Cinéma privé – Der ganz private Lieblingsfilm von ...

Nadja Uhl: "In a better world"

im Filmmuseum Potsdam

Nadja Uhl © Manfred Thomas
Nadja Uhl © Manfred Thomas | © © Manfred Thomas

Wollten Sie schon immer mal mit einem Promi seinen ganz privaten Lieblingsfilm schauen? Und im intimen Ambiente mit ihm darüber plaudern? Dann kommen Sie doch am 23. Juni ins Filmmuseum Potsdam. In der nächsten Folge der Reihe „Cinéma privé" stellt die Schauspielerin Nadja Uhl den oscar-prämierten Film „In a better world“ der dänischen Regisseurin Susanne Bier vor.

Der schwedische Arzt Anton arbeitet in einem sudanesischen Flüchtlingslager. Zu seinem zwölfjährigen Sohn Elias hält er Kontakt per Skype. Elias wird in der Schule gemobbt und findet in dem kürzlich zugezogenen Christian endlich einen Freund. Christian nimmt Elias unter seine Obhut und ist bereit, ihn vor seinen Mitschülern zu schützen, notfalls sogar mit einem Messer.

Als Anton, der gerade zu Besuch ist, einen Streit schlichten will, kassiert er eine Ohrfeige von Lars, dem Vater eines der Streithähne. Da er diesen für den moralischen Verlierer hält, lässt er die Sache auf sich beruhen. Weder Elias noch Christian haben dafür Verständnis. Aus Rache planen sie, Lars’ Auto in die Luft zu sprengen. Dies bringt Elias in schwere innere Konflikte. Rechtzeitig warnt er zwei Passanten und wird bei der Explosion selbst schwer verletzt. Christian, der denkt, dass Elias tot ist, will sich daraufhin das Leben nehmen.

Zurück im Sudan muss Anton mehrfach das Leben junger Frauen retten, denen ein sadistischer Warlord das Kind aus dem Leib geschnitten hat. Als dieser Anton um medizinische Hilfe bittet, gewährt er ihm diese, doch er greift nicht ein, als der Unmensch später von aufgebrachten Opfern gelyncht wird.

In a better world
In a better world © Filmstill, Kamera Morten Søborg | © a

Susanne Biers bewegendes Drama thematisiert die zeitlose Frage, wo Gewalt beginnt und wie sie sich beenden lässt und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Oscar, dem Golden Globe und dem Europäischen Filmpreis. Das Filmmuseum Potsdam zeigt den Streifen in der deutschen Synchronfassung. Vor der Vorführung spricht Nadja Uhl mit radioeins Filmkritiker Knut Elstermann darüber, was sie gerade so macht.

Karten und Infos:
Tel. 0331 - 27 181 12, ticket@filmmuseum-potsdam.de

Eintrittspreis: VVK & AK: 6 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsort:
Filmmuseum Potsdam
Marstall am Lustgarten
14467 Potsdam
Erreichbarkeit:

Bahn: Potsdam-Hauptbahnhof
Tram: Alter Markt,
PKW: A 10 Abfahrt Potsdam-Babelsberg, B 2 Richtung Potsdam, Busparkplätze vor dem Haus
Standort: Breite Straße Ecke Friedrich-Ebert-Straße

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