Tierfilm

Ailos Reise

Originaltitel: Aïlo : une odyssée en Laponie

Ailos Reise
Ailos Reise | © Borsalino Productions/Gaumont/MRP Matila Rohr Productions

Ein ganzes Jahr lang beobachtete Regisseur Guillaume Maidatchevsky ein neugeborenes Rentierjunges bei seinem Weg ins Leben. In der wundervollen, unberührten Natur Lapplands wandern wir mit Ailo durch unendliche Weiten und begegnen selten gewordenen Tieren wie dem wirklich sehr witzigen Hermelin, Polarfüchsen und Adlern oder dem gefährlichen Vielfraß - so ein bei uns unbekanntes Geschöpf gibt es in Finnland wirklich.

Der Film mit seinen erstaunlichen Aufnahmen zeigt uns eine überwältigende Natur, den täglichen Überlebenskampf, aber vor allem steckt er uns mit Ailos Entdeckerfreude an, sein wacher Blick auf diese Welt, die zu den letzten unberührten Flecken gehört.

Zum Glück vermeidet der Regisseur peinliche Vermenschlichungen und Anke Engelke schlägt als Kommentatorin des schönen Familienfilms einen angenehm sachlichen Ton an, sie ist keine betuliche Erklär-Tante, sondern eine anregende, humorvolle Begleiterin auf diesem abenteuerlichen Weg.

Kritiker: Knut Elstermann

gelungen

Regie: Guillaume Maidatchevsky
Darsteller:
Erscheinungsjahr: 2019
Herkunftsland: Frankreich