Das große Interview-Special

Die Ärzte

Bela B und Farin Urlaub im Gespräch mit Silke Super

Sie haben sich lange Zeit gelassen, aber es hat nicht gereicht. Zähneknirschend mussten Die Ärzte ihre Tour für 2021 absagen. Trotzdem können sich Ärzte-Fans freuen, denn ein knappes Jahr nach ihrem letzten Werk "HELL" haben DIE ÄRZTE jetzt ihr 14. Studioalbum "DUNKEL"veröffentlicht...

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die ärzte | © Jörg Steinmetz

Und, wie schon im letzten Jahr, werden Bela B und Farin Urlaub gemeinsam mit Silke Super den Versuch starten, in dieser Sendung alle Songs der Platte anzuhören und die Geschichten dahinter zu erzählen...vermutlich wird die Zeit auch diesmal nicht reichen, aber auf jeden Fall werden es zwei unterhaltsame Stunden mit vielen Einblicken in die Welt der besten Band eben dieser.

Auflagenkonform sind 2/3 der Ärzte am Freitag bei Silke Super zu Gast. Rod wird seine Stories zu "Dunkel" am 1. Oktober ab 23 Uhr im Interview mit MC Lücke teilen.

Das Interview mit Musik zum Nachhören:

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Jörg Steinmetz
Dunkel von die ärzte
Dunkel von die ärzte | © Hot Action Records (die Ärzte) (Universal Music)

Ärzte-Interview: Farin Urlaub und Bela B über „Dunkel“

„Musik ist älter als Kapitalismus“

Mit "Dunkel" ist das neue Album der Ärzte erschienen. Wir haben mit Farin Urlaub und Bela B über Sprachlosigkeit, Streaming-Dienste, toxische Männlichkeit, geniale Textzeilen und natürlich über ihre 19 neuen Songs gesprochen.

radioeins: Heute erscheint euer neues Album „Dunkel“. Was ist es? Das Pendant zu „Hell“, die kleine, düstere Schwester?

Farin Urlaub: Als „Hell“ entstanden ist, hatten wir so viele Songs, dass wir schon zu diesem Zeitpunkt beschlossen haben: Es gibt zwei Alben. Dann haben wir gesagt: Wir bringen die nicht zusammen raus, sondern nacheinander. Dann haben wir „Hell“ rausgebracht. Dann waren wir vier Monate auseinander und haben in diesen vier Monaten noch mal 14 neue Songs aufgenommen, die waren dann wieder so gut, dass wir sieben Songs von der „Dunkel“-Kopplung runtergeschmissen haben und noch mal acht neu raufgepackt, sodass „Dunkel“ jetzt 19 Songs hat.

radioeins: Normalerweise schreibt ihr Songs, geht dann damit auf Tour. Diesmal gab‘s keine Tour, sondern ihr redet schon wieder über neue Songs. Macht es das Ganze anders?

Farin Urlaub: Das macht was mit einem. „Hell“ fühlt sich an wie Trockenschwimmen. Irgendwie ist das Album gar nicht wirklich da, weil es noch nicht bespielt werden konnte und schon ist das nächste raus. Ich weiß wirklich nicht, wie das bei den Proben wird.

Bela B: Wir machen uns schon Gedanken darüber, welche Lieder von den beiden Platten spielbar sind. Das ist echt krass.

Farin Urlaub: Das sind tatsächlich 42 neue Songs, die wir noch nie gespielt haben, insgesamt mit den B-Seiten. Das sind ja zwei normale Setlisten alleine. Und wir haben ja auch noch zwei, drei Songs, die die Leute vielleicht hören wollen von den alten Platten. Also keine Ahnung, was da auf uns zukommt.

radioeins: Acht-Stunden-Konzerte …

Bela B: Ich will ja auch die alten Lieder spielen. Das ist ein Teil dieses ganzen Auf- Tour-Gehens, dass man die alten Ärzte anderen Dekaden der Band gegenüberstellt. Das ist für uns total reizvoll, wie für die Fans, aber für uns als Künstler auch irgendwie wichtig. Sonst würde es jetzt nur die letzten zwei Jahre widerspiegeln. Könnten wir natürlich. Aber dann würde irgendetwas fehlen.

radioeins: „Wissen“ von der neuen Platte ist ein krasser Ohrwurm. Ein super Beispiel, dass ihr Songs schreibt, in denen die Fans sagen: Oh Gott, genauso war es bei mir auch. Ihr singt denen aus der Seele. Schafft man das, indem man sehr persönliche Sachen aufarbeitet oder muss man das allgemein halten, um möglichst viele Leute anzusprechen?

