Mo 16.12. 20:00

2 um 8

radioeins- und Freitag-Salon

#MeToo und die Folgen - wo steht der Feminismus heute?

Jakob Augstein diskutiert mit Svenja Flaßpöhler im radioeins und Freitag Salon in der Berliner Volksbühne

Svenja Flaßpöhler © imago images / Horst Galuschka
Svenja Flaßpöhler | © imago images / Horst Galuschka
Svenja Flaßpöhler © imago images / Horst Galuschka
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Mit dem Skandal um Harvey Weinstein nimmt im Herbst 2017 eine globale Debatte ihren Anfang - unter dem Hashtag MeToo melden sich unzählige Frauen in den sozialen Medien zu Wort, die Opfer von Belästigungen, Übergriffen oder sogar Vergewaltigungen geworden sind. Die Philosophin Svenja Flaßpöhler nimmt in der Diskussion eine umstrittene Position ein, sie sagt: „Abgesehen davon, dass die Auswüchse von #MeToo mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun haben, hat sich Feminismus in eine Opferrolle hineingetwittert, die so schlicht nicht mehr vorliegt.“ Mit ihrer 2018 veröffentlichten Streitschrift „Die potente Frau“ möchte sie Frauen zur Aktivität ermutigen, „nicht nur im Sexuellen, sondern aus dem Sexuellen auch ins Existenzielle, ins Berufliche hineinwirkend“.

Im radioeins und Freitag Salon diskutiert Jakob Augstein mit Svenja Flaßpöhler über den Stand des feministischen Diskurses im Jahr zwei nach #MeToo - über weibliche Selbstermächtigung, Geschlechtergleichheit und den Gender Pay Gap.

Am Montag, den 16. Dezember 2019, um 20 Uhr im Grünen Salon der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz 2, 10178 Berlin.

Zu hören auch live auf radioeins (95,8 MHz) von 20.00 – 21.00 Uhr

Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Der radioeins und Freitag Salon ist ein politisches Diskussionsformat, das in der Regel im Maxim Gorki Theater Berlin stattfindet - ein Zwiegespräch zwischen "Freitag"-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast. Zuletzt waren u.a. Simone Lange, Annalena Baerbock, Kevin Kühnert, Klaus Lederer, Michel Friedman, Oskar Lafontaine, Robert Misik, Jan Böhmermann, Gesine Schwan, Philipp Ruch, Gregor Gysi, Sandra Maischberger, Sahra Wagenknecht, Harald Welzer und Jean Ziegler zu Gast. Jenseits von Netz und Papier diskutiert Jakob Augstein mit den Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart. Das Format existiert seit Oktober 2009 und findet seitdem in regelmäßigen Abständen statt.

Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und Chefredakteur der Wochenzeitung „der Freitag“.

1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris. Er war zehn Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung als Reporter in Berlin und den neuen Bundesländern unterwegs. Von 2011 bis 2018 schrieb er die Kolumne „Im Zweifel links“ auf „Spiegel online“ und liefert sich mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Bildzeitung, Nikolaus Blome, in der Phoenix-Sendung „Augstein und Blome“ einen wöchentlichen Schlagabtausch zum politischen Thema der Woche.

Veranstaltungsort:
Grüner Salon
Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz 2
10178 Berlin - Mitte
Erreichbarkeit: U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz

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radioeins- und Freitag-Salon

Jakob Augstein im radioeins- und Freitag-Salon
dpa

Der radioeins- und Freitag-Salon ist ein politisches Diskussionsformat im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - ein Zwiegespräch zwischen Freitag-Verleger Jakob Augstein und ... [mehr]