Do 19.10. 19:00

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Fahrradfahren in Berlin

Tourismus-Hit oder Totalrisiko?

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Wer schonmal seinen Drahtesel in der Hauptstadt ausgeführt hat, der weiß dass die Fahrt eher einem Abenteuer, als einer gemütlichen Fortbewegung gleicht. Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad für ihre alltäglichen Wege. Mit keinem anderen Verkehrsmittel kommt man effizienter und vor allem umweltfreundlicher von A nach B. Und dennoch kann das Fahrradfahren in Berlin schnell zum Horror werden.

Radwege, so vorhanden, lassen oft zu wünschen übrig. Aufgeplatzte Fahrbahnen sind keine Seltenheit. Neben den Unebenheiten erhöhen insbesondere Glasscherben die Verletzungsgefahr enorm. Tramgleise und Monsterkreuzungen machen das Radeln zur Mutprobe und rücksichtslose Autofahrer gibt es wie Sand am Meer.

Ein Fahrradgesetzt soll Abhilfe schaffen. Dabei ist Berlin das erste Bundesland, das solch ein Gesetz verabschiedet. Doch wie kann eine fortschrittliche Verkehrsplanung aussehen? Wie kann die Sicherheit der Fahrradfahrer in Zukunft garantiert werden? Auf welche Weise kann das umweltfreundlichste Verkehrsmittel mehr Menschen schmackhaft gemacht werden? Wie kann Berlin hier von anderen Städten und Regionen lernen? Und überhaupt, lässt sich der stille Krieg zwischen Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern jemals beenden?

Dies sind nur einige der Fragen, die Experten in einer weiteren Zukunftsdebatte des Deutschen Technikmuseums am 19. Oktober diskutieren werden.

Die Experten:

Stefan Gelbhaar Bündnis 90/Die Grünen
Kristin Karig
paper planes e.V. | Radbahn Berlin
Maria T. Wagener Regionalverband Ruhr | Referatsleiterin Regionalentwicklung

Moderiert wird der Abend von radioeins-Redakteurin Marie Kaiser.

Erfahren mehr über die Expertenrunde
Den Einladungsflyer sowie die Wegbeschreibung finden Sie hier

Einlass 18.30 Uhr
Beginn 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Deutsches Technikmuseum

Veranstaltungsort:
TOR EINS
Möckernstraße 26
10963 Berlin - Friedrichshain-Kreuzberg

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