Fr05.02.
13:00 - 18:00

Die Schöne Woche

mit Thomas Wosch

Ein politisch-kultureller Wochenrück- und Wochenendausblick

Thomas Wosch

Am Ende einer mehr oder weniger "Schönen Woche" begrüßt radioeins die geneigte Hörerschaft zu einer bunten Schau wohlfeiler Unterhaltung und knallharter Information. Volker Wieprecht oder Thomas Wosch blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse der Woche und schauen voraus auf die Highlights des Wochenendes...

17:41

Tiere streicheln Menschen

Lambada für Europa + Küss mir die Mayo von den Lippen

Martin "Gotti" Gottschild und Sven Van Thom zelebrieren ihre mit aberwitzigem Humor gespickte Actionlesung. Einer liest, einer singt und dabei entstehen absurde, urkomische, aber auch melancholische Momente. Irgendwie mitten aus dem Leben und irgendwie bekloppt.

Tiere streicheln Menschen (Foto © radioeins / R.Schuster)
17:21

Wunschinterview

Sollten Blutkonserven wirklich nur vier Tage aufbewahrt werden?

Wie lange Blutkonserven haltbar sind und ob alte Blutspenden krank machen können, darüber sprechen wir mit der „Leiterin der Entnahme“ für Berlin-Potsdam vom DRK Blutspendedienst, Britta Dimanski.

Blutkonserve © imago/Eibner
17:13

Das Bild der Woche

Das neue Bild von Hieronymus Bosch

Wir leben in einer Welt der Bilder. Sie sind nicht aufzuhalten. Jeden Tag werden es mehr. Unser Sehen verkommt zum flüchtigen Blick. Wir sind dabei, es zu verlernen. In der Schönen Woche nehmen wir uns die Zeit, die wir sonst nicht haben. Für ein einziges Bild – das Bild der Woche. Die Kunsthistorikerin Christina Landbrecht seziert, analysiert und interpretiert. Und ganz nebenbei lernen wir wieder zu sehen.

Das Bild "Die Versuchung des Heiligen Antonius" wird Hieronymus Bosch zugesprochen © dpa

Das Bild der Woche ist dieses Mal ein echtes Gemälde: "Die Versuchung des Heiligen Antonius". Es wurde erst kürzlich entdeckt und dem niederländischen Renaissance Maler Hieronymus Bosch zugeschrieben.
 
Warum das eine kleine Sensation ist, erklärt die radioeins-Kunsthistorikerin Christina Landbrecht.

16:41

Von Mensch zu Mensch

Ein syrischer YouTuber analysiert die Deutschen

Anfang der Woche ging es durch alle Medien: Das Video von Firas Alshater. Der Filmemacher kommt aus Syrien und ist seit mehr als zwei Jahren in Deutschland. In seinem Heimatland saß er wegen seiner Videos im Gefängnis und wurde gefoltert. Hier in Deutschland genießt er die Freiheit und nutzt diese, um auf dem YouTube-Kanal „Zukar“ die Deutschen auf sehr unterhaltsame und humorvolle Art zu analysieren.

Firas Alshater auf dem Alexanderplatz: "Ich bin syrischer Flüchtling. Ich vertraue dir - vertraust du mir? Umarme mich!" (Quelle: Screenshot YouTube)

Ein syrischer Flüchtling erklärt Deutschland - so gut, dass er damit auf YouTube und in sozialen Netzwerken für Furore sorgt. «Wer sind diese Deutschen?» fragt Firas Alshater in seinem Clip, den allein auf YouTube bereits fast 300.000 Menschen gesehen haben. Der syrische Filmemacher lebt nach eigener Aussage seit zweieinhalb Jahren als Flüchtling in Berlin.

Hier hat er ein Experiment gewagt und dokumentiert: Mit verbundenen Augen stellte er sich auf den Alexanderplatz, die Arme ausgebreitet, daneben ein Schild: «Ich bin syrischer Flüchtling. Ich vertraue dir - vertraust du mir? Umarme mich.» Zuerst sei lange nichts passiert - dann habe es Umarmungen gehagelt. «Ich habe gelernt, die Deutschen brauchen länger Zeit», erläutert Alshater in seinem Film. «Aber dann sind sie nicht zu stoppen. Darum glaube ich, die Integration wird klappen - irgendwann.»
 
