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Nancy Fischer © radioeins, Jochen Saupe

Life und Style, Pop und Politik, global und lokal – diese Show kommt so entspannt um die Ecke, dass jeder rufen möchte: Lass uns Wellenreiten gehen.
 
Wir surfen gekonnt und wunderschön durch drei Stunden radioeins – mit interessanten Studiogästen, fantastischen Rubriken und jeder Menge Pi und Pa und Po.

12:41

Aktuell

Nach Barcelona-Anschlag: Polizei vereitelt Terror-Attacke in Badeort

Der Schrecken über den Anschlag von Barcelona ist noch nicht überwunden, da erschießt die Polizei im spanischen Urlauberort Cambrils fünf mutmaßliche Terroristen. Seinen Ursprung könnte der Terror in einer Kleinstadt namens Alcanar genommen haben.

Polizisten sichern dem Attentat auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona den Bereich des Anschlags
dpa

Das Urlaubsland Spanien steht unter Terror-Schock: Nur wenige Stunden nach einem islamistischen Anschlag mit 13 Toten in Barcelona hat die Polizei im Badeort Cambrils eine weitere Terrorattacke verhindert. In der rund 100 Kilometer südwestlich der katalanischen Metropole gelegenen Touristenhochburg erschossen die Einsatzkräfte in der Nacht zu Freitag fünf mutmaßliche Terroristen. Sie sollen in dem Badeort an der Costa Dorada (Goldküste) kurz davor gestanden haben, einen weiteren Terroranschlag zu verüben. 

Zunächst hatte es geheißen, die fünf Männer hätten Sprengstoffgürtel getragen. Diese erwiesen sich später jedoch als Attrappen, teilte die katalanische Polizei mit. Die Sicherheitskräfte nahmen drei mutmaßliche Terroristen fest und fahndeten laut einem Zeitungsbericht noch nach einem neuen Hauptverdächtigen. 

Ein Lieferwagen war am Donnerstag auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona in Gruppen von Passanten gerast. Neben den 13 Todesopfern wurden dabei auch mehr als 100 Menschen verletzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag laut ihrem Sprachrohr Amak für sich.

Über die aktuelle Lage berichtet ARD-Korrespondent Oliver Neuroth in Barcelona. [mehr]

11:40

radioeins Kantine

Chopsticks

Lecker lunchen mit radioeins

Ein Asia-Imbiss neben dem Baumarkt verspricht normalerweise keine außergewöhnlichen Geschmackserlebnisse. Es sei denn, man steht auf Glutamat. Aber in Stahnsdorf scheint das irgendwie anders zu sein...

Chopsticks in Stahnsdorf
radioeins/Amelie Ernst

Dort ist der Asia-Imbiss „Chopsticks“ direkt vor dem Baumarkt längst mehr als ein Geheimtipp. Amelie Ernst wollte wissen, warum. [mehr]

radioeins/Amelie Ernst
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11:12

Hintergrundgespräch zum Buch

"Die zentralen Nebensächlich-keiten der Demokratie" von Philip Manow

Von Applausminuten, Föhnfrisuren und Zehnpunkteplänen

Dieses Buch handelt von unserer Demokratie – und von Aufsitzrasenmähern, Milbenkäse, Inkontinenzwindeln sowie von Zwergschnauzern mit seidenweichem Haarschleier. Außerdem noch von zu viel Gel in den Haaren, von Sherry mit geschlagenem Ei, « Fördern und Fordern », den Tücken elektronischer Abstimmungssysteme und vielem anderen mehr.

Die zentralen Nebensächlichkeiten der Demokratie von Philip Manow
rowohlt

Dass man anhand der Nebensächlichkeiten der Demokratie Wesentliches über die Demokratie erfährt und dass das sogar sehr unterhaltsam sein kann, ist die zentrale These dieses Buches.

Es versammelt von A wie Applausminuten über F wie Flechtslipper bis Z wie Zehnpunkte­plan scheinbar Abseitiges aus dem poli­tischen Betrieb.

Welche Orte, Dinge, Gesten und Worte zeichnen den politischen Alltag aus, und wie nehmen wir Bürger und Wähler an ihm teil? Und was sagen uns diese Orte, Dinge, Gesten und Worte über die medialen Vermittlungszwänge, das ewige Abgrenzungsspiel, die leidenschaftliche Intensität und die manchmal auch nur absurde Komik der Politik?

