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Venezuela: Blutige Proteste und keine Lösung in Sicht

Seit Anfang April kommt es immer wieder zu Protesten und Unruhen, bei denen bisher mehr als 400 Menschen verletzt und 30 Menschen getötet wurden. Venezuelas sozialistischer Präsident Maduro lehnt trotz der Entwicklungen Neuwahlen ab und wirft der Opposition einen Putschversuch vor.

Tränengas gegen Demonstranten in Caracas (Venezuela) © dpa
Tränengas gegen Demonstranten in Caracas (Venezuela) © dpa | © dpa

In Venezuelas Hauptstadt Caracas wird heute auch wieder demonstriert – gegen die Diktatur, gegen Misswirtschaft und Ungerechtigkeit.

Das Land ist abgewirtschaftet, es fehlt an Lebensmitteln, an Medikamenten – in einem steinreichen Land, das 97 Prozent seiner Exporte mit Erdöl bestreitet - und Präsident Nicolas Maduro sagt über die Opposition: „Sie sollten im Gefängnis sein“.

Katja Weber sprach darüber mit dem Journalisten und Lateinamerika-Korrespondenten Harald Neuber.