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Di06.12.
16:00 - 19:00

radioeins

Sonja Koppitz (Foto © radioeins/Schuster)

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit unseren ModeratorInnen bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

16:38

Dokumentarfilm im Ersten und auf ARTE

Angela Merkel: Die Unerwartete

Wer ist Angela Merkel? Was treibt sie an? Der Dokumentarfilm blickt auf die politische Karriere der Bundeskanzlerin zurück. Er lehrt nicht nur, warum sie in der Flüchtlingskrise so und nicht anders agierte, sondern zeigt auch, warum die Deutschen und die Welt sie so schätzen, obgleich sie viele Wünsche offen ließ.

Angela Merkel: Die Unerwartete © MDR/ARD-Hauptstadtstudio/Thomas Kierok

"Sie kennen mich." Mit diesem Spruch warb die Kanzlerin im Bundestagswahlkampf 2013 für sich. Das war eine hochwirksame Kurzbotschaft, weil die Deutschen tatsächlich glaubten, ihre Kanzlerin zu kennen: Unsere Krisen-Königin, unsere Beschützerin. Doch dann, im September 2015, überraschte sie die Menschen. Für viele war sie fortan die "Flüchtlingskanzlerin". Das soll Angela Merkel sein? Eben noch wurde sie als "Eiskönigin" porträtiert, jetzt sieht man sie plötzlich als "Mutter Angela", das Gewissen der Welt, die globale Barmherzige.

Und sie polarisiert das Volk. "Merkel muss weg"-Rufe werden laut, die AfD erstarkt. Die pragmatische Realistin setzt ihre Macht aufs Spiel? Sie gefährdet den inneren Frieden? Sie entzweit die Union? War Merkel über Nacht eine andere geworden?

Über die Dokumentation "Angela Merkel: Die Unerwartete" sprechen Sonja Koppitz und Max Spallek mit einem der Regisseure des Films - Dr. Torsten Körner.
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16:16

Beschleunigter Atomausstieg

Atomkonzernen steht "angemessener" Ausgleich zu

Die atompolitische Kehrtwende nach Fukushima war für die Energiekonzerne ein Schock. Sie sahen sich enteignet und klagten vor dem Verfassungsgericht. Das Urteil könnte nun den Zeitplan für den gesamten deutschen Atomausstieg durcheinanderbringen.

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe bei der Verkündung des Urteils zum Atomausstieg © dpa/Uli Deck

Die Energiekonzerne sollen wegen des beschleunigten Atomausstiegs nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 eine "angemessene" Entschädigung bekommen. Dies stellte das Bundesverfassungsgericht nach Klagen von Eon, RWE und Vattenfall am Dienstag in Karlsruhe fest. 

Laut dem Urteil wurden die Unternehmen durch die politische Kehrtwende vor fünf Jahren zwar nicht enteignet. Einzelne Vorschriften sind aber mit der Eigentumsfreiheit unvereinbar. Der Gesetzgeber muss deshalb nun bis Ende Juni 2018 nachbessern.

Ob das ein Sieg für die Atom-Lobby ist, darüber sprachen Sonja Koppitz und Max Spallek mit einem der Vorsitzenden der Atom-Kommission - Jürgen Trittin von den Grünen. [mehr]

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