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radioeins- und Freitag-Salon

Kunst, Kolonialismus und antikoloniales Erbe. Jakob Augstein diskutiert mit dem Kunsthistoriker Horst Bredekamp über blinde Flecken unserer Gedächtnispolitik...

Horst Bredekamp © imago images / Gerhard Leber
Horst Bredekamp | © imago images / Gerhard Leber

Die Diskussion über den Umgang mit Kunst aus kolonialen Kontexten schwelt seit Jahrzehnten. In postkolonialen Diskursen und Debatten um das Ob und Wie der Restitution, der Rückgabe von Kunstobjekten in die ehemaligen Kolonialgebiete, vermisst der Kunsthistoriker Horst Bredekamp bei aller Notwendigkeit einer Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit eine genaue Betrachtung dezidiert antikolonialer, liberaler Ansätze im ethnologischen Zugang zu den Kulturen, wie sie im 19. Jahrhundert von Wissenschaftlern wie Aby Warbung oder Franz Boas praktiziert wurden.

Dabei geht es Bredekamp nicht nur um eine Anreicherung unseres kulturellen Gedächtnisses, sondern auch um den Beitrag, den dieser universalistische Anspruch für heutiges Sammeln und den Umgang mit bestehenden Sammlungen leisten kann - eine Debatte, die auch rund um eines der größten Museumsprojekte der letzten Jahre, das Berliner Humboldt Forum, geführt wird.

Über diese Fragen und die Konsequenzen für eine angemessene Erinnerungskultur spricht Jakob Augstein mit Horst Bredekamp im radioeins- und Freitag-Salon.

Horst Bredekamp © imago images / Gerhard Leber
imago images / Gerhard Leber
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Am Montag, den 27. Januar 2020, um 20 Uhr im Grünen Salon der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz 2, 10178 Berlin.

Zu hören auch live auf radioeins (95,8 MHz) von 20.00 bis 21.00 Uhr

Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Der radioeins und Freitag Salon ist ein politisches Diskussionsformat, das in der Regel im Maxim Gorki Theater Berlin stattfindet - ein Zwiegespräch zwischen "Freitag"-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast. Zuletzt waren u.a. Simone Lange, Annalena Baerbock, Kevin Kühnert, Klaus Lederer, Michel Friedman, Oskar Lafontaine, Robert Misik, Jan Böhmermann, Gesine Schwan, Philipp Ruch, Gregor Gysi, Sandra Maischberger, Sahra Wagenknecht, Harald Welzer und Jean Ziegler zu Gast. Jenseits von Netz und Papier diskutiert Jakob Augstein mit den Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart. Das Format existiert seit Oktober 2009 und findet seitdem in regelmäßigen Abständen statt.

Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und Chefredakteur der Wochenzeitung „der Freitag“.

1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris. Er war zehn Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung als Reporter in Berlin und den neuen Bundesländern unterwegs. Von 2011 bis 2018 schrieb er die Kolumne „Im Zweifel links“ auf „Spiegel online“ und liefert sich mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Bildzeitung, Nikolaus Blome, in der Phoenix-Sendung „Augstein und Blome“ einen wöchentlichen Schlagabtausch zum politischen Thema der Woche.

Veranstaltungsort:
Grüner Salon
Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz 2
10178 Berlin - Mitte
Erreichbarkeit: U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz

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2 um acht

radioeins- und Freitag-Salon

Jakob Augstein im radioeins- und Freitag-Salon
dpa

Der radioeins- und Freitag-Salon ist ein politisches Diskussionsformat im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - ein Zwiegespräch zwischen Freitag-Verleger Jakob Augstein und ... [mehr]