Fr24.04.
13:00 - 18:00

Die Schöne Woche

mit Volker Wieprecht

Ein politisch-kultureller Wochenrück- und Wochenendausblick

Volker Wieprecht © rbb, Jim Rakete

Am Ende einer mehr oder weniger "Schönen Woche" begrüßt radioeins die geneigte Hörerschaft zu einer bunten Schau wohlfeiler Unterhaltung und knallharter Information. Volker Wieprecht oder Thomas Wosch blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse der Woche und schauen voraus auf die Highlights des Wochenendes...

17:40

Tiere streicheln Menschen

Neon war das neue New + Meine Mutti bleibt hier

Martin "Gotti" Gottschild und Sven Van Thom zelebrieren ihre mit aberwitzigem Humor gespickte Actionlesung. Einer liest, einer singt und dabei entstehen absurde, urkomische, aber auch melancholische Momente. Irgendwie mitten aus dem Leben und irgendwie bekloppt.

Tiere streicheln Menschen (Foto © radioeins / R.Schuster)
16:40

International Games Week in Berlin

Wie sinnvoll sind Computerspiele?

Seit Dienstag treffen sich wieder Branchen-Profis und Gamer zur Internationalen Games Week in Berlin. Wie sinnvoll sind eigentlich Computerspiele aus medienwissenschaftlicher Sicht?

Vier Teilnehmer der Games Week spielen gegeneinander "Tolba" am 21.04.2015 im Kino International in Berlin © dpa

Wem langweilig ist, der spielt. Das sieht man oft an Menschen in der U-Bahn oder Patienten im Wartezimmer, die auf ihrem Smartphone Candy Crush, Angry Birds oder eines der vielen anderen Spiele spielen. Viele, vor allem der älteren Generation, verteufeln das.
 
Dabei ist Spielen notwendig und wir befinden uns sogar im Zeitalter des Homo ludens, des spielenden Menschen – sagt zumindest unser Gesprächspartner Dr. Norbert Bolz. Er ist Professor für Medienwissenschaften an der TU Berlin und wir sprechen anlässlich der aktuell laufenden International Games Week in Berlin mit ihm über sein Plädoyer für's Spielen. [mehr]

16:40

Dumm für einen Augenblick

Pizzaservice

Das Sekundenschaf

Ein Sekundenschaf ist ein flüchtiger Gedanke, der so doof ist, dass man es im nächsten Moment selbst merkt. Diese Tiefpunkte menschlichen "Denkens" sammeln wir hier. Schicken Sie uns Ihre Schafe an office@radioeins.de - wir wollen nicht allein sein mit unserer Blödheit!

Malte Welding ist Autor. Er lebt mit Frau und Kind in Berlin und hat festgestellt, dass babybedingte Schlaflosigkeit der beste Nährboden für Sekundenschafe ist. Er ist für bedrückend viele der hier vesammelten Schafe selbst verantwortlich.

Mehr Schafe und Infos unter:
www.sekundenschaf.de

16:20

Der Junge unterm Fenster

Für Kerstin

Er lernt viele Frauen kennen. Er verliert sie wieder. Er versucht sie mit einem Lied zurückzugewinnen. Er ist: Der Junge unterm Fenster!

Der Junge unterm Fenster © Thomas Ecke

Altmodisch, romantisch oder einfach wahnsinnig? Er stellt sich mit seiner Gitarre unter das Fenster der Angebeteten, um diese mit einem Lied zu überzeugen.

Das klappt äußerst selten, ist aber auch nicht so wichtig. Entscheidend ist: der Song ist geklaut! Akkorde einfach übernommen, der Text sehr frei aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Erkennen Sie das Original?

16:10

Neuer Leiter der Volksbühne benannt

Thomas Ostermeier zur Dercon-Nachfolge

Politik gegen Kultur - so könnte man den derzeitigen großen Streit um die Zukunft der Berliner Theaterlandschaft zusammenfassen. Jetzt hat sich auch Thomas Ostermeier, der Leiter der Schaubühne, zu Wort gemeldet.

Thomas Ostermeier © imago/Ralf Müller

Berliner-Ensemble-Intendant Claus Peymann pöbelt gegen Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner, gegen den Regierenden Bürgermeister Michael Müller und gegen den designierten Intendanten der Volksbühne Chris Dercon. Ganz nach dem Bockigen-Kindchen-Schema haben daraufhin Müller und Renner das Tempo angezogen und bereits heute Chris Dercon als Nachfolger von Frank Castorf an der Volksbühne vorgestellt – viel eher als geplant.
 
Thomas Ostermeier, der langjährige Künstlerische Leiter und Regisseur der Berliner Schaubühne, will jetzt erstmal abwarten, was der Dercon an der Volksbühne bewegen will.

15:10

Studiogast der Woche

Reinhold Leinfelder

Jahrgang 1957. Paläontologe und Geobiologe.

Prof. Dr. Reinhold Leinfelder (© radioeins/Schuster)

Reinhold Leinfelder ist Professor für Geologie und Paläontologie an der Freien Universität Berlin – und er gehört zu einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern, die eine neue Epoche der Menschheit definieren soll: das Anthropozän.
 
