Sa28.07.
14:00 - 18:00

Christopher Street Day

radioeins im Queer-Format

mit Frauke Oppenberg und Holger Wicht

Livestream zum CSD 2018
radioeins

"Mein Körper, meine Identität, mein Leben!" - unter diesem Motto werden am 28. Juli beim 40. CSD Berlin wieder Hunderttausende Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*sexuelle, Trans*gender, Intersexuelle und andere Queers (LSBTTIQ*) ihren bunten Protest für gleiche Rechte auf die Straße tragen.
 
Was vor 40 Jahren in Berlin mit 400 Teilnehmern begann, ist schon lange zu einer Symbiose aus machtvoller politischer Großdemonstration für Menschenrechte und Party geworden. Aktivismus und Spaß treffen hier auf unnachahmliche Weise aufeinander.

Wer es nicht persönlich zum CSD schafft, kann ihn auch dieses Jahr live auf radioeins verfolgen. Frauke Oppenberg und Holger Wicht werden am Samstag von 14 bis 18 Uhr ihre Beobachtungstürme an der Strecke erklimmen und für Sie berichten. In Interviews mit jeder Menge spannender Gäste kommen natürlich auch die diesjährigen politischen Forderungen des CSD nicht zu kurz. Wem hören alleine nicht reicht, der kann das Spektakel auch sehen: im Video-Livestream auf radioeins.de...

17:43

Christopher Street Day 2018

Soul of Stonewall Award für Videokolumnist Tarik Tesfu

Jedes Jahr zeichnet der Berliner CSD e.V. Personen oder Organisationen mit dem Soul of Stonewall Award (SoSA; früher “Zivilcouragepreis”) aus, um dem vielfältigen Engagement für die Menschenrechte von LSBTTIQ* Respekt auszusprechen.

Tarik Tesfu © YouTube/Tarik Tesfu
YouTube/Tarik Tesfu

Einer der Preisträger in diesem Jahr ist der Videokolumnist, Content Creator und YouTuber Tarik Tesfu. radioeins-Reporter Nico Schmolke spricht mit ihm. [mehr]

Tarik Tesfu © YouTube/Tarik Tesfu
YouTube/Tarik Tesfu
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17:17

Christopher Street Day 2018

HIV und AIDS heute - Warnung vor zu viel Gelassenheit

An der Immunschwächekrankheit Aids zu erkranken ist längst kein Todesurteil mehr. Allerdings nimmt in Dutzenden Ländern die Zahl der Neuinfektionen zu.

Frauke Oppenberg und Holger Wicht zusammen mit der Geschäftsführerin der Berliner Aids-Hilfe, Ute Hiller (mi.) © radioeins/Boris Kullick
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Zum Abschluss der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam hat der frühere US-Präsident Bill Clinton davor gewarnt, im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit nachzulassen. Internationale Kooperation und erfolgversprechende Medikamente lassen zwar hoffen, andauernde Diskriminierung und steigende Infektionszahlen in manchen Weltregionen geben aber Anlass zur Sorge.

Über HIV und AIDS heute sprechen Frauke Oppenberg und Holger Wicht mit Ute Hiller, der Geschäftsführerin der Berliner Aids-Hilfe. [mehr]

Frauke Oppenberg und Holger Wicht zusammen mit der Geschäftsführerin der Berliner Aids-Hilfe, Ute Hiller (mi.) © radioeins/Boris Kullick
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17:09

Christopher Street Day 2018

"Die Kapsel - AIDS in der Bundesrepublik" von Martin Reichert

"Gib Aids keine Chance" – fast jeder Deutsche über dreißig kennt den Slogan dieser 1987 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gestarteten Kampagne. "Truvada" heißt das Wundermittel, mit dem sich diese Forderung nun erfüllen soll.

Die Kapsel - Aids in der Bundesrepublik von Martin Reichert © Suhrkamp
Suhrkamp

Die Kapsel, die HIV-Infizierten schon seit einiger Zeit zu Therapiezwecken verschrieben wird, dient mittlerweile auch der Prophylaxe. Was die Mehrheit der Deutschen nicht kennt, sind der Schmerz und die Isolation, die viele Menschen vor der Aufklärungs- und Präventionsarbeit sowie der Entwicklung effektiver Medikamente erfahren mussten.

