Die Musikanalyse

Love Games von Frank Carter & The Rattlesnakes

Musik verstehen mit Prof. Dr. Hartmut Fladt

Zusammen mit seinem Freund und Bandkollegen Dean Richardson hat Frank Carter erst vor wenigen Wochen ein Konzert in der radioeins Lounge gespielt, stellte zusätzlich das Album der Woche und in der Sendung "Experience" mit Helmut Heimann mit einer exklusiven Session für radioeins zu hören sein. Frank Carter & The Rattlesnakes war und ist in diesem Jahr also ein wichtiges Thema für uns...

Frank Carter & Dean Richardson © radioeins/Schuster
Frank Carter & Dean Richardson | © radioeins/Schuster

Oft hat Punk unter einer rotzig-aufmüpfigen Oberfläche eine ganz brave, konventionelle Musik mit totaler Klischee-Erfüllung. Das sind Vorurteile, die aber nicht immer in Erfüllung gehen – so wie beim heutigen Stück.

Carter wollte mit „Punk“ dem konservativen Mief einer englischen Kleinstadt entfliehen, gründete folgerichtig mit zwei Brüdern die obligatorische Punk-Band: Erfolg, Krach, Trennung, Neuanfang. Frank Carter will mit den Rattlesnakes nicht mehr „kategorisiert“ werden.  

Punk mit melancholischen Anwandlungen? Gibt es das? Der Seattle-Grunge von Cobain hat es vorgemacht, und Carter folgt mit einer starken, aber gleichzeitig differenzierten Musik, die substanziell einfache musikalische Elemente originell kombiniert. Der Text liebäugelt Prof. Dr. Hartmut Fladt jedoch etwas zu sehr mit bemühter Gedankenlyrik.

Frank Carter & Dean Richardson © radioeins/Schuster
radioeins/Schuster
Der Beitrag ist noch bis zum 19.08.2020 00:00:00 verfügbar.