Kommentar von Lorenz Maroldt

Der Fall Holm belastet die rot-rot-grüne Koalition

Nach wochenlanger Diskussion um die Stasi-Vergangenheit des umstrittenen Staatssekretärs Andrej Holm hat Berlins Regierungschef Müller am Wochenende die Konsequenzen gezogen und öffentlich Holms Entlassung gefordert. Gestern verkündete Andrej Holm dann auf seiner Internetseite seinen Rücktritt.

Rot-Rot-Grün in Berlin: Kultursenator Lederer (l-r, Die Linke), Wirtschaftssenatorin Pop (Bündnis 90/Die Grünen) und der Regierende Bürgermeister Müller (SPD) © imago/Christian Ditsch
Rot-Rot-Grün in Berlin: Kultursenator Lederer (l-r, Die Linke), Wirtschaftssenatorin Pop (Bündnis 90/Die Grünen) und der Regierende Bürgermeister Müller (SPD) © imago/Christian Ditsch

Seinen Kritikern wirft der 46jährige Holm - im Zusammenhang mit der Forderung seiner Entlassung - vor, es gehe nicht nur um seine Zeit bei der Stasi, sondern "vor allem um die Angst vor einer Wende im Bereich der Stadt- und Wohnungspolitik". Für Berlins Stadtentwicklungssenatorin, Katrin Lompscher, ist Holms Rücktritt "bitter und dennoch nachvollziehbar". Denn der notwendige politische Rückhalt in der Koalition für ihn sei nicht stark genug gewesen.

Kann sich der rot-rot-grüne Senat von dem Start wieder erholen? Ein Kommentar von Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Tagesspiegels...

radioeins Kommentator

Lorenz Maroldt

Chefredakteur des Tagesspiegels

Lorenz Maroldt © dpa - Bildfunk

Er glaubt an die Zukunft des Printjournalismus. Das ist gut so, denn Lorenz Maroldt ist seit 2004 Chefredakteur des Berliner Tagesspiegels. Der Kölner Lorenz Maroldt wurde 1962 geboren. ... [mehr]

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