Christopher Street Day 2023 - Uganda: Queere Menschen in Gefahr

Protest gegen ein Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda, das vor kurzem gegen internationalen Widerstand verabschiedet wurde und die Todesstrafe für "schwere Homosexualität" vorschreibt © picture alliance / AP Photo | Ben Curtis
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Protest gegen ein Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda, das vor kurzem gegen internationalen Widerstand verabschiedet wurde und die Todesstrafe für "schwere Homosexualität" vorschreibt | © picture alliance / AP Photo | Ben Curtis Download (mp3, 15 MB)

In Uganda ist gerade eines der queerfeindlichsten Gesetze der Welt in Kraft getreten: Auf homosexuelle Handlungen stehen drakonische Strafen – bis hin zu lebenslänglicher Haft und zur Todesstrafe. Es gibt sogar einen Zwang zur Denunziation. Queere Menschen und Aktivist*innen leben in Angst vor Lynchjustiz, denn auch die Gesellschaft ist extrem queerfeindlich. Wie können Menschen unter solchen Umständen überleben? Was können wir tun, um zu helfen? Darüber sprechen wir mit Derrick Kimera, Geschäftsführer der queeren Organisation "Let's walk Uganda".

Regenbogenfahne © IMAGO/photothek/Xander Heinl
IMAGO/photothek/Xander Heinl

Highlights - radioeins im Queer-Format - am 22. Juli 2023

"Be their voice – and ours! …für mehr Empathie und Solidarität!" - unter diesem Motto steht die diesjährige Demonstration zum Christopher Street Day in Berlin. Rund eine halbe Million Menschen werden erwartet, um für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- Trans-, und Intersexuellen sowie anderer sexueller Minderheiten zu demonstrieren. radioeins sendet direkt von der Demonstration aus dem Café Ulrichs der Berliner AIDS-Hilfe in Berlin-Schöneberg.

Ein ugandischer Mann hält ein Pride-Bild mit Regenbogenfarben in der Hand © picture alliance / ASSOCIATED PRESS
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CSD-Serie - radioeins im Queer-Format - Queere Nothilfe Uganda

Ende Mai ist in Uganda eines der queer-feindlichsten Gesetze weltweit in Kraft getreten: Schwule, Lesben, Trans- und Intersexuelle Menschen müssen um ihr Leben fürchten. Selbst wer an Homosexuelle vermietet, muss mit bis zu einem Jahr Gefängnis rechnen. Um verfolgten Menschen in dem afrikanischen Land zu helfen, hat sich das Bündnis "Queere Nothilfe Uganda" gegründet. Dirk Ludigs ist Journalist und Sprecher des Bündnisses. Über die Lage für queere Menschen in Uganda haben wir mit ihm gesprochen.