Do21.05.
12:00 - 16:00

Radioday an Himmelfahrt

Warum in die Ferne schweifen

mit Steen Lorenzen

Der radioeins-Radioday am Himmelfahrtstag zum Reisen in besonderen Zeiten.

Radioday Himmelfahrt - Warum in die Ferne schweifen © colourbox/radioeins

Am Himmelfahrtstag packen wir auf radioeins die Koffer - auch wenn in diesem Jahr wohl Handgepäck reicht: Denn durch die Corona-Pandemie wird die Urlaubssaison 2020 eine sehr besondere. Bis auf weiteres ist bei uns wohl eher "Einmal um den Block" als "Einmal um die Welt" angesagt.

15:38

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Erfahrungsbericht: Als AnimateurIn im All Inclusive Urlaub

Bespaßen, das ist der Job, den Animateure in Hotels oder auf Kreuzfahrtschiffen haben. Wir werden uns den Alltag von einem Animateur etwas genauer anschauen.

Ein Animateur bespaßt Touristen in einem Hotel © imago images/Harald Lange
imago images/Harald Lange

Langeweile im Urlaub ist im Moment eher ein nachrangiges Problem, denn im Moment verfolgen wir mit Spannung, wie überhaupt die Bedingungen für den kommenden Sommerurlaub zum Beispiel aussehen.

Wenn wir dann aber wieder losziehen, um uns ganz und gar zu entspannen, dann ist sie plötzlich wieder da, die Langeweile. Dagegen helfen in Hotels und auf Kreuzfahrten Animateure.

Jan Markmeyer ist 27 Jahre alt und hat ein Dreivierteljahr als Animateur in zwei Hotels auf Mallorca gearbeitet. Steen Lorenzen sprach mit ihm über den Berufsalltag.

Ein Animateur bespaßt Touristen in einem Hotel © imago images/Harald Lange
imago images/Harald Lange
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15:10

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Fantastische Literatur - auf in andere Galaxien

Besondere Zeiten können auch Impulsgeber für besondere Reisen sein – solche, die sich vor allem in unserer Fantasie abspielen. Fantasiereisen gehen immer!

Die Zukunft von Sascha Mamczak © Heyne
Heyne

Steen Lorenzen blättert in der sehr umfangreichen fantastischen Literatur und macht sich auf den Weg zu Monstern, Mumien, Mutationen, Meeresuntiefen und Milchstraßen – mit Sascha Mamczak, der sich seit vielen Jahren als Autor und Lektor mit Zukunftsthemen und dem fantastischen Genre beschäftigt. Zuletzt sind von ihm bei Heyne die Bücher "Die Zukunft – Eine Einführung" sowie "Es ist dein Planet – Ideen gegen den Irrsinn" erschienen.

14:38

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Wie sollten wir nach Corona reisen?

Blauer Himmel in Berlin und Brandenburg und ein paar Wolken schmücken das Bild noch aus. Ein idealer Tag, um das Radio einzupacken und mit dem Radio nach draußen zu gehen, um gemeinsam mit uns von einer Welt zu träumen, in der wir uns frei auf dem blauen Planeten bewegen können. Gleich platzt dieser Traum, denn es geht zurück in die Gegenwart und dann auch in die Zukunft der Tourismus Branche.

Flugzeug am Himmel © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

Am 15. Juni 2020 wird die Grenze zwischen Österreich und Deutschland wieder geöffnet, auch Frankreich möchte dann wieder deutsche Urlauber begrüßen, Italien will Touristen aus dem Schengenraum die Einreise schon ab dem 3. Juni ohne Quarantäne erlauben. Und schon ab Montag kann die Reise für Berliner und Brandenburger an die deutsche Ostsee wieder losgehen.

Vom Tourismus, wie er vor der Corona-Pandemie war, sind wir natürlich noch sehr weit entfernt.

Ob es irgendwann ein business as usual wieder geben wird und ob das überhaupt sinnvoll ist, darüber spricht Steen Lorenzen mit Jürgen Schmude. Er ist Professor für Tourismuswirtschaft und Nachhaltigkeit an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Flugzeug am Himmel © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer
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14:08

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Die Freibadsaison in Corona-Zeiten

Ob Sie ab Montag Ihr Handtuch im Strandbad Wannsee hinlegen können, dass ist noch nicht gewiss, obwohl die Freibad Saison in Berlin ab Montag beginnen soll. In Brandenburg müssen die badesüchtigen noch bis nächsten Donnerstag, den 28. Mai 2020, warten, es sei denn sie springen einfach so in einen See.

Strandbad Wannsee © imago images/Andreas Gora
imago images/Andreas Gora

Warum an ferngelegen Stränden am Strand liegen, wenn es doch ganz in der Nähe Freibäder gibt? Den Horizont anstarren fällt aus und das meditative Meeresrauschen muss man sich dazu denken, aber dafür kann man sich optomal an die Abstands- und Hygieneregeln halten. Das ist jedenfalls der Plan, wenn ab Montag die Freibäder in Berlin schrittweise öffnen.

Was das genau heißt und wie dann die Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt werden, das bespricht Steen Lorenzen mit Dr. Matthias Oloew, dem Unternehmenssprecher der Berliner Bäderbetriebe.

