Fr31.07.
23:00 - 01:00

Sounds & Stories

mit Michael C. Lücke

Michael C. Lücke © radioeins, Jenny Sieboldt
Michael C. Lücke © radioeins, Jenny Sieboldt

Michael C. Lücke

Musik erzählt Geschichten und M. C. Lücke erzählt die Geschichten zur Musik. Für Sounds & Stories können neue Songs ebenso der Anlass sein, wie neue Alben.
 
M. C. Lücke bietet eine umfassende musikalische Werkschau mit Originaltönen und Interviews und widmet sich dem Gesamtkatalog der jeweiligen Protagonist*innen.
 
Man erfährt alles über die Anfänge, die Einflüsse und  die Entstehungsgeschichten von Künstler*innen und Band, eben Sounds & Stories aus über 50 Jahren Musikgeschichte. 

23:00

Sounds & Stories

Living Things

Heute Abend startet in „Sounds & Stories“ eine neue Serie, die gleich den Hardrock-Specials und den ungewöhnlichen Coverversionen („Match Up“) regelmäßig unregelmäßig auf radioeins Freitags ab 23 Uhr zu hören sein wird:
 
Sie Hätten Mehr Verdient Gehabt - Geschichten und Biographien von KünstlerInnen und Bands die ohne Erfolg blieben.
 
 

Living Things
MC Lücke

Vor genau 15 Jahren hielt eine Band mit ihrem zweiten Album „Ahead Of The Lions“ alle Trümpfe in der Hand.
 
Der Rock’n’Roll war noch nicht gänzlich tot-geschrieben, nach dem überragenden Erfolg der Strokes mit ihrem Debut-Album „Is This It“ ( 2001 ) waren auch die großen Plattenfirmen immer noch auf der Suche nach jungen Bands mit gutem Sound, gutem Aussehen und einer guten Geschichte.
 
Und all das fand Sony Music ( Jive Records ) in den Living Things aus St. Louis, Missouri.
 
Drei Brüder, Bosh, Eve und Lillian, letzterer ein ausgesprochen gut aussehender Frontmann, der gerne seinen nackten Oberkörper zur Schau stellte und ein wenig an Mick Jagger in jungen Jahren erinnerte.
 
Die drei Brüder hießen mit bürgerlichem Namen Rothman, taten es allerdings ihren Idolen, den Ramones, gleich und nannten sich allesamt Berlin.
 
Bosh Berlin, Eve Berlin und Lillian Berlin machten gemeinsam mit ihrem Jugendfreund Cory Becker feinsten Rock - ob Alternative,-Garage,-Psycho,- oder Punk- sie hatten all diese Spielarten gut drauf und dazu liebten die Living Things auch noch Dub.
 
Die erste Single des Albums, das Steve Albini produziert hatte, hieß „Boom Boom Boom“ und erreichte Platz 21 der Alternative-Charts in den U.S.A.
 
Der Rolling Stone zählte das Album „Ahead Of The Lions“ zu den 50 wichtigsten Alben des Jahres 2005.
 
Und dann ?
 
Kam erst vier Jahre später ein Nachfolgealbum ( „Habeas Corpus“ ), das niemanden mehr interessierte, und in diesem Jahr, nach 11 abwesenden Jahren, mit der EP „Shapeshifter“ eine Art Comeback, das keiner mitbekommen hat - obwohl erneut Noise-Meister Albini an den Reglern saß,...
 
M.C. Lücke traf die Living Things 2005, als für einen Moment die Hoffnung auf eine tolle, neue und junge Rock-Band bestand und erzählt ihre Band-Geschichten

Nachhören

Sounds & Stories am 07.08.2020

Hier können Sie die aktuelle Sendung bis sieben Tage nach Erstausstrahlung nachhören.  

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