Konzert

Lambert

solo und maskiert am Klavier

Lambert
Lambert | © Andreas Hornof

Vor fünf Jahren trat Lambert zum ersten Mal in Erscheinung oder besser: er ließ von sich hören. Die Person hinter der sardischen Stiermaske bleibt bis heute unerkannt. Gerüchte darüber, wer und was sich hinter dieser Maske verbergen könnte, gibt es zuhauf. Nicht zuletzt deshalb, weil Lamberts Spiel auch international bekannt und gefragt ist. Namhafte Künstler wie zum Beispiel José González, Deichkind und Moderat fragten Reworks ihrer Tracks an und bekamen einzigartige Neuinterpretationen zurück. In den besagten fünf Jahren veröffentlichte Lambert vier Solo-Alben und tourte über den halben Kontinent. Und nachdem er 2018 zwei Alben, eines in Kollaboration mit dem Elektronik-Produzenten Stimmung und eines mit dem Chicagoer Folk-Sänger Brooklyn Dekker veröffentlichte, erklang im Mai diesen Jahres nun wieder Lambert in Reinform: alleine und maskiert am Klavier.

Im Herbst wird Lambert ein neues Album veröffentlichen und man kann gespannt sein, welche Richtung er diesmal einschlägt. Denn, obwohl er eher der Neoklassik zugeordnet wird, sprechen Lamberts Harmonien auch eine deutliche, andere Sprache: Melodien zwischen den Beatles und diesem Chopin treffen auf rhythmische Strukturen und mitreißende Bewegungen, die moderne elektronische Tanzmusik referenzieren. Lambert scheint demnach nicht viel darauf zu geben, pop- oder hochkulturell verortet zu werden.

Eins steht außer Frage, Konzerte von Lambert  sind einfach einzigartig.

 

Eintrittspreis: 25 €
Veranstaltungsort:
Passionskirche Berlin
Marheinekeplatz 1-3
10961 Berlin
Erreichbarkeit: Öffentliche Verkehrsmittel: U7 Gneisenaustraße, Bus 140 (Gneisenaustraße), Bus 341 (Zossener Straße)

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