Fr 18.09. 16:00

Fotoausstellung

Berlin, 1945–2000: A Photographic Subject

in den Reinbeckhallen

Die Ausstellung, die über 200 Werke umfasst, von denen einige noch nie zuvor öffentlich gezeigt wurden, hebt verschiedene Stimmen und künstlerische Interessen oder Intentionen hervor und präsentiert sehr unterschiedliche Weisen, wie man Berlin zwischen 1945 und 2000 sehen und fotografieren oder in der Stadt leben konnte.

Miron Zownir, ohne Titel aus der Serie Berlin Noir, 1977–2016 © Miron Zownir
Miron Zownir, ohne Titel aus der Serie Berlin Noir, 1977–2016 | © Miron Zownir

Die Ausstellung untersucht, auf welche Weise deutsche und internationale Fotograf*innen Berlin zwischen den unmittelbaren Nachkriegsjahren und dem Ende des 20. Jahrhunderts fotografierten. Sie umfasst Fotografien und Fotoserien von 23 Fotograf*innen, die Berlin zu ihrem Sujet und mitunter auch zur Inspiration für ihr Werk gemacht haben. Ihre Aufnahmen, die den Genres der Street-, Architektur-, Portrait- sowie der subjektiven, konzeptuellen und experimentellen Fotografie angehören und für Zeitschriften, Fotobücher, Abschlussarbeiten, künstlerische Zwecke oder den Privatgebrauch entstanden, lenken die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen fotografischen Praktiken, die in Berlin florierten, sowie auf die gewaltigen sozialen, kulturellen und politischen Veränderungen, welche die Stadt in 55 Jahren durchgemacht hat.

Maria Sewcz, ohne Titel aus der Serie inter esse, Berlin 1985–1987 © Maria Sewcz
Maria Sewcz, ohne Titel aus der Serie inter esse, Berlin 1985–1987 | © Maria Sewcz

Die Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst

Seit dem Beginn ihrer Aktivitäten im Jahr 2017 widmet sich die Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst der Förderung von Kunst, Kultur und Bildung. Dabei pflegt und entwickelt sie ihre eigene Sammlung zeitgenössischer Kunst, experimentiert mit der Präsentation moderner und zeitgenössischer Kunst, lädt Besucher*innen zur Auseinandersetzung mit aktuellen Themen ein und stellt zudem einen klaren Dialog zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft her. Oft in Kooperation mit externen Akteuren und Institutionen arbeitend, ist das zentrale Anliegen der Stiftung eine Offenheit in Bezug auf ihr Programm zu bewahren. Die Stiftung Reinbeckhallen präsentiert jährlich zwei bis drei Ausstellungen, die von einem vielseitigen Programm – von offenen Workshops über Filmvorführungen bis zu Lesungen – begleitet werden. Neben Kooperationsprojekten bietet die Stiftung jährlich ein Residenzprogramm für bildende und darstellende Künstler*innen an. Die Werkstatt Neue Drucke rundet das Tätigkeitsspektrum ab.

Hinweis zur aktuellen Covid-19-Situation

Der Einlass ist auf max. 80 Personen begrenzt. Die Besucher*innen der Reinbeckhallen werden um folgende Schutzmaßnahmen im Sinne der Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin gebeten:

• Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske

• Einhalten des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen

• regelmäßiges Händewaschen

• Nutzung der Desinfektionsspender im Eingangsbereich

• Niesen und Husten in die Armbeuge

Leider ist es möglich, dass das Programm kurzfristig verschoben oder abgesagt werden muss. Bitte beachten Sie weitere Hinweise dazu auf der Webseite der Reinbeckhallen.

Eckdaten

Berlin, 1945–2000: A Photographic Subject

18. September 2020 – 24. Januar 2021

Eine Ausstellung der Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography

Öffnungszeiten:

Do–Fr | 16–20 Uhr

Sa, So & feiertags | 11–20 Uhr

Eintrittspreis: €9 | €4 (ermäßigt)
Veranstaltungsort:
Reinbeckhallen
Reinbeckstraße 9 (Eingang am Café Schoeneweile)
12459 BerlinOberschöneweide

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