Anhand zahlreicher Begegnungen mit Betroffenen und Zeitzeugen erzählt Martin Reichert die Geschichte dieser Menschen, etwa jener homosexueller Männer, die, abgekapselt von der Gesellschaft, allein mit dem Verlust ihres Partners zurechtkommen mussten: enterbt von der pfälzischen Familie, ausgeladen von der Beerdigung im Schwarzwald und von ihren Mitmenschen stigmatisiert. Aids hat die Art und Weise, wie wir leben und wie wir lieben, tiefgreifend verändert. Die Kapsel berichtet davon, wie die Krankheit ihren Weg ins Bewusstsein der Bundesrepublik fand.

Frauke Oppenberg und Holger Wicht sprechen mit dem Autor Martin Reichert über sein Buch "Die Kapsel - AIDS in der Bundesrepublik".
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16:39

Christopher Street Day 2018

Lesbische Sichtbarkeit in der Regenbogenhauptstadt Berlin

Lesben werden oft mitgemeint, wenn von "Frauen" die Rede ist, von "Homosexuellen" oder auch dann, wenn etwas "queer" ist. Selten hat man sie dabei aber auch vor Augen. Lesben sind einerseits eine hierarchische Minderheit innerhalb des Regenbogenspektrums. Die Unsichtbarkeit von Lesben ist aber kein isoliertes LSBTI-Randthema, sondern stellt ein zeitloses, gesamtgesellschaftliches Phänomen dar.

Teilnehmerinnen beim Christopher Street Day in Berlin © imago/Emmanuele Contini
imago/Emmanuele Contini

Lesbisches Leben gehört zur Geschichte und Gegenwart der Regenbogenhauptstadt Berlin. Lesbische Menschen haben Berlin positiv und nachhaltig verändert und unverzichtbare Spuren hinterlassen, die jedoch nicht ausreichend gewürdigt werden. Oder aber ihre sexuelle Identität wird bewusst verschwiegen. Unsichtbarkeit und das Verschwinden lesbischer Kultur, von Orten der Selbstbehauptung und des sozialen Miteinanders sind die Folge. Diese Geschichten vollständig zu erzählen und fest im Allgemeinwissen zu verankern, schafft Empathie, Wertschätzung und bereichert die Stadtgeschichte.

Deshalb möchte der Senat von Berlin die Sichtbarkeit lesbischen Lebens entschieden verbessern. Praktisch umgesetzt wird dieses Ziel u.a. durch die Einführung des zweijährig zu vergebenden "Berliner Preises für Lesbische Sichtbarkeit".

Die Journalistin und Projektmanagerin Stephanie Kuhnen sitzt in der Jury für den Berliner Preis für Lesbische Sichtbarkeit. Frauke Oppenberg und Holger Wicht sprechen mit ihr darüber. Zudem ist sie Autorin des Buches "Lesben raus! – Für mehr lesbische Sichtbarkeit".
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Teilnehmerinnen beim Christopher Street Day in Berlin © imago/Emmanuele Contini
imago/Emmanuele Contini
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16:18

Christopher Street Day 2018

Familienbereich Kids & Sport auf dem CSD

Familien mit kleinen und großen Kindern sind auf dem CSD eingeladen, neben dem Kinder- und Familienprogramm auf der Hauptbühne auch den Familien- und Sportbereich KIDS & SPORTS des CSD Berlin zu besuchen.

Teilnehmer beim Christopher Street Day in Berlin © imago/Emmanuele Contini
imago/Emmanuele Contini

Nördlich der Hauptbühne heißt es autoben, ausprobieren und mitmachen. Es gibt eine Schaumaktion und kreatives Seiffenstückebasteln, eine Hüpfburg und weitere Spielangebote für Kinder und Erwachsene.

radioeins-Reporter Nico Schmolke berichtet darüber.

Teilnehmer beim Christopher Street Day in Berlin © imago/Emmanuele Contini
imago/Emmanuele Contini
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16:09

Christopher Street Day 2018

Liedermacherin Suli Puschban

Sie ist ein Phänomen. Ein Unikat in der Musiklandschaft, das sich jeder Einordnung widersetzt: Liedermacherin, Kinderliedermacherin, Kabarettistin. Charmant, witzig, tiefgründig - Suli Puschban.

Suli Puschban © Jochen Saupe/radioeins
Jochen Saupe/radioeins

"Kinderlieder sind kein Kinderspiel!", sagt Suli Puschban und schreibt über das Kind-sein in Berlin, wo sie seit vielen Jahren lebt. Ihre eigenen Wiener Wurzeln finden sich in allem als Zuckerspuren wieder. Konzerte, Komposition und Umsetzung von Liedern für Theaterstücke, Workshops, Singen in der Schule, all das hat Suli zu bieten.

