Do21.05.
09:00 - 12:00

Radioday an Himmelfahrt

Warum in die Ferne schweifen

mit Katja Weber

Der radioeins-Radioday am Himmelfahrtstag zum Reisen in besonderen Zeiten.

Radioday Himmelfahrt - Warum in die Ferne schweifen © colourbox/radioeins

Am Himmelfahrtstag packen wir auf radioeins die Koffer - auch wenn in diesem Jahr wohl Handgepäck reicht: Denn durch die Corona-Pandemie wird die Urlaubssaison 2020 eine sehr besondere. Bis auf weiteres ist bei uns wohl eher "Einmal um den Block" als "Einmal um die Welt" angesagt.

11:38

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Der Mars als Sehnsuchtsort

Warum ist der Mars so ein Sehnsuchtsort für Erdenbewohner? Und wie realistisch sind die Planungen in Sachen „Menschen auf dem Mars“?

Abbildung des Mars im Besucherkomplex des Kennedy Space Centers in Florida © imago images/Frank Sorge
imago images/Frank Sorge

Unendliche Weiten, ferne Galaxien. Moderatorin Katja Weber muss da nicht unbedingt hin, aber sie versteht, dass genau dieses Entrückte, nicht-mehr-Erdgebundene, die Menschen reizt. Diese Neugier verdanken wir u.a. Thea von Harbous und Fritz Langs „Frau im Mond“, David Bowies „Major Tom“ und eben auch Elon Musks Bestreben Menschen auf den Mars zu schießen.

Überhaupt geistert der Mars, dieser rote Planet, gerade vielen Menschen durch die Köpfe. Wieso das so ist, besprach Katja Weber mit dem ehemaligen Wissenschaftsastronauten Ulrich Walter. Er ist Physiker, heutiger Inhaber des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München und flog 1993 nach fünf Jahren Training an Bord der Raumfähre Columbia zum europäischen Raumlabor Spacelab.

Abbildung des Mars im Besucherkomplex des Kennedy Space Centers in Florida © imago images/Frank Sorge
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11:08

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Urlaub in Europa: Tourismus in Corona-Zeiten

Die Außenminister Europas haben sich getroffen und - vorsichtige - Lockerung für Urlaubsreisende verabredet. Mitte Juni soll zunächst die allgemeine Reisewarnung aufgehoben werden.

Ein Mann zieht eine EU-Flagge aus der Hosentasche © imago/Ikon Images
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Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor einer zu raschen Öffnung der europäischen Grenzen für den Tourismus. Aus gesundheitlichen Gründen sei es das Beste, die Menschen blieben zu Hause, so Montgomery.

Bundesaußenminister Heiko Maas hatte sich in dieser Woche mit Kollegen aus den zehn beliebtesten Reiseländern für Urlauber aus Deutschland darauf verständigt, auf eine Öffnung der Grenzen bis zum Sommerbeginn hinzuarbeiten.

Spanien hat die Hoffnungen auf baldige Grenzöffnungen bereits gedämpft. Wie die Regierung mitteilte, dürfen keine Urlauber einreisen, solange für die einheimische Bevölkerung noch Ausgangbeschränkungen gelten. Die verhängten Maßnahmen sollen schrittweise bis Ende Juni gelockert werden.

Italien hat hingegen eine Grenzöffnungen für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt. Für den Besuch von Stränden wurden neue Verhaltens- und Abstandsregeln bekanntgegeben.

Die ARD-KorrespondentInnen Elisabeth Pongratz (Italien), Clemens Verenkotte (Kroatien) und Marc Dugge (Spanien) berichten darüber. [mehr]

Ein Mann zieht eine EU-Flagge aus der Hosentasche © imago/Ikon Images
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10:38

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Reisen in der Literatur

Raus aus Weimar, weg von all den Verpflichtungen und ab über die Alpen nach "Bella Italia".

"Goethe in der Campagna" - Gemälde des Goethe-Freundes Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1786 © imago images/KHARBINE-TAPABOR
imago images/KHARBINE-TAPABOR

Das, was viele von Ihnen jeden Sommer machen, eine Reise nach oder durch Italien, war für den Literatur-Superstar in den 1780er Jahren, Johann Wolfgang von Goethe, eine Offenbarung - endlich in das Land in dem die Zitronen wachsen.

