So18.04.
2021
04:00 - 06:00

Musikgeschichte

Sounds & Stories

mit Michael Luecke

M.C. Lücke © radioeins
M.C. Lücke © radioeins

Michael C. Lücke

Musik erzählt Geschichten und M. C. Lücke erzählt die Geschichten zur Musik. Für Sounds & Stories können neue Songs ebenso der Anlass sein, wie neue Alben.
 
M. C. Lücke bietet eine umfassende musikalische Werkschau mit Originaltönen und Interviews und widmet sich dem Gesamtkatalog der jeweiligen Protagonist*innen.
 
Man erfährt alles über die Anfänge, die Einflüsse und die Entstehungsgeschichten von Künstler*innen und Band, eben Sounds & Stories aus über 50 Jahren Musikgeschichte.

04:00

Sounds & Stories

The Battle At Garden's Gate - das neue Album von Greta Van Fleet (Whg)

Heute Abend geht es um den Classic Rock-Hype der letzten Jahre, Greta Van Fleet.

A Battle At Garden’s State von Greta Van Fleet
Universal

Die vier Jungs aus Frankenmuth haben uns drei Jahre auf ihr neues, zweites Album warten lassen, nachdem sie mit ihrem Debut "Anthem Of The Peaceful Army" 2018 den Rock-Olymp von oben angreifen konnten: Platz 1 in der US-Album-Charts und auch bei uns fanden sich Greta Van Fleet aus dem Stand auf Platz 3 der Albumcharts wieder.
 
Wann hatte es sowas zuletzt gegeben - eine Rockband, die die Musikwelt im Sturm erobert?! Und worin besteht das musikalische Erfolgsgeheimnis von Greta Van Fleet?
 
Nun, im Grunde genommen ist es so simpel wie irgendwas: Die drei Brüder Josh, Jake und Sam Kiszka kopieren gnadenlos die großen Rockbands der 70er-Jahre, allen voran ihre erklärten Idole Led Zeppelin, von ihren Riffs, über die Fantasy-Texte und ihren Look, bis zum Gesang, und bedienen damit eine große Sehnsucht von vielen Musik-Fans nach genau diesem Sound. Und sie machen es gekonnt.
 
So auch auf ihrem neuen Album "The Battle At Garden's Gate", das heute, rund ein Jahr nach seiner Ankündigung, letztlich doch noch veröffentlicht wurde.
 
Für ihren Kollegen Steven Wilson jedoch stellen Greta Van Fleet nicht nur einen Hype, sondern einen Witz dar, und er ließ sich zu folgender Einschätzung der Band hinreißen:
 
"Greta Van Fleet ziehen halt diese hundsmiserable, drittklassige Imitation von Led Zeppelin durch. Nur weil sie süß sind und die kommerzielle Maschinerie im Rücken haben, wurde es ihnen ermöglicht, ein massives Publikum zu erreichen. Trotzdem bin ich sicher, dass in zehn Jahren kein Hahn mehr nach ihnen krähen wird."
 
Zwar könnte der Kollege Wilson mit dieser Einschätzung durchaus richtig liegen, doch heute Abend interessiert eine solche Aussage nur insofern, als sie die Spannung auf die neuen Songs noch vergrößert. Und den Hype!
 
Und auf jeden Fall krächzt Sänger Joshua Kiszka auch auf dem zweiten Greta Van Fleet-Album weniger, als dass er jodelt - aus tiefster Überzeugung und voller Inbrunst. Was das Zeug hält!

Nachhören

Sounds & Stories am 07.05.2021

Hier können Sie die aktuelle Sendung bis sieben Tage nach Erstausstrahlung nachhören.  

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