Fr24.10.
13:00 - 18:00

Die Schöne Woche

mit Volker Wieprecht

Ein politisch-kultureller Wochenrück- und Wochenendausblick

Volker Wieprecht © rbb, Jim Rakete

Am Ende einer mehr oder weniger "Schönen Woche" begrüßt radioeins die geneigte Hörerschaft zu einer bunten Schau wohlfeiler Unterhaltung und knallharter Information. Volker Wieprecht oder Thomas Wosch blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse der Woche und schauen voraus auf die Highlights des Wochenendes...

17:40

Tiere streicheln Menschen

Grasse + Baumarkt der Liebe

Martin "Gotti" Gottschild und Sven Van Thom zelebrieren ihre mit aberwitzigem Humor gespickte Actionlesung. Einer liest, einer singt und dabei entstehen absurde, urkomische, aber auch melancholische Momente. Irgendwie mitten aus dem Leben und irgendwie bekloppt.

Tiere streicheln Menschen (Foto © radioeins / R.Schuster)
17:10

Stadtbienen

Projekt gegen das Bienensterben

Johannes Weber hat in Berlin den Verein Stadtbienen e.V. gegründet, um dem Bienensterben entgegenzuwirken und nennt rund 20.000 Bienen sein eigen.

Honigbiene © imago/M.Zettler

Die meisten haben Hunde oder Katzen als Haustiere. Mit Papageien, Leguanen oder Frettchen gehört man dann schon zur exotischeren Sorte, obwohl auch die im Käfig noch relativ pflegeleicht sind. Wer sich allerdings einen ganzen Bienenschwarm hält, wird dann mitunter vielleicht doch etwas schräg angeguckt.
 
Johannes Weber hat in Berlin den Verein Stadtbienen e.V. gegründet, um dem Bienensterben entgegenzuwirken und nennt rund 20.000 Bienen sein eigen.

16:40

Phänomen Großstadtstress

Forschungsprojekt: Stress and the City

Die Anzahl der stressbedingten Krankheiten steigt und die Deutschen leiden vermehrt unter Stress und Erschöpfung. Wie wirkt sich die Großstadt auf die psychische Gesundheit der Bewohner aus?

Blick aus einem Kleinflugzeug auf das Stadtzentrum von Berlin © dpa

Arbeitsministerin Andrea Nahles hat sich vor kurzem wieder dafür ausgesprochen, ein Anti-Stress-Gesetz einzuführen, denn die Anzahl der stressbedingten Krankheiten steigt und die Deutschen leiden vermehrt unter Stress und Erschöpfung – das liest und hört man immer wieder. Genauso ist es wahrscheinlich wenig überraschend, dass Großstädter mehr Stress haben als Menschen, die auf dem Land leben. Dass dieser Stress aber gar nicht durch die Arbeit oder den Lärm kommt, ist dem ein oder anderen vielleicht doch neu.
 
Der Psychiater, Stressforscher und Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin, Dr. Mazda Adli, erforscht seit vielen Jahren, wie sich die Großstadt auf die psychische Gesundheit der Bewohner auswirkt und hat dazu ein neues Forschungsprojekt mit dem Titel „Stress and the City“ gestartet. Im Rahmen dessen soll es zukünftig auch eine App geben, mit der der Stress gemessen werden soll.

15:10

Studiogast der Woche

Bodo Wartke

Jahrgang 1977, Musik-Kabarettist

Jeden Freitag begrüßen wir in der Schönen Woche einen Studiogast der Woche, der uns als Co-Moderator zur Seite steht. Ob Schauspieler, Festivalleiter oder Autoren - wir holen sie vor das Mikro ins radioeins-Studio...

Bodo Wartke © radioeins/Saupe

"Klavierkabarett in Reimkultur" - so bezeichnet Bodo Wartke selbst seine Kunst der Unterhaltung. Denn der Flügel, die anarchische Lust am spontanen Reimen und die Improvisation zeichnen den virtuosen Chansonnier aus.
 
Bereits mit 19 Jahren gibt der gebürtige Hamburger sein erstes abendfüllendes Konzert, bevor er schließlich in Berlin Klavier und Gesang an der Universität der Künste studiert. 1998 erscheint sein erstes Klavierkabarettprogramm „Ich denke, also sing ich“. Spätestens seit seinem zweiten Programm „Achillesverse“ und dem Liebeslied in über 80 Sprachen und Dialekten kennt ihn fast jeder.
 
