Das radioeins Parkfest

Ewa Wanat

Die polnische Journalistin hat ein Buch über den Umgang der Deutschen mit den Flüchtlingen geschrieben.

Balbina im Gespräch mit Ewa Wanat (li.) © radioeins/Nina Klippel
Balbina im Gespräch mit Ewa Wanat (li.) | © radioeins/Nina Klippel

Ewa Wanat, die seit 2016 in Berlin lebt, beschreibt, wie sich Deutschland zu einer der offensten Gesellschaften Europas entwickelt hat.

Sie schreibt über das Lernen dieser Offenheit, über Glanz und Schatten der Vielfalt der heutigen deutschen Gesellschaft. Die Vielfalt umfasst in ihrem Buch nicht nur die ethnische oder religiöse Unterschiede, sondern auch verschiedene Lebensstile und Einstellungen. Sie schreibt über die Zähmung von Fremdheit und die Ausweitung der Norm. Über das neue Deutschland, das Emigranten, Anarchisten, Squatters, Prostituierte und vor allem die neuen Deutschen, für die die 68er Revolte ein Grundmythos ist, schaffen.

Wanat glaubt, dass viele Deutsche zu dem Schluss gekommen sind, dass Offenheit für Andere sie davor bewahren kann, wovor sie sich als Nation erschrocken haben. Dass sie ein Heilmittel und ein Versuch, Wiedergutmachung ist. Dies ist ein Buch über das zweite Leben der Deutschen nach dem Nationalsozialismus. 

Balbina im Gespräch mit Ewa Wanat (li.) © radioeins/Nina Klippel
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Ewa Wanat
Ewa Wanat | © Ewa Wanat
Veranstaltungsort:
Park am Gleisdreieck (Ostpark)
Möckernstraße
10965 Berlin

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