Lange Nacht der Wissenschaften

Die Koexistenz von Mensch und Tier

Interview mit Prof. Dr. Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)

Immer wieder springen gefährliche Viren von Wildtieren auf Menschen über. Die Gesundheitsforschung bezieht sich jedoch in der Regel auf Menschen und Haus- bzw. Nutztiere.

Brandrodung hat verheerende und teils irreversible Folgen auf Klima, Menschen, Tiere und Pflanzen © imago images/imagebroker
Brandrodung hat verheerende und teils irreversible Folgen auf Klima, Menschen, Tiere und Pflanzen | © imago images/imagebroker

Wildtiere sind nicht nur oft der Ursprung von Krankheiten (Zoonosen), sondern gleichzeitig Opfer der Zerstörung ihrer Lebensräume durch den Menschen. Das Artensterben und der Rückgang der Ökosysteme wirkt sich doppelt schädlich auf den Menschen aus: Die Ökosystem-Leistungenm, wie sauberes Wasser, gute Luft, fruchtbare Böden etc., gehen zurück und die Gesundheit der Menschen leidet. Naturschutz ist Infektionsschutz.

Stephan Karkowsky spricht darüber mit Prof. Dr. Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW).

Brandrodung hat verheerende und teils irreversible Folgen auf Klima, Menschen, Tiere und Pflanzen © imago images/imagebroker
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Stephan Karkowsky zusammen mit Prof. Dr. Thomas Hildebrandt im Gespräch © radioeins/Alina Faltermayr
Stephan Karkowsky zusammen mit Prof. Dr. Thomas Hildebrandt im Gespräch | © radioeins/Alina Faltermayr