Über 15 Jahre hinweg entwickelt und führt er bis heute sein Ein-Mann-Theaterstück „König Ödipus“ auf, eine musikalische Präsentation der griechischen Tragödie nach Sophokles, in der er 14 Personen gleichzeitig spielt.
 
Für seine Arbeit wurde Bodo Wartke bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson. Als Moderator führte er zudem bis 2011 durch das jährliche Musikfestival „Songs an einem Sommerabend“.
 
Aktuell ist er mit seinem fünften Soloprogramm „Swingende Notwendigkeit“ auf Tour, in dem er erstmals gemeinsam mit einem Orchester auftritt.

14:40

Flüchtlingsproblematik

Mit Syrern auf der Flucht nach Europa

Wolfgang Bauer ist Reporter bei der Wochenzeitung "Die ZEIT" und hat die Strapazen, die ein Flüchtling hinter sich hat, wenn er hier ankommt, am eigenen Leib erlebt, indem er sich als Flüchtling ausgegeben hat.

Syrische Flüchtlinge tragen ihr Gepäck an der Grenze zu Jordanien im Flüchtlingslager Zaatari © dpa

Das Jahr 2014 ist innenpolitisch in Berlin von der Flüchtlingsproblematik dominiert, soviel kann man jetzt schon mit Gewissheit sagen. Flüchtlinge auf dem Oranienplatz, Flüchtlinge in der Gerhart-Hauptmann-Schule und zukünftig Flüchtlinge in Wohn-Containerdörfern in Randbezirken wie Köpenick oder Pankow – so hat es der Berliner Senat in der letzten Woche beschlossen.
 
Wir sprachen aus diesem aktuellem Anlass mit Wolfgang Bauer. Er ist Reporter bei der Wochenzeitung Die ZEIT und hat die Strapazen, die ein Flüchtling hinter sich hat, wenn er hier ankommt, am eigenen Leib erlebt. Er hat sich als Flüchtling ausgegeben und darüber ein Buch mit dem Titel „Über das Meer: Mit Syrern auf der Flucht nach Europa“ verfasst.

14:10

Das Erste zu Gast bei radioeins

Jens Riewa spricht die radioeins Nachrichten

Seit über 20 Jahren ist Jens Riewa Sprecher und Gesicht bei der Tagesschau. Dabei hat die Karriere von Riewa, der aus Lübbenau im Spreewald kommt, ganz anders angefangen...

Jens Riewa

Nach dem Abi standen erstmal drei Jahre NVA auf dem Programm. Ein abgebrochenes Studium der Technologie des Bauwesens und eine Ausbildung zum Fluglotsen später, kommt endlich seine Stimme ins Spiel.
 
Seine journalistische Karriere beginnt der Brandenburger 1987 mit einem Moderationstraining beim Berliner Rundfunk. Es folgt eine eigene Kindersendung im Fernsehen („Wie wär's“) und er beginnt als Nachrichtenmann beim Jugendmagazin ELF99. 1991 holt ihn die ARD zur Tagesschau – erst als Off-, seit 1994 als On-Sprecher. Jahrelang moderiert er außerdem die Deutsche Schlagerparade, spielt schon auch mal in einem Musikvideo mit und produziert Hörbücher.
 
Am heutigen Freitag, den 24.10., sprach Jens Riewa von 8 bis 14 Uhr unsere Nachrichten. [mehr]

13:40

Leistungssport-Finanzierung

Curling droht Streichung der Fördermittel

Als erste olympische Sportart wird wohl die Sportart Curling keine staatlichen Fördermittel mehr erhalten. Bislang wurde Curling mit 330.000 Euro gefördert. Das Bundesinnenministerium hat der Streichung noch nicht zugestimmt.

Curling: Finale der Frauen zwischen Schweden and Kanada bei den Olympischen Winterspielen in Sotchi © dpa

Für Laien sieht es beim Curling immer so aus, als ob da zwei oder drei Personen einfach nur wie verrückt auf dem Eis rumwischen. In Wahrheit ist das aber eine große Kunst, die intensivem Training bedarf. Denn nur wer richtig wischt, kann den Lauf des Steines sicher beeinflussen und so das Spiel gewinnen.
 
Seit 1998 ist Curling fester Bestandteil bei den Olympischen Winterspielen und erfreut sich auch stets großer Beliebtheit. In Zukunft könnte sich das allerdings erledigt haben, denn dem Deutschen Curling-Verband (DCV) sollen als erstem olympischen Fachverband in der Geschichte der Bundesrepublik die staatlichen Fördermittel gestrichen werden.
 
Wir sprachen darüber mit dem Direktor des DCV, Rainer Nittel.

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