Erfolgsserie

Charité - die dritte Staffel

Die dritte Staffel läuft in Doppelfolgen im Ersten, Dienstags um 20.15 Uhr, und steht schon vollständig in der ARD-Mediathek.

Die dritte Staffel schlägt ein neues Kapitel der Medizingeschichte auf: 1961, Mauerbau, über Nacht wurde die Charité zum unmittelbaren Grenzgebiet. "Charité" erzählt von Schicksalen berühmter Ärztinnen und Ärzte, von Liebe und Trennungen.

Vor der Charité wird eine Mauer errichtet - Soldaten halten Passanten zurück © ARD/Stanislav Honzik
Vor der Charité wird eine Mauer errichtet - Soldaten halten Passanten zurück | © ARD/Stanislav Honzik

In der dritten Staffel der ARD-Erfolgsserie "Charité" erleben wir, wie das berühmte Krankenhaus nach dem Mauerbau plötzlich im Grenzgebiet liegt und sich neu orientieren muss.

Die junge ehrgeizige Ärztin Doktor Ella Wendt, eine erfundene Figur, wird aus Senftenberg an die Charité versetzt, denn viele ihrer Kolleginnen und Kollegen haben das Land und ihre Patienten Richtung Westen verlassen. Wendt, mit großer Intensität von der Leipzigerin Nina Gummich gespielt, kämpft leidenschaftlich für eine gute medizinische Forschung und Versorgung, wobei die harte Realität in diesen sechs - von Christina Hartmann inszenierten Folgen - in den Krankenhausalltag einbricht, wie Erkrankungen im Uran-Bergbau und die Obduktion des ersten Mauertoten.

Die dritte Staffel würdigt ohne laute Töne und politische Vereinfachungen das Wirken der Mediziner in der DDR, darunter so legendäre Gestalten, wie die international bekannte Kinderärztin Ingeborg Rapoport, der die Schauspielerin Nina Kunzendorf ein würdiges, sehr menschliches Denkmal setzt.

Link zur Serie:
Charité - die dritte Staffel + Doku

Kritiker: Knut Elstermann
Regie: Christina Hartmann
Darsteller: Nina Gummich, Nina Kunzendorf, Philipp Hochmair
Herkunftsland: Deutschland