Mi04.05.
2022
15:00 - 19:00

mo-do, 15:00 - 19:00

radioeins ab drei

mit Max Spallek und Frauke Oppenberg

Max Spallek

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit unseren ModeratorInnen bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

18:40

Klimaminute

Plastik

Gepresste Plastikflaschen. (Bild: IMAGO / Science Photo Library)
IMAGO / Science Photo Library

Plastik ist allgegenwärtig, ebenso der Plastikmüll. Der wurde bereits in der Tiefsee gefunden, im arktischen Eis und sogar in der Plazenta. [mehr]

Gepresste Plastikflaschen. (Bild: IMAGO / Science Photo Library)
IMAGO / Science Photo Library
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18:20

Eintagssiege

9-Euro-Ticket

Podcast Eintagssiege
radioeins

..der skurrile Kosmos von Sarah Bosetti! [mehr]

17:20

Aktuell

Wetter in Berlin und Brandenburg

Wetter

Hagelschlag oder Sonnenschein: Die Meteorologen von donnerwetter.de präsentierten den radioeins-Hörern, wie das Wetter in Berlin und Brandenburg wird. [mehr]

16:40

Wissen - Denken - Meinen

Das Comeback von "Der Preis ist heiß"

Ein Kommentar von Stefan Niggemeier

"Wetten, dass..?", "Geh aufs Ganze!" und "7 Tage, 7 Köpfe" sind schon zurück - und jetzt reitet auch noch Moderator Harry Wijnvoord auf der Comeback-Welle durchs deutsche Fernsehen und beglückt uns ab heute mit einer Neuauflage von "Der Preis ist heiß".

Stefan Niggemeier bei einer Veranstaltung im August 2019
imago images / Sven Simon

Insgesamt 1873 Sendungen zeigte RTL zwischen 1989 und 1997 von "Der Preis ist heiß". Eine wilde, laute, knallbunte Show, in der übertrieben aufgeregte Menschen Produkte von der Kaffeemaschine bis zum Auto gewinnen konnten, wenn sie erraten konnten, was sie kosten. Heute Abend bringt RTL die Show zurück ins Fernsehen, nicht mehr am Vormittag, sondern in der Primetime, aber wieder mit Harry Wijnvoord, dem Moderator von damals. Das ist der jüngste Ausläufer einer Retro-Welle, die das deutsche Fernsehen gerade überschwappt.
 
Bei all den Comebacks von TV-Shows aus den Neunzigern, fragte man sich zuletzt, welche Show die Privatsender wohl als nächstes aus dem Hut zaubern: Ruck Zuck? Die Mini-Playback-Show? Oder vielleicht doch das Familien-Duell mit Werner Schulze-Erdel? Nichts scheint in der deutschen TV-Landschaft in diesen Tagen unmöglich.

 
Aber muss diese 90er Retro-Welle wirklich sein? Brauchen wir das? Ein Kommentar von Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Gründer von Übermedien.de

Stefan Niggemeier bei einer Veranstaltung im August 2019
imago images / Sven Simon
Download (mp3, 5 MB)
15:40
Rubrik telefonverlosung

Album der Woche

Skinty Fia von Fontaines D. C.

"Skinty Fia", der Titel des dritten Albums von Fontaines D.C und der Albumname bedeutet übersetzt so viel wie "die Verdammnis des Hirsches".

Skinty Fia von Fontaines D. C.
Pias/Partisan Records

"Und der irische Riesenhirsch ist eine ausgestorbene Art", erklärt Bassist Conor Deegan III alias Deego. "Aber 'Skinty fia' wird auch als Fluch in Irland verwendet, so wie man 'Um Himmels Willen' sagen würde. Wir mögen den Titel, weil er in gewisser Weise wirklich repräsentativ für die irische Kultur ist."
 
Er ist also etwas sentimental der Albumname und ein wenig passt das auch zu der Entstehung des neuen Albums. Anstatt in ihrer Heimat Dublin oder auf Tour, so wie die ersten beiden Platten, ist „Skinty Fia“ in London entstanden, das neue Zuhause der Band. Hier haben sie einen anderen Blick auf Irland und bekommen auch direkte Reaktionen auf ihre Herkunft mit. Das Geschichtsbild zu den historischen Ereignissen zwischen Großbritannien und Irland ist in England nicht ganz realistisch. Gemessen an den blutigen Kämpfen, die es gab. Eine Art Ignoranz ist es, die die Bandmitglieder bemerkt haben. "Es ist eine Sentimentalität, in einem Irish Pub in London zu sitzen, umgeben von anderen Iren", sagt Deego, aber es geht auch um Erdung. [mehr]