Fr24.07.
13:00 - 19:00

Die Schöne Woche

mit Thomas Wosch

Ein politisch-kultureller Wochenrück- und Wochenendausblick

Thomas Wosch

Am Ende einer mehr oder weniger "Schönen Woche" begrüßt radioeins die geneigte Hörerschaft zu einer bunten Schau wohlfeiler Unterhaltung und knallharter Information. Volker Wieprecht oder Thomas Wosch blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse der Woche und schauen voraus auf die Highlights des Wochenendes...

18:40

"Nazis essen heimlich Falafel"

Künstlergruppe "Dies Irae" setzt Zeichen gegen Rassismus

Das sächsische Freital ist eine von vielen deutschen Städten, die immer wieder für Schlagzeilen sorgt, weil hier Fremdenfeinde ihrer Wut und ihrem Hass auf Flüchtlinge nachhaltig zum Ausdruck bringen. Nun ist Freital wieder in der Presse – allerdings mit einer Guerilla-Kunst-Plakat-Aktion der Gruppe "Dies Irae" - Tag des Zorns. Dazu sprechen wir mit einem der Künstler, der anonym bleiben möchte.

Vor dem Asylbewerberheim in Freital bei Dresden protestieren am 24.06.2015 mehrere Asylkritiker © imago/epd
18:20

Wunschinterview der Woche

Jagd auf Galgos-Windhunde in Spanien

Galgos-Windhunde werden in Spanien extra für die Jagd gezüchtet. Doch wenn sie nicht mehr geeignet sind, werden sie getötet. Darüber wollte unsere Hörerin mehr wissen.

Spanische Windhunde stehen bzw. sitzen auf einer Wiese © imago/blickwinkel

Offiziell ist es zwar verboten, die Tiere zu töten. Trotzdem müssen jährlich bis zu 60.000 Tiere auf grausame Weise sterben, berichten dortige Tierschutzorganisationen.
 
Über das Leid der Galgos sprachen mit unseren ARD-Korrespondenten Daniel Sulzmann in Madrid.

18:10

Abstimmung

Berliner CDU mehrheitlich gegen "Ehe für alle"

Die Basis der Berliner CDU ist mehrheitlich gegen die Homo-Ehe. Eine am Freitag veröffentlichte Mitgliederbefragung ergab, dass eine Mehrheit der CDU-Mitglieder der Hauptstadt die Gleichstellung mit der Ehe ablehnt, wie der Landesvorsitzende Frank Henkel heute bekanntgab.

Die Stimmkarten der Mitgliederbefragung des CDU-Landesverband Berlin zur "Ehe für Alle" liegen am 24.07.2015 auf einem Tisch bereit zur Auszählung durch ehrenamtliche Mitarbeiter in der Zentrale des CDU Landesverband in Berlin © dpa

Demnach sprachen sich 35 Prozent derjenigen, die sich an der Umfrage beteiligten, "voll und ganz" für eine Gleichstellung der Homo-Ehe aus. 45 Prozent stimmten "überhaupt nicht" zu. Von den rund 12.500 Mitgliedern beteiligten sich knapp unter 40 Prozent an der Befragung.
 
Mehr Informationen gibt es von rbb-Reporter Thorsten Gabriel...

17:40

Station: Los Angeles

Auf einen Stopp mit Welt-Umfahrerin Heidi Hetzer

Seit einem Jahr bereist Heidi Hetzer mit ihrem Oldtimer "Hudo" die Welt. Derzeit ist sie in Kalifornien unterwegs.

Die ehemalige Rennfahrerin Heidi Hetzer sitzt am 27.07.2014 in Berlin beim Start ihrer Weltreise in ihrem Hudson Great Eight Oldtimer Baujahr 1930 © dpa

Mit 78 Jahren sollten sich so manche Leute lieber nicht mehr hinter's Steuer setzen. Außer sie heißen Heidi Hetzer. Seit fast einem Jahr ist die Berliner Ex-Rallyefahrerin, ehemalige Opel-Autohausbesitzerin und Oldtimer-Liebhaberin unterwegs – einmal um die ganze Welt im Auto. Einen Kurzstopp machte Heidi Hetzer in den vergangenen Tagen bei unserer ARD-Korrespondentin Nicole Markwald in Los Angeles.

17:10

Das Bild der Woche

Josef Blatter im Geldregen

Wir leben in einer Welt der Bilder. Sie sind nicht aufzuhalten. Jeden Tag werden es mehr. Unser Sehen verkommt zum flüchtigen Blick. Wir sind dabei, es zu verlernen. In der Schönen Woche nehmen wir uns die Zeit, die wir sonst nicht haben. Für ein einziges Bild – das Bild der Woche. Im Wechsel sezieren, analysieren und interpretieren es die Kunsthistorikerin Christina Landbrecht und der Kritiker Kolja Reichert. Und ganz nebenbei lernen wir wieder zu sehen.

Sepp Blatter wird vom britischen Komiker Lee Nelson mit Dollar Banknoten beworfen © imago/Cordon Press/Miguelez Sports

In dieser Woche schaffte es ein schon fast vergessener Problemherd wieder ganz nach oben, für kurze Zeit: Der Fifa-Skandal rund um Chef Josef Blatter. Bei einer Pressekonferenz wurde er von dem britischen Komiker Simon Brodkin mit einem Bündel Geld beworfen, dass da nur so über ihn herabregnete.
 
