Ausstellung

EMOP Berlin - European Month of Photography

vom 28. September bis 31. Oktober

Charlott Cobler, Barnabas und Antonius, 2017 © Charlott Cobler / Courtesy: Ostkreuzschule für Fotografie
Charlott Cobler, Barnabas und Antonius, 2017 | © Charlott Cobler / Courtesy: Ostkreuzschule für Fotografie

Sie mögen Fotografie und verstehen darunter mehr als Handy Selfies oder Urlaubsschnappschüsse? Dann beginnt für sie Ende September die beste Zeit des Jahres. Ab dem 28. September startet der offizielle 8. European Month of Photography kurz EMOP. Dieses größte deutsche Fotofestival wird seit 2004 alle 2 Jahre veranstaltet.

Die volle Packung Fotokunst
Während des EMOP Berlin präsentieren vom 28. September bis 31. Oktober 103 Berliner Museen, Institutionen, Botschaften, Offspaces und Fotoschulen das Medium Foto in vielfältigen Ausstellungen in all  seinen Facetten. Ohne übergeordnetes Thema nähert sich jeder Ausstellungsort der Fotografie aus seiner eigenen Perspektive. Ausgewählt von einer Fachjury, finden sich in Einzel- und Gruppenausstellungen historische und zeitgenössische Fotografien.

Als Auftakt bieten die „EMOP Opening Days“ vom 28.  bis 30. 09. 2018  bei C/O Berlin zum Thema Licht und Zeit ein vielfältiges Programm mit Talks, Performances und Musik. Bei Workshops können sich nicht nur Erwachsene unter professioneller Anleitung der Fotografie auch praktisch nähern.

Browse Gallery
Browse Gallery | © Hipgnosis

Das Festival versucht möglichst viele Aspekte von Fotografie abzudecken. So beschäftigt sich die Browse Gallery mit dem Foto-Design Studio „Hipgnosis“ das unter anderem für Pink Floyd, Peter Gabriel und 10cc einige der berühmtesten Albencover der Musikgeschichte gestaltete.

In der Deutschen Kinemathek werden unter dem Titel „Zwischen den Filmen“ Fotos aus über 60 Jahren Berlinale gezeigt, die sich dem Filmfestival von seiner alltäglichen Seite nähern und als kulturgeschichtliches Dokument die Entwicklung des Festivals und seiner Stadt eingefangen haben.

Mit „Humans at War“ zeigt die Benhadj&Djilali Galerie die Bilder des syrischen Pressefotografen Hosam Katan. Dieser dokumentiert wie die Menschen in seiner Heimatstadt Aleppo mit dem Krieg leben.

Für seine Serie „Manhattan Sunday“, die in der Robert Morat Galerie ausgestellt wird, zog Richard Renaldi durch die New Yorker Nacht in den Morgen und hielt dabei Stimmungen und Straßenszenerien der Metropole fest.

Vivian Maier, Selbstporträt, 1956 © Estate of Vivian Maier / Courtesy: Maloof Collection and Howard Greenberg Gallery, NY
Vivian Maier, Selbstporträt, 1956 | © Estate of Vivian Maier / Courtesy: Maloof Collection and Howard Greenberg Gallery, NY

Vivian Maier zog in den 50er und 60er Jahren mit einer Kamera durch die Straßen von New York und Chicago. Ihre Fotos gelangten erst an die Öffentlichkeit als ihr Nachlass mit Negativen und einigen tausend unentwickelten Filmen zwangsversteigert wurde. Zeitlebens hatte sie als Kindermädchen gearbeitet und niemandem ihre Fotos gezeigt. Die Fotografien von Georg Krause folgen einem ähnlichen Konzept. Unter dem Titel „Unvermeidbare Zeiten“ werden in der Galerie Schöne Weide Fotos aus den späten 80ern gezeigt, die Geschichten aus den Übergangszeiten und Pausen in den Biographien der DDR-Bürger erzählen.

Neben klassischen Ausstellungsorten gibt es auch einige ungewöhnliche Orte wie die Verkehrskanzel auf dem Joachimsthaler Platz an der Ecke zum Kurfürstendamm. Dort verwandelt sich der Trottoir in ein urbanes Museum, wenn Straßenfotografie auf Straße trifft. Eine Ausstellung auf dem Südwestfriedhof in Stahnsdorf beschäftigt sich mit dem Arbeitsalltag der Friedhofsmitarbeiter, Anke Krey hat dafür das Personal des zweitgrößten Friedhofs Deutschlands ein Jahr lang begleitet.  

radioeins lädt während des EMOP jeden Tag in einer virtuellen Galerie auf radioeins.de zu einem kleinen Rundgang durch eine Auswahl verschiedener Galerien ein.


Weitere Informationen zum Programm gibt es unter emop-berlin.eu

Ausgewählte Tipps:

Daring to Dream. 50 Jahre Hipgnosis. Photodesign und Album Cover Art von Aubrey Powell und Storm Thorgerson (28.09. – 28.10.2018)
Browse Gallery
Bergmannstraße 5
1. Etage, Innenhof Gesundheitszentrum
10961 Berlin

browse.gallery

Vivian Maier - In her own hands. (26.09. – 7.01.2019)
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Stresemannstraße 28
10963 Berlin

www.fkwbh.de

Manhattan Sunday - Richard Renaldi (8.09. – 10.11.2018)
Robert Morat Galerie
Linienstraße 107
10115 Berlin

robertmorat.de

Unvermeidbare Zeiten - Georg Krause (1.10. – 31.10.2018)
Galerie Schöne Weide
Wilhelminenhofstraße 48A
12459 Berlin

www.galerie-schöne-weide.de

Humans at War - Fotografien von Hosam Katan (28.09. – 1.11.2018)
BENHADJ&DJILALI Galerie
Torstraße 170
10115 Berlin

benhadjdjilali.de

Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale (28.09. – 5.05.2019)
Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

www.deutsche-kinemathek.de

Veranstaltungsort:


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