Radioday "Babylon Berlin"

Das Moka Efti Orchestra - die Band hinter "Babylon Berlin"

Beide sind keine Unbekannten im Musikgeschäft, doch der Auftrag, für Babylon Berlin – der ambitioniertesten Fernsehserie der deutschen Filmgeschichte – alle Musiken im Bild zu betreuen, bedeutete für Nikko Weidemann und Mario Kamien Neuland.

Moka Efti Orchestra © Steven Haberland
Moka Efti Orchestra | © Steven Haberland

Nikko Weidemann und Mario Kamien bekamen das Vertrauen der Regisseure Tom Tykwer, Henk Handloetgen und Achim von Borries, vom Blues und Klavier-Ragtime über Chansons bis zur opulenten Big Band Charleston- Nummer alle Arten von Stücken zu komponieren. Besonders im Titelsong "Zu Asche, Zu Staub" sollte es eher um ein lebendiges, auf heute übertragbares Gefühl gehen als um historische Genauigkeit.

1929 ist die Welt eine andere. Die Musik spielt live, im Ballhaus, im Café, in der Eckkneipe. Sie kommt nicht als Tonkonserve aus Lautsprechern, sondern wird von Menschen gespielt. Weidemann, seit den 80ern verwurzelt in der interntionalen musikalischen Subkultur, bekommt den Auftrag, nicht nur die Musik zu produzieren sondern auch Musiker sowohl für den Filmdreh als auch für die Soundtrack-Aufnahmen zu casten. Zusammen mit dem Saxophonisten und Arrangeur Sebastian Borkowski stellte er das Moka Efti Orchestra zusammen. Ein 14köpfiges Ensemble aus internationalen Musikern der überaus lebendigen Berliner Jazzszene. Benannt ist das Orchester nach einem der grossen Unterhaltungspaläste des Berlins der 1920er Jahre.

Über Moka Efti, der Band hinter "Babylon Berlin", spricht Steen Lorenzen mit Nikko Weidemann und Mario Kamien.

Moka Efti Orchestra © Steven Haberland
Steven Haberland
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Quelle: Solfo Music