Kommentar von Lorenz Maroldt

Edathy-Prozess endet mit Geständnis

Seit gestern ist die Affäre Edathy beendet, zumindest aus strafrechtlicher Sicht. Ja, er habe Videos und Bilder mit  kinder- und jugendpornografischem Inhalt besessen, ließ der Ex-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy über seinen Anwalt erklären. Und ja, das sehe er als Fehler ein, auch wenn es lange gedauert habe.

Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy verlässt am 23.02.2015 nach Ende des ersten Prozesstages den Gerichtssaal im Landgericht in Verden (Bild: dpa)
Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy im Gerichtssaal im Landgericht in Verden © dpa

Für die Staatsanwaltschaft und den Richter reichten diese Worte als Schuldeingeständnis, um das Verfahren einzustellen. Einzige Strafe: 5000 Euro, die der Ex-Politiker an den Kinderschutzbund zahlen muss. Auf seiner Facebook-Seite ließ Edathy übrigens kurz nach Prozessende verlauten, dass es sich bei seiner Erklärung nicht um ein Schuldeingeständnis handelt.

Ist mit diesem Prozessausgang der Gerechtigkeit genüge getan? Es kommentiert der Chefredakteur vom Tagesspiegel Lorenz Maroldt...

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