Beim CSD gibt es von Suli Puschban und der Kapelle der guten Hoffnung regenbogenbunte Kindermusik beim Familienprogramm auf der Bühne. [mehr]

Suli Puschban © Jochen Saupe/radioeins
Jochen Saupe/radioeins
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15:39

Christopher Street Day 2018

Queer-feministische Rapperin Sookee

Homophobie und Rassismus hat die Quing of Berlin den Kampf angesagt. Die junge Rapperin aus Berlin nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Politisch und feministisch, Sookees Texte sind vielschichtig und auf den Punkt.

Frauke Oppenberg und Holger Wicht zusammen mit der Rapperin Sookee (mi.) © radioeins/Boris Kullick
radioeins/Boris Kullick

Aber nicht nur die Musik ist ihre Waffe, Sookee engagiert sich gegen Hasskommentare im Netz, hält Vorträge und nimmt an Diskussionsrunden teil. Ihr aktuelles Album heißt "Mortem & Makeup"! Ab 19 Uhr steht Sookee auf der Bühne am Brandenburger Tor.

Frauke Oppenberg und Holger Wicht zusammen mit der Rapperin Sookee (mi.) © radioeins/Boris Kullick
radioeins/Boris Kullick
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15:09

Christopher Street Day 2018

Mein Körper – meine Identität – mein Leben

Der TransInterQueer e.V. (TrIQ) ist ein soziales Zentrum und ein politisch, kulturell und im Forschungsbereich aktiver Verein, der sich für trans-, intergeschlechtliche und queer lebende Menschen in Berlin und darüber hinaus einsetzt.

Jana (li.) und Leo (re.) vom Verein TransInterQueer bei Frauke Oppenberg und Holger Wicht © radioeins/Boris Kullick
radioeins/Boris Kullick

In einer Gesellschaft, in der prinzipiell nur Männer und Frauen wahrgenommen (und klar voneinander unterschieden) werden, sind alle anderen Geschlechtlichkeiten unsichtbar und strukturell diskriminiert. Menschen, die nicht den gängigen Geschlechtervorstellungen entsprechen, werden aber auch direkt diskriminiert und angegriffen. Derartige transphobe Anfeindungen sind eng mit Homophobie verknüpft; während sich jedoch Lesben und Schwule inzwischen weitgehend die „Normalität“ erkämpft haben, werden trans- und intergeschlechtliche Menschen von der unzureichend informierten Öffentlichkeit noch häufiger mit „sexueller Perversion“ in Zusammenhang gebracht. Gleichzeitig gibt es für sie deutlich weniger Anlaufstellen, Vorbilder, Infrastruktur und subkulturelle Freiräume.

Seit mehr als zehn Jahren gewährleistet TrIQ seitdem ein professionelles Beratungsangebot in den Bereichen Trans*, Inter* und Queer. TrIQ bietet Bildungs- und Aufklärungsarbeit zu trans* und inter* sowie zu queeren Lebensweisen an und ist neben den oben genannten auch mit vielen anderen Projekten vernetzt, wie z.B. Queer Leben und Transgender Europe (TGEU).

Frauke Oppenberg und Holger Wicht sprechen darüber mit Jana und Leo vom Verein TransInterQueer. [mehr]

Jana (li.) und Leo (re.) vom Verein TransInterQueer bei Frauke Oppenberg und Holger Wicht © radioeins/Boris Kullick
radioeins/Boris Kullick
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14:18

Christopher Street Day 2018

CSD-Eröffnung am Ku'damm

Start der CSD-Parade am Kurfürstendamm © imago/Chris Emil Janßen
imago/Chris Emil Janßen

Hundertausende Menschen feiern heute in Berlin den traditionellen Christopher Street Day. [mehr]

Start der CSD-Parade am Kurfürstendamm © imago/Chris Emil Janßen
imago/Chris Emil Janßen
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Christopher Street Day 2018

radioeins im Queer-Format

Die Demo unter dem Regenbogen-Banner

CSD 2018 © imago/Gerhard Leber
imago/Gerhard Leber

"Mein Körper, meine Identität, mein Leben!" - unter diesem Motto werden am 28. Juli 2018 beim 40. CSD Berlin wieder Hunderttausende Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*sexuelle, ... [mehr]