Mo10.05.
2021
08:34 - 08:38

Alles Giga, oder was?

Tesla-Produktionsstart verzögert sich

Viel passiert ist seit unserer letzten Ausgabe von "Alles Giga, oder was?". Unter anderem will Tesla jetzt demnächst konkrete Baupläne für die schon angekündigte Batteriefabrik einreichen. Und prompt meldet sich auch der NABU wieder zu Wort: Die Umweltschützer*innen sorgen sich um das Wasser in der Region und befürchten Umweltschäden durch giftige Chemikalien.

Die Serienproduktion im künftigen Tesla-Werk Grünheide könnte sich bis Ende Januar des nächsten Jahres verzögern. Das berichtet die Zeitschrift "Automobilwoche" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Grund ist offenbar, dass der Konzern die Antragsunterlagen für eine zusätzliche Batteriezellenfabrik nochmals öffentlich auslegen muss.

Tesla hatte gerade erst angekündigt, den Start der Produktion vom Sommer auf Ende dieses Jahres zu verlegen. Es gibt aber offenbar eine Reihe von Problemen, die zu weiteren Verzögerungen auf der Baustelle führen. Außerdem wird wegen etwaiger Arbeitsschutz-Verstöße ermittelt. Auch die finale Genehmigung des Brandenburger Landesumweltamts für die Gigafactory fehlt noch.

Und dann hat weiterhin der Naturschutzbund (NABU) Brandenburg Bedenken gegen die in Grünheide geplante Batteriefabrik des US-Elektroautobauers Tesla. Der Standort liege zum Teil in einem Wasserschutzgebiet, sagte Landesgeschäftsführerin Christiane Schröder der Deutschen Presse-Agentur. Auch das Löcknitztal befinde sich in der Nähe - dort seien Flora und Fauna streng geschützt.

rbb-Reporter Philip Barnstorf berichtet darüber.