Di24.05.
2022
15:00 - 19:00

mo-do, 15:00 - 19:00

radioeins ab drei

mit Mareile Scheidemann und Maximilian Ulrich

Mareile "Meili" Scheidemann

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit unseren ModeratorInnen bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

18:20

Schöner hören - die Musik-Kolumne

Der Apfel

Die passende Musik zu wirklich jedem Thema

Die radioeins-Musikkolumne setzt sich Woche für Woche mit höchst unterschiedlichen Themen auseinander. Manchmal banalen, manchmal vielschichtigen. Und manchmal mit fruchtigen.

Äpfel
IMAGO / Ikon Images

Naomi – Another Bite Of the Apple
Kissogram – She's An Apple Pie
Erykah Badu – Appletree
Grace Jones – The Apple Stretching
Julian Lennon – Too Late For Goodbyes
Mary Hopkin – Those Were The Days

Äpfel
IMAGO / Ikon Images
17:20

Aktuell

Wetter in Berlin und Brandenburg

Wetter

Hagelschlag oder Sonnenschein: Die Meteorologen von donnerwetter.de präsentierten den radioeins-Hörern, wie das Wetter in Berlin und Brandenburg wird. [mehr]

15:40
Rubrik telefonverlosung

Album der Woche

Dance Fever von Florence + The Machine

täglich 15 Uhr 40, vorgestellt von Claudia Gerth

Was können Künstler und Künstlerinnen tun, die einem plötzlichen Umbruch, einer seltsamen neuen Welt gegenüberstehen? Sich darauf zubewegen. Eine neue Welt erschaffen. Eine Fabel dichten.

Dance Fever von Florence + The Machine
Universal

Die Songs auf Dance Fever singen gegen die Trauer an, die seit dem März 2020 auf der Welt lastet. Es ist ein Narrativ von Bewegung und Auferstehung, vom Rückzug ins Innere und dem Bedürfnis, mit anderen zusammen zu sein, von Folklore und Horror, das sich durch das Album zieht. Eine Geschichte von Metamorphose, von einer Idee, die als eine Sache beginnt und sich dann, trotz aller Widerstände, in etwas neues transformiert. Es ist ein Märchen im Fluss, eines, dessen Schluss noch unklar ist, das aber dennoch viel Trost in sich trägt und uns bis dahin, bis zu diesem Schluss, der irgendwann kommen wird, ablenken kann.

Anfang 2020 war Florence Welch in New York und begann das Grundgerüst eines neuen Albums mit dem Produzenten Jack Antonoff aufzunehmen. Nach kaum mehr als einer Woche schloss die Welt ihre Türen und Welch sah sich gezwungen, früher als geplant nach London zurückzukehren. Da Antonoff in New York war und Florence die Zeit des Lockdowns in England verbrachte, wandte sie sich an einen anderen Sänger und Produzenten, dessen Alltag als Performer genau wie der ihre von der Pandemie unterbrochen worden war: Dave Bayley von der Band Glass Animals. Florence Welch beschwor all die Dinge herauf, die sie vermisste: Clubs, auf Festivals zu tanzen, sich im Strudel des Zusammenseins zu verlieren, und Stück für Stück schlichen sich diese Gefühle, Emotionen und Erinnerungen auf das Album. „Mich und Dave verband damals das Bedürfnis nach Intensität, nach dem Gefühl des Loslassens, und aus seiner Liebe zu Synthesizern und meiner Faszination für alles Gruselige entstand eine Art ‚Nick Cave im Club‘-Sound.“
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