Nach Studium und Tätigkeiten in Mainz, Stuttgart und München wird der gelernte Paläontologe und Geobiologe 2003 zunächst Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns.
 
Im Januar 2006 folgt er dem Ruf nach Berlin und wird hier Generaldirektor des Museums für Naturkunde.
 
Ab 2008 ist er fünf Jahre lang für die Politik tätig und kämpft als Teil des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen gegen den Klimawandel.
 
Um wissenschaftliche Fakten verständlich aufzubereiten, entwirft Reinhold Leinfelder in Zusammenarbeit mit anderen Forschern sowohl einen Comic zum Klimawandel als auch zum Anthropozän. Die aktuell im Deutschen Museum in München laufende Sonderausstellung zum Anthropozän ist die weltweit erste ihrer Art und ebenfalls von Reinhold Leinfelder initiiert:
 
In Berlin soll bis 2017 das Haus der Zukunft entstehen – Reinhold Leinfelder ist dort der Gründungsdirektor und für das Konzept des Hauses verantwortlich.
 
Heute war er bei uns zu Gast in der Schönen Woche.

14:40

Schnellere Hilfe im Notfall

Die Mobilen Retter

Das Projekt "Mobile Retter" kann per App schnellere Ersthilfe an Unfallorten leisten.  

Eine Frau leistet Erste Hilfe an einer Unfallstelle © imago/Westend61

Eigentlich ist es gesetzlich für jeden eine Pflicht, an einem Unfallort oder wenn jemand zusammenbricht Erste Hilfe zu leisten. In der Realität greifen jedoch nur zehn bis 20 Prozent ein. Die meisten stehen daneben und wissen nicht was zu tun ist oder trauen sich schlicht nicht, etwas zu unternehmen.
 
Da die Ersthilfe aber oft entscheidend ist um Leben zu retten, gibt es als bisher deutschlandweit einzige Vorzeigemaßnahme im Kreis Gütersloh das Projekt "Mobile Retter".
 
Erfunden wurde es von dem leitenden Notarzt Dr. Ralf Stroop.

14:10

Das Wochenspiel

Die Volle Packung Kultur

Die volle Packung Kultur

Die Volle Packung Kultur beginnt Freitag abend mit entspannten Jazzsounds bei der Bar&Food-Night in der Neuen Heimat.   Am Samstag morgen starten Sie sportlich in den Tag beim ... [mehr]

13:40

Das Bild der Woche

Oskar Gröning

Wir leben in einer Welt der Bilder. Sie sind nicht aufzuhalten. Jeden Tag werden es mehr. Unser Sehen verkommt zum flüchtigen Blick. Wir sind dabei, es zu verlernen. In der Schönen Woche nehmen wir uns die Zeit, die wir sonst nicht haben. Für ein einziges Bild – das Bild der Woche. Im Wechsel sezieren, analysieren und interpretieren es die Kunsthistorikerin Christina Landbrecht und der Kritiker Kolja Reichert. Und ganz nebenbei lernen wir wieder zu sehen.

Der Angeklagte Oskar Gröning sitzt am 21.04.2015 während einer Prozesspause an einem Hintereingang vom Gerichtssaal in Lüneburg (Niedersachsen). 70 Jahre nach Ende der Nazi-Diktatur steht der frühere SS-Mann Oskar Gröning in Lüneburg vor Gericht © dpa

Seit Dienstag läuft in Lüneburg der Auschwitz-Prozess gegen den ehemaligen SS-Mann Oskar Gröning. Am 29. Juli soll voraussichtlich das Urteil fallen. In unserer Rubrik "Das Bild der Woche" sprechen wir über ein Bild, auf dem man den 93-jährigen Mann erschöpft auf einem Stuhl während einer Prozesspause sieht. Im Studio ist dazu unsere radioeins-Kunsthistorikerin Christina Landbrecht.

13:20

"Wer wird Millionär?"

Berliner räumt bei Günther Jauch ab

Moritz Eckert, einer der Gründer des weltweit aktiven Spendenportals betterplace.org, wäre am Montag beim "Jackpot-Special" von "Wer wird Millionär?" fast Millionär geworden.

Der Vorstand Moritz Eckert posiert am 10.12.2012 im Hauptsitz der Spendenplattform "Betterplace" in Berlin © dpa

"Was ist laut Duden das in deutschsprachigen Texten am häufigsten vorkommende Substantiv? A: Berlin, B: Frau, C: Million, D: Jahr." Das war am Montag die Eine-Million-Euro-Frage bei Günther Jauchs Spezialausgabe von "Wer wird Millionär?".
 
Viele werden denken, dass es sich um die "Frau" handelt, es geht ja schließlich meistens alles um Frauen. Aber dies ist ein Trugschluss. Die richtige Antwort ist "Jahr" - und glücklicherweise ist auch Moritz Eckert am Montag diesem Trugschluss nicht erlegen und aus dem Spiel ausgestiegen. Das hat ihm einen Gewinn von 917.600 Euro eingebracht.
 
Jetzt ist der Berliner und Mitgründer des weltweit aktiven Spendenportals betterplace.org live auf radioeins. 

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Vor allem aber nicht, wenn Sie die volle Schönheit von radioeins.de genießen wollen.

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