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Kann der Mensch nachhaltig denken?

Warum steuern wir ganz bewusst der Katastrophe entgegen? Oder stimmt das gar nicht mehr? Erleben wir gerade einen "tipping point" und ist das gerade aus psychologischer Sicht ein hoffnungsvoller Moment?

Ein Geschäftsmann blickt aus einem modernen Bürogebäude © imago/Science Photo Library
Blick in die Zukunft | © imago/Science Photo Library

Ist die Klimakrise längst da und wird als „Wandel“ verharmlost? Warum wir eine drohende Katastrophe nicht als solche erkennen (wollen), und ob der Mensch überhaupt nachhaltig denken und handeln kann, fragt Stephan Karkowsky den Umweltpsychologen Gerhard Reese.

Ein Geschäftsmann blickt aus einem modernen Bürogebäude © imago/Science Photo Library
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"Wir brauchen Umweltpsychologen um zu verstehen, wie und auf welche Art und Weise wir letzten Endes durch unser Verhalten unser Handeln auf die Umwelt wirken – also welchen Einfluss wir auf unsere Umwelt haben. Aber gleichzeitig schauen wir uns auch an, wie die Umwelt auf uns wirkt – welchen Einfluss zum Beispiel Natur auf unser Wohlbefinden hat, welchen Einfluss auch architektonische, städtische Elemente auf unsere Psyche haben", sagt Reese.