Dokumentation

In den Uffizien

Die "Uffizien", ursprünglich ein Verwaltungsgebäude mitten in Florenz, wurden schon im 16. Jahrhundert zur Heimat einer der wichtigsten Kunstsammlungen der Welt. Sie ziehen jährlich Millionen Besucher an, die Werke von Michelangelo, Botticelli und Leonardo bewundern.

In den Uffizien © zero one film
In den Uffizien | © zero one film

Die Filmemacher*innen Corinna Belz und Enrique Sanchez Lansch durften sich frei in diesen heiligen Räumen bewegen, sie begleiteten den deutschen Direktor Eike Schmidt bei seine umsichtigen Reformen, etwa den Neuhängungen, aber auch Restauratoren, Wachpersonal und Kuratoren, all jene also, die diesen Organismus am Leben erhalten.

Deutlich wird durch die filmischen Perspektivwechsel von innen nach außen und umgekehrt, wie sehr die Uffizien in Beziehungen zu der Stadt stehen, wie sehr sie Florenz sind.

Der schöne, Sehnsucht erzeugende Film nimmt sich Zeit für die fast meditative Betrachtung der Bilder, aber auch für die Besucherinnen und Besucher, für den Massentourismus ebenso wie für die einfühlsamen Kunstvermittler. Er steht damit in der besten Tradition solcher Museumsfilm-Meisterwerke wie "National Gallery" von Frederick Wiseman.

Kritiker: Knut Elstermann

gelungen

Regie: Corinna Belz und Enrique Sanchez Lansch
Erscheinungsjahr: 2021
Herkunftsland: Deutschland