Christopher Street Day 2019

Lederer: Berliner CSD ist vor allem politische Demonstration

Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sieht den Christopher Street Day (CSD) in Berlin weiterhin vor allem als politische Demonstration. Es soll für die Gleichberechtigung aller sexuellen Identitäten demonstriert werden.

Frauke Oppenber und Holger Wicht zusammen mit Kultursenator Klaus Lederer (Linke) © Thomas Schmidt
Frauke Oppenber und Holger Wicht zusammen mit Kultursenator Klaus Lederer (Linke) | © Thomas Schmidt

Kritiker beklagen, der CSD werde immer kommerzieller. Lederer sagte dazu am Freitagmorgen im rbb, das ändere nichts daran, dass die Menschen, die auf der Straße sind, queere Sichtbarkeit zeigen. Sie wiesen außerdem auf unerledigte Themen hin. So sei das Transexuellen-Gesetz noch immer entmündigend. Auch seien Therapien zur Umerziehung von Lesben und Schwulen noch immer nicht verboten. 

Angesichts von neuen homophoben Übergriffen, sagte Lederer, insgesamt steige die Verrohung; hier sei die Gesellschaft insgesamt gefragt.

Frauke Oppenberg und Holger Wicht sprachen darüber mit Berlins Kultursenator Klaus Lederer.

Frauke Oppenber und Holger Wicht zusammen mit Kultursenator Klaus Lederer (Linke) © Thomas Schmidt
Thomas Schmidt
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