Wir sprachen mit Firas Alshater darüber. [mehr]

15:40

Kriminelle Infrastruktur

Die verschwundenen Flüchtlingskinder

Mehr als 10.000 unbegleitete Flüchtlingskinder sind nach Angaben von Europol in den vergangenen zwei Jahren in Europa verschwunden. Die europäische Polizeibehörde befürchtet, sie könnten Opfer von Menschenhändlern geworden sein.

Eine Plüschfigur liegt in der Grenzregion bei Nickelsdorf, Österreich, auf der Straße © dpa

Nach Angaben von Europol-Stabschef Donald ist in Europa in den vergangenen Jahren eine regelrechte kriminelle Infrastruktur zur Ausbeutung von Flüchtlingen entstanden. Menschenhändler hätten sich darauf spezialisiert, illegale Einwanderer als Arbeitssklaven oder Prostituierte zu missbrauchen.
 
In der Berliner Senatsstatistik für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge fehlen rund 400 Jugendliche und Kinder. Was mit ihnen geschehen sein könnte oder ob den Zahlen ein Registrierungsfehler zugrunde liegt, darüber sprachen wir mit Niels Espenhorst vom Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

15:10

Das Wochenspiel

Die Volle Packung Kultur

Die volle Packung Kultur

Die Volle Packung Kultur startet Freitag abend mit einer ordentlichen Portion Spaß beim Impro-Comedy mit dem amerikanisch-kanadischen Quartett „Good Luck, Barbara!“ im Comedy Café Berlin. ... [mehr]

14:10

Studiogast der Woche

Rainer Dabrowski

Jeden Freitag begrüßen wir in der Schönen Woche einen Studiogast der Woche, der uns als Co-Moderator zur Seite steht. Ob Schauspieler, Festivalleiter oder Autoren - wir holen sie vor das Mikro ins radioeins-Studio...

Rainer Dabrowski im Studio © radioeins/Melzer

Er ist Seelsorger, Eheberater, Sexualtherapeut und für manche der einzige Freund: Rainer Dabrowski.
 
Über 23 Jahre lang hat er als evangelischer Pfarrer in der größten geschlossenen Deutschen Justizvollzugsanstalt in Tegel gearbeitet. Dort hat er nicht nur Gottesdienste abgehalten, er war auch der Herr über Tabak und Kekse. Ein Mann mit dem sich die Häftlinge gerne gut stellen. Denn Dabrowski weiß, wie groß die Langeweile im Gefängnis sein kann und was man gegen sie tun muss. Himmelskomiker - so nannten die Häftlinge Rainer Dabrowksi. Seine Erinnerungen an die Arbeit im Gefängnis hat er in dem Buch „Verknackt, vergittert, vergessen“ niedergeschrieben.
 
Was eine Schlüsselneurose ist und wie er selbst als Häftling die Zeit im Gefängnis absitzen würden, das erzählte er uns im Interview. Rainer Dabrowksi war unser Studiogast der Woche.

13:42

Aktuell

Deutschlands radikale Mitte

In Sachsen sind am vergangenen Wochenende gleich vier Asylbewerberheime angegriffen worden, Freiwillige von der Organisation „Moabit hilft“ erhielten Morddrohungen. Man hat den Eindruck: die Stimmung in Deutschland verschärft sich. Wie gelangen Rechtspopulisten in die Mitte der Gesellschaft und was macht das mit der Bevölkerung?

Demonstranten in Berlin vor dem Kanzleramt wegen der angeblichen Vergewaltigung einer Minderjährigen © dpa

Fremdenhass wird ungeniert und öffentlich artikuliert. Wie Rechtspopulisten es in die Gesellschaftsmitte schaffen, darüber sprachen wir mit Liane Bednarz, Juristin, Publizistin und Autorin des Buches „Gefährliche Bürger – die neue Rechte greift nach der Mitte“.

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