Radioday "Warum in die Ferne schweifen"

Mobilität ist für Nomaden die Grundlage für ihre Lebensweise

Nomaden ziehen von einem Ort zum anderen, weil es ihr Lebensmodell ist. Reisen ist vitaler Bestandteil ihres Alltags und der war und ist immer wieder bedroht durch Konflikte und seit eingen Jahren auch durch den Klimawandel.

Eine Jurte und Viehherde in der Steppe in Kirgisistan © imago images/blickwinkel
Eine Jurte und Viehherde in der Steppe in Kirgisistan | © imago images/blickwinkel

Warum in die Ferne schweifen? Eine Antwort lautet: Weil wir so lernen können, die Welt mit anderen Augen zu sehen - zum Beispiel mit den Augen von Nomaden. Für sie hat das Reisen von einem Ort zum nächsten eine ganz andere Bedeutung als für sesshafte Menschen in Berlin und Brandenburg.

Steen Lorenzen sprach darüber mit Günther Schlee. Er ist Direktor der Abteilung Integration und Konflikt am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle/Saale.

Eine Jurte und Viehherde in der Steppe in Kirgisistan © imago images/blickwinkel
imago images/blickwinkel
Download (mp3, 8 MB)