Internationales Festival des zeitgenössischen Figuren- und Objekttheaters

Theater der Dinge

Mit einem reichhaltigen Programm an mehreren Spielorten und im digitalen Raum meldet sich das internationale Festival "Theater der Dinge" zurück!

Still_Life@Jaka-Varmuž
Eröffnungsinszenierung „Still Life“ des Puppentheaters Ljubljana | © @Jaka-Varmuž

Vor dem Hintergrund der globalen Pandemie beschäftigen sich die künstlerischen Positionen der diesjährigen Ausgabe mit dem Ende des Anthropozäns und entwickeln Ideen, wie der Mensch in der Welt neu verortet werden kann. Dabei liegt der Fokus einerseits auf ökologischen Fragestellungen und dem Fußabdruck, den der Mensch auf der Welt hinterlässt, andererseits auf der Erfahrung von Leere und dem Wunsch nach neuen Strategien der Vernetzung.

Die gezeigten Produktionen laden ein, verschiedene Facetten des Themas zu erkunden: In der Eröffnungsinszenierung „Still Life“ des Puppentheaters Ljubljana changieren die naturalistischen Puppen zwischen lebendig und ausgestopft und spielen mit unseren Vorstellungen von Natürlichkeit.
Die Festival-Koproduktion „Pantoffeltierchen und Meteoriten“ von Xesca Salvà und Marc Villanueva Mir sucht mit Biologinnen nach pilzartigen Geflechten und überführt die Theorien der Wissenschaftlerin Anna Tsing, die im Festival mit einem Vortrag vertreten ist, in eine Installation.

Das vielfältige Programm, weitere Inszenierungen und detaillierte Spielzeiten finden Sie unter schaubude.berlin

Theater der Dinge 2021 reagiert mit seinem Programm auf die Pandemie-Situation: Das Bühnenprogramm ist in diesem Jahr kleiner gehalten, stattdessen laden intime Vorstellungen und Installationen, digitale Inszenierungen und ein Filmprogramm sowie ein umfangreiches, weitestgehend online stattfindendes Kontextprogramm zur Auseinandersetzung ein.

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