Sa16.01.
2021
14:00 - 18:00

Arena

mit Andreas Ulrich und Kerstin Hermes

Andreas Ulrich © radioeins, Jim Rakete

Der 16. Spieltag in der Fußball-Bundesliga im Zeichen der plötzlich schwächelnden Bayern, die am Mittwoch beim Zweitligisten Kiel aus dem DFB-Pokal geflogen sind. Morgen empfängt der (Noch)Spitzenreiter die starken Freiburger. Heute Nachmittag kann Dortmund mit einem Sieg gegen Mainz schon mal bis auf zwei Punkte an die Bayern heranrücken. RB Leipzig könnte die Münchner mit einem Sieg in Wolfsburg sogar überholen. Außerdem Hertha BSC zu Gast in Köln, Bremen-Augsburg und Hoffenheim-Bielefeld.

14:20

Mara Pfeiffer

Corona und die Fußball-Bundesliga

Kein Ende des Lockdowns in Sicht in Deutschland. Im Gegenteil. Die Maßnahmen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, werden wohl in den nächsten Tagen verschärft. Aber die Bundesliga spielt weiter.

Wortpiratin Mara Pfeiffer © Christian Kuhlmann
Christian Kuhlmann

Die Journalistin und Fußball-Expertin Mara Pfeiffer findet manches Argument FÜR Profi-Fußball in Corona-Zeiten problematisch. Etwa, dass es um die Existenz der Vereine ginge oder, dass die Bundesliga schließlich eine wichtige Unterhaltungsfunktion habe. Dabei sei betont, dass der Fußball damit nicht alleine da steht. Abgesehen davon sei längst nicht klar, welche Spätfolgen Covid-19 bei Leistungssportlern haben kann.

Wortpiratin Mara Pfeiffer © Christian Kuhlmann
Christian Kuhlmann
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14:10

1. FC Union Berlin

Rassistische Pöbelattacke beim Spiel Union vs. Leverkusen?

Kurz vor Ende der Partie beschimpfte Unions Florian Hübner den Leverkusener Nadim Amiri als „Scheiß-Afghanen“. Amiris Eltern waren in den achtziger Jahren aus Afghanistan in die Bundesrepublik eingewandert. Amiri ist fünffacher deutscher Nationalspieler.

Nadiem Amiri (v.) beim Spiel Union gegen Leverkusen © imago images / Contrast
imago images / Contrast

Die beleidigenden Worte sollen in der emotionalen Schlussphase der Partie gefallen sein, die die Berliner durch ein Tor in der 88. Minute gewonnen hatten. Hübner, Trainer Fischer und Club-Sprecher Arbeit hatten sich bereits kurz nach dem Spiel bzw. am Morgen danach entschuldigt. Sind die Worte tatsächlich so gefallen? Und was das Ganze für Konsequenzen?
 
Dazu am Tag danach rbb-Sportreporter Jakob Rüger.

Nadiem Amiri (v.) beim Spiel Union gegen Leverkusen © imago images / Contrast
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