unter Verdacht

Der Generalstaatsanwalt Frank Lüttig steht unter Verdacht, Dienstgeheimnisse an Dritte weitergegeben zu haben, zur Causa Wulff in sieben Fällen und zur Causa Edathy in einem Fall. Dieser Vorgang ist bisher einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik.

Frank Lüttig, Generalstaatsanwalt in Celle kommt am Mittwoch (12.03.14) in Berlin aus der Sitzung des Innenausschusses © imago/CommonLens

Christian Wulff sitzt dieser Tage bestimmt zuhause und lacht sich ins Fäustchen. Der Generalstaatsanwalt Frank Lüttig, der damals Anklage gegen ihn erhoben hat, steht nun selbst im Fokus der Ermittlungen. Der Verdacht: Geheimnisverrat in acht Fällen!
 
Dies ist ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik und wir sprechen darüber mit der Frau, die seit Jahren in den deutschen Gerichten sitzt, beobachtet und auch den Wulff-Prozess begleitet hat – der renommierten Gerichtsreporterin vom Nachrichtenmagazin Der Spiegel, Gisela Friedrichsen.

13:40

Das Bild der Woche

Portraits der Front-National von Denis Rouvre

Christina Landbrecht, Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität über Portraits von Marine Le Pen und David Rachline von der Front National von Denis Rouvre in der New York Times vom Wochenende.

Portraits von David Rachline von der Front National (Portraitserie von Denis Rouvre aus der New York Times vom Wochenende/Screenshot)

Stellen Sie sich vor, ein berühmter deutscher Fotograf macht eine Portraitserie von den Köpfen der AfD: Bernd Lucke, Frauke Petry oder Alexander Gauland in Großaufnahme – und diese werden dann überregional im Ausland abgedruckt.
 
Da kann sich dann jeder gerne seinen eigenen Teil dazu denken. Wir sprechen nun über einen ebensolchen Fall von französischer Seite. Ein dortiger berühmter Fotograf hat die Gesichter der rechtspopulistischen Front National portraitiert. Erschienen sind sie in der New York Times. Und analysiert werden sie von unserer Kunsthistorikerin der Humboldt-Universität Christina Landbrecht.
 
Link zum Beitrag der New York Times

13:40

Dumm für einen Augenblick

Sekundenschaf

Das Sekundenschaf
13:20

Bürger baut Stadt

Online-Plattform visualisiert Bauvorhaben

Magdalena Noffke ist Mitgründerin der Plattform „Bürger baut Stadt“, einer Online-Plattform, auf der Bürger eine Übersicht geplanter Vorhaben in ihrem Kiez finden, um sich so leichter an Bebauungsplanverfahren zu beteiligen.                          

Bürger baut Stadt (Screenshot der Website)

Berliner, die sich das erste Mal mit geplanten Bauvorhaben, Bezirksverordnetenbeschlüssen und Amtsblattsprache beschäftigen, geht es häufig wie Jurastudenten im ersten Semester – sie verstehen erstmal ziemlich wenig. Deshalb haben auch die wenigsten Lust, sich damit zu beschäftigen geschweige denn sich an solchen öffentlichen Auslegungsverfahren von Bauprojekten zu beteiligen.
 
Die Online-Plattform „Bürger baut Stadt“ möchte das ändern und macht sich deshalb die Mühe, regelmäßig die neuesten Bauvorhaben in Berliner Kiezen auf einer Karte zu visualisieren und die Infos dazu aus dem Amtsblatt zusammenzufassen. Wir sprechen mit der Mitgründerin dieser Plattform Magdalena Noffke.

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