Do22.07.
2021
15:00 - 19:00

mo-do, 15:00 - 19:00

radioeins ab drei

mit Maximilian Ulrich und Mareile Scheidemann

Max Ulrich © rbb/Thomas Ernst

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit unseren ModeratorInnen bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

18:20

Der Song der Woche mit Fil

Hey Tourist Joe

Der Song der Woche - mit Fil © radioeins
radioeins

Er hat Comics gezeichnet, Bücher geschrieben und tritt normalerweise über ist hundert Mal im Jahr auf Bühnen auf. Geht aber gerade nicht. Deshalb gibt es jeden Donnerstag einen Song zur Woche. ... [mehr]

17:20

Aktuell

Wetter in Berlin und Brandenburg

Wetter

Hagelschlag oder Sonnenschein: Die Meteorologen von donnerwetter.de präsentierten den radioeins-Hörern, wie das Wetter in Berlin und Brandenburg wird. [mehr]

16:15
Rubrik telefonverlosung

Album der Woche

Hotel Surrender von Chet Faker

Der australische Musiker Nick Murphy alias Chet Faker weiß, was es heißt zu kapitulieren. In seinem Fall hat das nichts zu tun mit Resignation oder damit, aufzugeben. Nein, es heißt, sich zu ergeben im Sinne einer Umarmung.

Hotel Surrender von Chet Faker. ©BMG
BMG

"Gib dich einem Zustand hin, lehne dich vollends hinein und lass die Illusion los, alles kontrollieren zu können", lautet sein Motto, das seinem neuen Album den Titel "Hotel Surrender" einbrachte.
 
Letztes Jahr veröffentlichte der Wahl-New-Yorker ein Meditationsalbum namens "Music for Silence" für die App "Calm". Reine Instrumentalmusik, die ihn neu über das Wesen von Musik nachdenken ließ. Als Künstler*in sei man immer mit einem gesellschaftlichen Bild konfrontiert, das man erfüllen soll. Ein Bild, dass viel mit Kontrolle, Intellekt und Schaffenskraft zu tun hat. Doch Nick Murphy ist zu dem Schluss gekommen, dass kreative Arbeit etwas anderes ist. Er hatte die Einsicht, dass man als Künstler sein Ego zurückstellen und erkennen sollte, dass Musik von einem anderen Ort nur durch einen hindurchfließt. So beginnt sein neues Album mit dem einleitenden Song "Oh me, oh my" und den Worten: "Music does something, I just don't know what it does". [mehr]