Kommentar von Lorenz Maroldt

Brauchen wir ein Schulfach "Alltagswissen"?

68 Prozent der Befragten einer kürzlich veröffentlichten Umfrage vertreten die Ansicht, dass Kinder in der Schule "zu viel unnützes Zeug" lernen. CDU-Vize Julia Klöckner hat sich jetz für ein neues Schulfach "Alltagswissen" ausgesprochen, damit sich die Heranwachsenden in dem komplexen Leben besser zurecht finden. Dessen Themenpalette soll von der Ernährung bis zur Altersvorsorge reichen.

Ein leeres Klassenzimmer einer Schule © dpa
Ein leeres Klassenzimmer einer Schule © dpa

Am Anfang war der facebook-Eintrag eines Schulmädchens: „Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherung, aber ich kann eine Gedichtanalyse schreiben. In 4 Sprachen“.

Mittlerweile sind wir an dem Punkt, dass von Politikern diskutiert und überlegt wird, ein neues Schulfach einzuführen: Alltagwissen - von Altersvorsorge bis‚ wie gesundheitsschädlich ist Fertigpizza. Das Spektrum ist durchaus groß.

Bundes-Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) findet den Vorschlag gut und immer mehr Politiker reihen sich ein! "Unser Leben ist heute so komplex, dass es einer Reihe von Alltagskompetenzen bedarf, um sich gerade auch als Heranwachsender zurechtzufinden", sagt die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner.

Brauchen wir so ein Schulfach Alltagswissen? Ein Kommentar von Lorenz Maroldt, Chefredakteur vom Tagesspiegel...

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