Lesung

Max Goldt

in den Neuen Kammerspielen in Kleinmachnow

Der Abend ist der Nachholtermin für die verschobenen Lesetermine aus 2020 und 2021. Karten behalten ihre Gültigkeit.

Max Goldt
Max Goldt | © Axel Martens

Max Goldt, einst der Kopf und Sänger der wunderbaren Avantgarde-Formation „Foyer des Arts", schreibt scharfsinnige, kluge und sehr witzige Texte, ganze Bücher sogar, denen er die Qualität von Hörspielen verleiht. Seine Arbeiten zeichnen sich aus durch subtilen Humor, sprachliche Eleganz und die hohe Kunst der Abschweifung. Kaum einer versteht es so wie er, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens mit all ihren Widersprüchen und Absurditäten auf den Punkt zu bringen.

Am 26. November lädt der Autor, nach einigen coronabedingten Irrungen und Wirrungen, zur Freude seiner Anhängerschaft in die Neuen Kammerspiele in Kleinmachnow. Wie immer darf sich der Zuhörer auf eine Mischung von jüngeren und älteren Texten freuen.

Zuletzt erschien 2016 der Band „Lippen abwischen und lächeln“. Er enthält die prachtvollsten Texte von 2003 bis 2015, darunter Klassiker wie „Ein Querulant hört was knarren“, „Dem Elend probesitzen“ oder „Fast vierzig zum Teil recht coole Interviewantworten ohne die dazugehörigen dummen Fragen“. Vierundsiebzig Goldt-Preziosen - pures Feingoldt sozusagen.

Mit dem Zeichner Stephan Katz gibt der Autor in regelmäßigen Abständen auch Comic-Bücher heraus, wie beispielsweise „Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel? (2016)“ oder „Das vierzehnte Buch dieser beiden Herren (2018)“. Fans seines erlesenen Humors dürfen sich nicht zuletzt über seine „Sprechplatten“ freuen, auch sie mit vielsagenden Titeln versehen wie „Der Mann mit dem Mireille-Mathieu-Bart (2017)“ oder „Weltstars im Nadelwald (2018)“.

Unter dem Titel „Draußen die herrliche Sonne“ erschien im Dezember 2019 eine musikalische Werkschau der Jahre 1980 – 2000. Die Box mit sechs CDs enthält Stücke von Foyer des Arts, dem Nachfolgeduo Nuuk sowie Soloeinspielungen.

Max Goldt
Max Goldt | © Axel Martens

1997 wurde Max Goldt der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis sowie 2016 der Göttinger Elch.

Einlass: 19:00 Uhr

Hinweis zur Gültigkeit der Karten:
Die Veranstaltung wurde mehrfach verschoben. Karten für die ursprünglichen Termine in 2020 uns 2021 behalten ihre Gültigkeit.

Eintrittspreis: Vorverkauf: 15,00 € (zzgl.Geb.), Abendkasse: 17,00 €
Veranstaltungsort:
Neue Kammerspiele
Karl-Marx-Str. 18
14532 Kleinmachnow

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