Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Urlaub in Europa: Tourismus in Corona-Zeiten

Die Außenminister Europas haben sich getroffen und - vorsichtige - Lockerung für Urlaubsreisende verabredet. Mitte Juni soll zunächst die allgemeine Reisewarnung aufgehoben werden.

Ein Mann zieht eine EU-Flagge aus der Hosentasche © imago/Ikon Images
Ein Mann zieht eine EU-Flagge aus der Hosentasche | © imago/Ikon Images

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor einer zu raschen Öffnung der europäischen Grenzen für den Tourismus. Aus gesundheitlichen Gründen sei es das Beste, die Menschen blieben zu Hause, so Montgomery.

Bundesaußenminister Heiko Maas hatte sich in dieser Woche mit Kollegen aus den zehn beliebtesten Reiseländern für Urlauber aus Deutschland darauf verständigt, auf eine Öffnung der Grenzen bis zum Sommerbeginn hinzuarbeiten.

Spanien hat die Hoffnungen auf baldige Grenzöffnungen bereits gedämpft. Wie die Regierung mitteilte, dürfen keine Urlauber einreisen, solange für die einheimische Bevölkerung noch Ausgangbeschränkungen gelten. Die verhängten Maßnahmen sollen schrittweise bis Ende Juni gelockert werden.

Italien hat hingegen eine Grenzöffnungen für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt. Für den Besuch von Stränden wurden neue Verhaltens- und Abstandsregeln bekanntgegeben.

Die ARD-KorrespondentInnen Elisabeth Pongratz (Italien), Clemens Verenkotte (Kroatien) und Marc Dugge (Spanien) berichten darüber.

Ein Mann zieht eine EU-Flagge aus der Hosentasche © imago/Ikon Images
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Auch Griechenland ist ein gern gesehenes Reiseland bei deutschen Urlaubern. Die Situation in Griechenland hat sich seit dem vergangenen Wochenende etwas entspannt. Da durften die Griechen wieder an ihre Strände. Bei fast 40 Grad Celsius war das eine willkommene Abwechslung zu den Ausgangsbeschränkungen. Wie das in Griechenland abgelaufen ist, darüber berichtet ARD-Korrespondent Thomas Bohrmann aus Athen.