Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Reisen in der Literatur

Raus aus Weimar, weg von all den Verpflichtungen und ab über die Alpen nach "Bella Italia".

"Goethe in der Campagna" - Gemälde des Goethe-Freundes Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1786 © imago images/KHARBINE-TAPABOR
"Goethe in der Campagna" - Gemälde des Goethe-Freundes Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1786 | © imago images/KHARBINE-TAPABOR

Das, was viele von Ihnen jeden Sommer machen, eine Reise nach oder durch Italien, war für den Literatur-Superstar in den 1780er Jahren, Johann Wolfgang von Goethe, eine Offenbarung - endlich in das Land in dem die Zitronen wachsen.

Vielleicht führen Sie ja auch Reisetagebuch, wenn Sie unterwegs sind, oder verewigen ihre Eindrücke auf Instagram. Ein Johann Wolfgang von Goethe prägt natürlich bei dieser Gelegenheit gleich mal einer ganzen literarischen Gattung seinen Stempel auf - bei der Reisebeschreibung.

Über Goethes Italienreise sprach Katja Weber mit dem Literaturhistoriker Prof. Dr. Axel E. Walter. Er leitet die Forschungsstelle zur historischen Reisekultur an der Landesbibliothek in Eutin.

"Goethe in der Campagna" - Gemälde des Goethe-Freundes Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1786 © imago images/KHARBINE-TAPABOR
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