Strandbad Wannsee © imago images/Andreas Gora
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13:40

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Urlaub in Europa: Tourismus in Corona-Zeiten

Die Außenminister Europas haben sich getroffen und - vorsichtige - Lockerung für Urlaubsreisende verabredet. Mitte Juni soll zunächst die allgemeine Reisewarnung aufgehoben werden.

Ein Mann zieht eine EU-Flagge aus der Hosentasche © imago/Ikon Images
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Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor einer zu raschen Öffnung der europäischen Grenzen für den Tourismus. Aus gesundheitlichen Gründen sei es das Beste, die Menschen blieben zu Hause, so Montgomery.

Bundesaußenminister Heiko Maas hatte sich in dieser Woche mit Kollegen aus den zehn beliebtesten Reiseländern für Urlauber aus Deutschland darauf verständigt, auf eine Öffnung der Grenzen bis zum Sommerbeginn hinzuarbeiten.

Spanien hat die Hoffnungen auf baldige Grenzöffnungen bereits gedämpft. Wie die Regierung mitteilte, dürfen keine Urlauber einreisen, solange für die einheimische Bevölkerung noch Ausgangbeschränkungen gelten. Die verhängten Maßnahmen sollen schrittweise bis Ende Juni gelockert werden.

Italien hat hingegen eine Grenzöffnungen für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt. Für den Besuch von Stränden wurden neue Verhaltens- und Abstandsregeln bekanntgegeben.

Die ARD-KorrespondentInnen Elisabeth Pongratz (Italien), Clemens Verenkotte (Kroatien) und Marc Dugge (Spanien) berichten darüber. [mehr]

Ein Mann zieht eine EU-Flagge aus der Hosentasche © imago/Ikon Images
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13:08

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Handwerker auf der Walz

Hut mit Krempe, schwarze Weste oder schwarzes Jackett, Hose mit Schlag und ein Stenz, ein Wanderstock aus Holz - so sieht er doch wohl aus der Geselle, der auf Wanderschaft ist oder auf der Walz. So kann man auch in die Ferne schweifen...

Ein Zimmermannsgeselle auf der Walz © imago images/imagebroker
imago images/imagebroker

Es gibt seit ein paar Jahren eine sehr auffällige Kampagne, um dem Handwerk den Rücken zu stärken. Auf einem Plakat wird das WWW neu definiert - Walz World Wide.

Auf so eine weltweite oder zumindest Europaweite Walz hat sich Nils begeben. Und damit auf eine Reise, die so gar nichts mit Billigflieger-Tourismus zu tun hat.

Steen Lorenzen sprach mit ihm darüber.

Ein Zimmermannsgeselle auf der Walz © imago images/imagebroker
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12:40

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Virtuelles Reisen mit VR-Brillen

"Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen." Als der norddetusche Dichter Mathias Claudius diesen Satz aufschrieb, da musste er seine Reise noch in einer Kutsche antreten. Was aber, wenn wir weder die Kutsche, das Auto oder das Flugzeug nehmen, sondern uns stattdessen eine VR-Brille auf die Nase setzen? Gleich erfahren sie mehr über virtuelles Reisen!

radioeins-Reporterin Laurina Schräder mit einer VR-Brille © Martin Heller/IntoVR.de
Martin Heller/IntoVR.de

Grenze zu, Urlaub adé - auf radioeins geht es am Radioday "Warum in die Ferne schweifen..." um das Reisen, was sich schwierig gestaltet in Zeiten von Corona - zumindest das Komplettpaket des physischen Erlebnisses. Aber dank der Technik können wir uns ja heute schon an jeden Ort der Welt zoomen - virtuell.

radioeins-Kollegin Laurina Schräder hat sich mit dem Thema "Virtual Reality" (VR) beschäftigt und damit, wie das Reisen auf diesem Weg funktionieren könnte.

radioeins-Reporterin Laurina Schräder mit einer VR-Brille © Martin Heller/IntoVR.de
Martin Heller/IntoVR.de
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12:14

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Mobilität ist für Nomaden die Grundlage für ihre Lebensweise

Nomaden ziehen von einem Ort zum anderen, weil es ihr Lebensmodell ist. Reisen ist vitaler Bestandteil ihres Alltags und der war und ist immer wieder bedroht durch Konflikte und seit eingen Jahren auch durch den Klimawandel.

Eine Jurte und Viehherde in der Steppe in Kirgisistan © imago images/blickwinkel
imago images/blickwinkel

Warum in die Ferne schweifen? Eine Antwort lautet: Weil wir so lernen können, die Welt mit anderen Augen zu sehen - zum Beispiel mit den Augen von Nomaden. Für sie hat das Reisen von einem Ort zum nächsten eine ganz andere Bedeutung als für sesshafte Menschen in Berlin und Brandenburg.

Steen Lorenzen sprach darüber mit Günther Schlee. Er ist Direktor der Abteilung Integration und Konflikt am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle/Saale.

Eine Jurte und Viehherde in der Steppe in Kirgisistan © imago images/blickwinkel
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Radioday

Warum in die Ferne schweifen

Der radioeins-Radioday zum Reisen in besonderen Zeiten - am Himmelfahrtstag

Radioday Himmelfahrt - Warum in die Ferne schweifen © colourbox/radioeins
colourbox/radioeins

Am Himmelfahrtstag haben wir auf radioeins die Koffer gepackt - auch wenn in diesem Jahr wohl Handgepäck reicht: Denn durch die Corona-Pandemie wird die Urlaubssaison 2020 eine sehr besondere. ... [mehr]