Christopher Street Day 2022 - Quarteera - Hilfe für queere Geflüchtete in Berlin

Interview mit Evelina Chayka, Quarteera-Vorstandsmitglied

v.l.n.r.: Frauke Oppenberg, Evelina Chayka und Holger Wicht © radioeins/V. Witzki
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Bei diesem CSD sind erstmals auch Menschen dabei, die aus dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. Aleks ist 25 Jahre alt, schwul und kommt aus Charkiw. Er floh wegen Perspektivlosigkeit, aus Angst vor den Bomben und vor homophober Gewalt durch die russischen Besatzer.

Er ist einer von vielen queeren Flüchtlingen, die ganz besondere Bedürfnisse haben – vor allem, in einem Umfeld zu landen, dass sie akzeptiert. "Für mich ist die Unterstützung durch die Community sehr wichtig, ich habe sehr darauf gehofft", so Aleks. "Ich bin sehr froh, dass ich jetzt in einem Umfeld lebe, das mich wirklich versteht, dass es Menschen gibt, die die gleiche Lebenseinstellung und die gleichen Ansichten haben."

Vermittelt hat die Privat-Unterkunft Quarteera, eine russischsprachige LGBTQ-Organisation, die auch den jährlichen CSD in Marzahn organisiert. Sie hat in den letzten Monaten mehr als 800 Geflüchteten geholfen. Quarteera ist auch Mitglied im Bündnis Queere Nothilfe Ukraine.

Wir sprechen mit Quarteera-Vorstandsmitglied Evelina Chayka.