Über "Die zentralen Nebensächlichkeiten der Demokratie" spricht Nancy Fischer mit dem Autor Philip Manow.
[mehr]

10:40

Hintergrund

Spanien im Visier des Terrors

Mitten in der Urlaubssaison trifft der Terror Spanien. Ein Lieferwagen rast im touristischen Herzstück Barcelonas, dem beliebten Las-Ramblas-Boulevard, in eine Menschenmenge. Mindestens 13 Menschen sind tot, etwa 100 weitere wurden verletzt.

Polizisten patrouillieren an dem Bereich auf Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona
AP/Manu Fernandez

Der Schrecken nähert sich unerwartet um kurz nach 17.00 Uhr auf Barcelonas berühmter Flaniermeile Las Ramblas. Viele Menschen schlendern bei sonnigem Sommerwetter an Geschäften und Restaurants vorbei, als plötzlich ein weißer Lieferwagen auf sie zurast. Laut Augenzeugen fährt ein Mann mit hoher Geschwindigkeit Zickzack auf die Leute zu. Anschließend flieht er. Der Täter hinterlässt eine Spur aus Blut und Tränen. Mindestens 13 Menschen sterben.

Für Stunden herrscht totales Chaos. Ständig sind Sirenen zu hören, Rettungswagen eilen durch die Stadt. Die Polizei will aber lange nicht von "Terror" sprechen. Am Abend erklärt sie via Twitter, der Zwischenfall werde wie eine Terrorattacke behandelt - aber das Motiv sei unklar. Kurz vor 19.00 Uhr kommt dann die offizielle Bestätigung: Nach Nizza, Paris, Berlin und London ist auch Barcelona ins Visier von Extremisten gerückt.

Kurze Zeit später bekennt sich die IS-Terrormiliz zu dem Anschlag. Einer "der Soldaten des Islamischen Staates" habe die Tat ausgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amak im Internet unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitsquellen. 

Die katalanische Regionalregierung offenbart am Abend die erschreckende Bilanz: Mindestens ein Dutzend Menschen sind tot, 100 weitere liegen mit teils schwersten Verletzungen im Krankenhaus. Das spanische Könighaus reagierte entsetzt: "Das sind Mörder, einfach Kriminelle, die uns nicht terrorisieren werden", schrieb der Palast auf Twitter.

Zuletzt war Spanien vor mehr als 13 Jahren Opfer von islamistischem Terror geworden. Bei verheerenden Bombenattacken an Madrids Atocha-Bahnhof waren im März 2004 insgesamt 192 Menschen getötet und mehr als 2000 verletzt worden.

Nancy Fischer spricht darüber mit dem Terrorismusexperten Rolf Tophoven vom Institut für Krisenprävention (IFTUS).
[mehr]

AP/Manu Fernandez
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10:10

Insolvenz von Air Berlin

Wie geht es weiter für die Mitarbeiter?

Air Berlin ist Pleite – die Meldung kam Anfang der Woche. Das Gehalt von Chef Thomas Winkelmann ist gesichert, durch eine Bankgarantie von bis zu 4,5 Millionen Euro. Er bekommt auch bei einer Kündigung seine knappe Million pro Jahr ausgezahlt. Doch wie geht es weiter für die Angestellten?

Air Berlin-Schalter
dpa

Die Lufthansa will ab heute mit der insolventen Air Berlin über den Kauf von Unternehmensteilen beraten. Nach Medienberichten will Lufthansa etwa insgesamt 90 der 140 Air Berlin Maschinen übernehmen. Außerdem hat Deutschlands größte Fluggesellschaft offenbar auch Interesse an den Mitarbeitern des insolventen Unternehmens. Wie die "Rheinische Post" berichtet, soll Konzern-Chef Spohr in einer internen Versammlung erklärt haben, die Lufthansa könne sich freuen, möglichst viele Air Berlin-Crews zu übernehmen.

Nancy Fischer sprach darüber mit Andreas Splanemann, dem Pressesprecher des ver.di-Landesbezirks Berlin-Brandenburg.

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