Science-Fiction

Dune

Wieder einmal ist Frank Herberts Wüstenplanet-Zyklus zum Film geworden, diese Geschichte in ferner Zukunft, da auf "Dune" die allumfassende Super-Droge "Spice" abgebaut wird.

Zendaya (Chani) und Timothee Chalamet (Paul Atreides) in "Dune" (undatierte Filmszene) © imago images/Picturelux
Zendaya und Timothee Chalamet in "Dune" (undatierte Filmszene) | © imago images/Picturelux

Die neue, gefahrvolle Aufsicht übernimmt Herzog Leto Atreidis (Oscar Isaac), mit seinem Sohn Paul (Timotée Chalamet) und Frau Lady Jessica (Rebeca Ferguson). Ästhetisch ist diese Welt - wie von einem so guten Regisseur wie Denis Villeneuve nicht anders zu erwarten - von einer großartigen Geschlossenheit und Monumentalität, düster, plastisch und wuchtig, der Sand knirscht einem beim Ansehen zwischen den Zähnen.

Es herrscht hier allerdings stets eine einzige hochgestimmte und bitterlich ernste Tonlage vor, ein ununterbrochenes, weihevolles Grundrauschen. Wären da nicht die eindrucksvollen Darsteller, diese kleine heilige Familie im ewigen Staub, deren inniges Verhältnis, deren permanente Bedrohung, würde der Film vielleicht im Pathos ersticken. Doch so haben diese großen, menschlichen Dramen eine starke, berührende und archaische Kraft.

Kritiker: Knut Elstermann

gelungen

Regie: Denis Villeneuve
Darsteller: Timothée Chalamet, Rebecca Ferguson, Oscar Isaac
Erscheinungsjahr: 2021
Herkunftsland: USA