Zwei auf EINS

"Blackfacing hat immer was Rassistisches."

Alice Hasters, Journalistin und Autorin

Die Journalistin und Autorin des Buchs "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten" ist zu einer wichtigen Stimme im Kampf gegen Rassismus in Deutschland geworden.

Alice Hasters
Alice Hasters - Wann ist Satire rassistisch? | © radioeins

Ob eine Verharmlosung wie "War doch nur ein Witz!" oder die Frage: "Spielt es eine Rolle, wer einen bestimmten Witz macht?" - die verbreitete Ignoranz und Verharmlosung des Rassismus-Problems lässt sich auch auf Satire anwenden. Sven Oswald und Daniel Finger haben mit Alice Hasters gesprochen.

Zur Person:

Alice Hasters verbrachte ihre Kindheit und Jugend mit in Köln. Ihre schwarze US-amerikanische Mutter und ihr weißer deutscher Vater erzogen die drei gemeinsamen Kinder nach buddhistischem Glauben. Sie ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule in München und schreibt insbesondere über afrodeutsche Identität, Rassismus, Feminismus und Intersektionalität.

2019 erschien ihr erfolgreiches Debütbuch "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten". Sie arbeitet unter anderem für die Tagesschau und den rbb, produziert mit Maximiliane Häcke den Podcast "Feuer & Brot" und moderiert den Podcast "Einhundert – Stories mit Alice Hasters", der bei Deutschlandfunk Nova ausgestrahlt wird.