Interview

Liily

Zu Gast im radioeins Studio

Liily, das sind vier Teenager aus Los Angeles, genauer gesagt dem San Fernando Valley. Sie repräsentieren eine neue Generation junger Rockmusiker ihrer Stadt und ihre wilden frenetischen Shows mit dieser verrückten Intensität entwerfen nichts weniger als eine neue Vision von Rock. Und zwar eine, die eine Menge Spaß verspricht.

Liily © Richie Davis
Liily | © Richie Davis

Die inzwischen schon ziemlich zahlreichen Fans machen aus jedem ihrer Auftritte ein Fest, eine Party, einen Abriss. Die Erfahrung, die Gitarrist Sam De La Torre, Sänger Dylan Nash, Drummer Maxx Morando und Bassist Charlie Anastasis bei Haus- und Warehouse-Partys gesammelt haben, tut da ein Übriges dazu.

Die enge Verbindung zwischen Musiker und Publikum, die ständige Kommunikation und das spontane Reagieren auf eine Situation prägen auch das musikalische Verständnis des Quartetts. Den ersten beiden erfolgreichen Singles „Toro“ und „Sold“ aus dem vergangenen Jahr folgte Anfang März die Debüt-EP „I Can Fool Anybody In This Town“.

Aufgewachsen in einer vielfältigen und weitläufigen Stadt, in der sich sowohl Odd Future als auch Jane's Addiction irgendwie zu kreuzen scheinen und in einer wilden Internetkultur lebend, in der man die gesamte Geschichte der westlichen Musik in wenigen Monaten verdauen können, macht Liily Musik, die sich auf all die zackigen Reize ihrer Erziehung stützt, um 2019 etwas unverwechselbares in Los Angeles zu schaffen. Es ist Vorstadttalmusik aus der Zukunft, so wie sie bis 1991 zurückreicht.

Silke Super begrüßte Liily im radioeins-Studio im Babylon.

Liily © Richie Davis
Richie Davis


Quelle: popup-records