Einige Bilder zeigen Blatter mit einem angewiderten Gesichtsausdruck, andere Schnappschüsse so, als würde er mit einer Hand nach einer Dollarnote greifen. Die Geschichte hinter unserem Bild der Woche jetzt von Christina Landbrecht, unserer radioeins-Kunsthistorikerin.

16:00

Studiogast der Woche

Oren Osterer

Chef des Organisationskomitees der European Maccabi Games 2015

Oren Osterer zu Gast in der Schönen Woche © radioeins/Holger Klein

Sprüche wie "Die schnellste Ische Europas" und "Die ganze Mischpoke am Start" kündigen ein ganz besonderes Sportereignis für Berlin an: die European Makkabi Games.
 
Das größte jüdische Sportereignis für Spitzen- und Breitensport in Europa wird ab Montag hier ausgetragen. Über 2.000 jüdische Athletinnen und Athleten aus knapp 40 Ländern werden in 20 Disziplinen gegeneinander antreten: Von Fußball, Basketball, Hockey und Tennis über Bridge bis hin zu Schach.
 
Für Oren Osterer sind die Makkabi Games 2015 auch persönlich etwas ganz Besonderes. Schon sein Vater war Vorsitzender des Makkabi-Verbands Deutschland und er spielte bereits als kleiner Junge bei den Makkabi-Junioren Basketball.
 
Heute ist Oren Osterer unser Studiogast der Woche. [mehr]

15:40

Bislang ohne Konsequenzen

Fünf Jahre Love Parade Katastrophe in Duisburg

Vor fünf Jahren starben 21 Menschen bei einer Massenpanik auf der Laveparade in Duisburg. Hunderte Menschen wurden verletzt. Bis heute ist die Schuldfrage noch immer nicht geklärt. Die Rechtsanwältin Bärbel Schönhof verteidigt 30 Geschädigte.

Gedenkstätte zum Unglück auf der Love Parade in Duisburg 2010 © imago/Revierfoto

Heute vor fünf Jahren kommt es auf der Love Parade in Duisburg zum Unfassbaren: Eine Massenpanik bricht aus. 21 Menschen sterben in dem Gedränge, werden zum Teil zu Tode gequetscht. Mehr als 500 Menschen werden verletzt und leiden bis heute vor allem psychisch unter dem Ereignis.
 
Auch die Schuldfrage ist immer noch offen und ein Strafprozess steht aus. Für die Hinterbliebenen und Opfer der Katastrophe ist das eine unerträgliche Situation. Die Bochumer Rechtsanwältin Bärbel Schönhof verteidigt 30 Geschädigte in der Zivilklage gegen die Stadt Duisburg, die Veranstalter und gegen das Land Nordrhein-Westfalen als Dienstherrn der Polizei.

14:40

Wetter

Sonne, Sturm und Wolkenbruch

Warum die Vorhersage von Gewittern und Regen so schwer ist und warum es immer wärmer wird, besprechen wir mit dem Meteorologen Andreas Bott.

Sonne, Wolken und ein Regenbogen über Kirchwerder in Deutschland © imago/blickwinkel

Seit gestern haben wir die Hundstage: Bis 23. August soll es laut Tradition richtig heiß werden. Aber unter der Hitze haben wir dieses Jahr schon im Juni gelitten, der weltweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war.
 
Dann sanken wieder die Temperaturen, oder es wurden schwere Gewitter angekündigt, die dann ausfielen oder doch nicht so schlimm waren
 
Was ist da los? Über das Wetter und vielleicht auch die Vorhersagen sprechen wir mit Prof. Dr. Andreas Bott vom meteorologischen Institut der Universität Bonn.

14:10

Das Wochenspiel

Die Volle Packung Kultur mit P

Die volle Packung Kultur

Die Volle Packung Kultur startet Freitag abend im P rime Time Theater mit der Soap "Gutes Wedding, Schlechtes Wedding" und Folge 99: "Honeymoon in Hassleben - Prenzlwichser in ... [mehr]

13:40

Problem verschlafen

Debatte über die richtige Flüchtlingsunterkunft

Zelte, Container oder ehemalige Armeekasernen: Die Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland ist äußerst vielfältig, aber in den meisten Fälle nicht die beste Lösung. Der Stadtsoziologe Jürgen Friedrichs hat erforscht, wie man die Menschen am besten unterbringen sollte.

Gruppenzelte stehen am 17.07.2015 auf dem Gelände der Zentralen Erstaufnahmestelle des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) © dpa

Flüchtlinge aufnehmen und unterbringen, ja gerne – aber nicht bei mir. Da sind sich so manches EU-Land mit dem einen oder anderen deutschen Politiker und Gemeinde-Einwohner einig: Mit der Unterbringung von Flüchtlingen tun sie sich schwer.
 
Derweil ist eins ganz sicher: Über 200.000 Menschen haben 2014 in Deutschland einen Asylantrag gestellt und es werden noch weitere Hunderttausende aus dem Libanon und Syrien nach Europa kommen. Neue Konflikte in der deutschen Bevölkerung sind also vorprogrammiert.
 
Wie sich Flüchtlinge in Deutschland am besten unterbringen lassen, dazu forscht der Kölner Stadtsoziologe Prof. Jürgen Friedrichs.

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