Vielleicht führen Sie ja auch Reisetagebuch, wenn Sie unterwegs sind, oder verewigen ihre Eindrücke auf Instagram. Ein Johann Wolfgang von Goethe prägt natürlich bei dieser Gelegenheit gleich mal einer ganzen literarischen Gattung seinen Stempel auf - bei der Reisebeschreibung.

Über Goethes Italienreise sprach Katja Weber mit dem Literaturhistoriker Prof. Dr. Axel E. Walter. Er leitet die Forschungsstelle zur historischen Reisekultur an der Landesbibliothek in Eutin.

"Goethe in der Campagna" - Gemälde des Goethe-Freundes Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1786 © imago images/KHARBINE-TAPABOR
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10:08

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Urlaub extrem: Eine Frau, ein Fahrrad und die Seidenstraße

Ein Erfahrungsbericht

Anne Westwards ist allein mit ihrem Fahrrad die Seidenstraße langgefahren. Sie radelte 18 Monate lang von Ost nach West - von der Mongolei bis nach Indien, von Kirgisistan bis zum Kaspischen Meer.

Anne Westwards am Ala Bel (3184m) in Kirgisistan © Anne Westwards
Anne Westwards

Über ein Jahr lang war Anne Westwards solo mit dem Fahrrad auf den Routen der Seidenstraße in Zentralasien unterwegs. Über ihre Reise, die Erlebnisse und was man für solch eine Tour alles im Gepäck haben sollte, hat Katja Weber mit ihr gesprochen. [mehr]

Anne Westwards am Ala Bel (3184m) in Kirgisistan © Anne Westwards
Anne Westwards
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09:38

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Urlaub in Deutschland - wir bleiben zuhause

Tobias Woitendorf ist der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam mit seiner Branche freut er sich auf den kommenden Montag – dann dürfen wieder Übernachtungsgäste aus anderen Bundesländern einreisen in sein schönes Bundesland.

Der Weststrand auf dem Darß
radioeins/Chris Melzer

Entspanntes Wellenrauschen, dazu die klare Luft, der weiße Strand, der blaue Himmel – und ganz hinten am Horizont ein Schiff. Das alles liegt für uns in Berlin und Brandenburg nicht direkt vor der Haustür – aber auch nicht allzu weit weg, an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern.

Wer in diesem Jahr hin wollte, zu Ostern vielleicht, musste sich das wegen der Corona-Pandemie abschminken. Denn die Landesgrenzen waren dicht. Auch über das Himmelfahrt- Wochenende müssen Sie auch noch nicht aufbrechen. Aber am Montag, den 25. Mai 2020, kann es wieder losgehen, in Richtung Norden.

Worauf sich die Tourismusbranche und die Besucher und Urlauber einstellen müssen, beim Urlaub machen unter Corona, das bespricht Katja Weber mit dem Chef des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern - Tobias Woitendorf.

Der Weststrand auf dem Darß
radioeins/Chris Melzer
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09:10

Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Woher kommt das Fernweh und der Reisedrang?

Warum wollen wir eigentlich weg? Was zieht uns immer wieder in die Welt hinaus? Brauchen wir Reisen für unseren Geist? Was macht das psychologisch mit uns, wenn wir weg sind oder – so wie jetzt – eben nicht weg können?

Ein Mann hält einen Globus in den Händen © imago images/Panthermedia
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Seit der Mensch auf dem Planeten ist, bereist er ihn - um das eigene Überleben zu sichern, um fruchtbaren Boden zu finden oder um andere Menschen und Länder zu unterwerfen. Und irgendwann kam der Tourismus dazu, die Sehnsucht nach fernen Gestaden. Nichts wie weg aus Büro, Fabrik oder Schule, an den Strand, in die Berge, eine andere Kultur erleben, eine andere Sprache hören. Fernweh - eine Unterform des starken Gefühls namens Sehnsucht.

Woher dieses Fernweh kommt, das besprach Katja Weber mit dem Tourismuspsychologen Hans-Peter Herrmann.

Ein Mann hält einen Globus in den Händen © imago images/Panthermedia
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Radioday

Warum in die Ferne schweifen

Der radioeins-Radioday zum Reisen in besonderen Zeiten - am Himmelfahrtstag

Radioday Himmelfahrt - Warum in die Ferne schweifen © colourbox/radioeins
colourbox/radioeins

Am Himmelfahrtstag haben wir auf radioeins die Koffer gepackt - auch wenn in diesem Jahr wohl Handgepäck reicht: Denn durch die Corona-Pandemie wird die Urlaubssaison 2020 eine sehr besondere. ... [mehr]