Farin Urlaub: Wir schreiben keine Songs, um viele Leute anzusprechen. Der Song kommt immer so aus einem von uns raus. Wir haben aber unterschiedliche Ansätze, wie wir schreiben: Bela schreibt, wenn es um Beziehungssongs geht, aus sehr persönlichen Motiven. Bei mir ist es eher so, dass ich ein Gefühl abspeichere. Und wenn ich dann ein Lied schreiben möchte, das in die Richtung geht, dann versuche ich mich zu erinnern, wie ich mich dabei gefühlt habe. Ich habe aber nicht alles erlebt und da versuche ich mich dann reinzuversetzen. Und dabei muss mein literarisches „Ich“ oft durch die Hölle gehen. In diesem Fall war es so, dass ich das Gefühl schon kannte und das Lied war dann auch sehr schnell fertig.

radioeins: Wir kommen zum nächsten Lied, denn ihr habt ja immerhin 19 neue Songs…

Bela B: Es gab die Diskussion, ob wir nicht weniger Songs auf die Platte tun.

Farin Urlaub: Wir müssen die kurz nachstellen:

Farin Urlaub: Bela!

Bela B: Ja?

Farin Urlaub: Du weißt schon, dass das Album besser wäre, wenn es nur 16 Songs wären, oder?“

Bela B: Ja, das ist mit klar.

Farin Urlaub: Machen wir nicht, oder?

Bela B: Nee…

Farin Urlaub: Das war die Original-Diskussion.

Bela B: Rodrigo hatte das tatsächlich vorgeschlagen. Dann haben wir noch mal telefoniert.

Farin Urlaub: Machen wir trotzdem nicht.

radioeins: In „Dunkel“ heißt es: „In Beige die Frau, in Klammern alt. Ihr Mann in Grau, da wird mir kalt.“

Farin Urlaub: Jetzt muss ich aus der Serie „Wie die Band funktioniert“: Bela hat für den gesamten Songtext von „Dunkel“ eine halbe Stunde gebraucht. An diesen vier Intro-Zeilen hat er richtig lange gefeilt. Da muss man penibel sein, das muss genau sitzen.

radioeins: Das ist so irre schön beobachtet. Führt aber zu der Anschlussfrage: Wie wird man denn kleidungstechnisch als Punkrocker in Würde alt?

Bela B: Da haben wir Charlie Harper, der wird demnächst 70, der Sänger von den UK Subs. Oder Captain Sensible von The Damned - alles würdevolle Personen und immer noch gestandene Punkrocker des Volkes. Jello Biafra ist der Elder Statesman Polit-Punk - mega beeindruckende Persönlichkeit.

radioeins: Ist das eine Frage, mit der du dich aktuell beschäftigst? Also: Geht das Hemd noch - zum Beispiel so vor dem Kleiderschrank?

Bela B: Das entscheidet das Hemd dann schon für mich.

Farin Urlaub: Ich wollte gerade ne ähnliche Antwort geben: Die Kleidung spricht manchmal zu mir und sagt: Du willst mich nicht mehr anziehen.

Bela B: Bestimmte Sachen sind eben uncool, ich hab‘ mich da eben auch verändert. Das wäre schon komisch, wenn ich so hauteng Spandex … obwohl …

radioeins: „Anti“ ist soundmäßig ein kleines Brett mit Ruhepart.

Bela B: War eigentlich für „Hell“ vorgesehen.

Farin Urlaub: Aber bei „Dunkel“ hat „Anti“ dann gepasst.

radioeins: Deichkind haben mal irgendwann gesagt, diese Songs, in denen was aufgezählt wird, sind die Pest zum Auswendiglernen und Live-Spielen.

Farin Urlaub: Ich habe jetzt schon Angst davor.

radioeins: Ist es das Fazit vom Song: Wenn man zu viel Auswahl hat, nimmt man im Zweifel gar nichts?

Farin Urlaub: Das ist ein viel aggressiverer Song. Man muss sich zwischen Pest und Cholera entscheiden. Der Text ist auch nicht komplett stringent. Manchmal sind es tatsächliche Gegensätze. Oft sind es aber einfach nur zwei Worte, die nichts miteinander zu tun haben, die nur so eine Scheinverbindung haben, also so onomatopoetisch getextet. Aber der Song ist schon aus dieser Ich-bin-gegen-alles, aus dieser Punk-Attitüde entstanden.

radioeins: „Nazis sind Nazis, weil sie Nazis sein wollen“ - wie kam es zu dem Song mit der Oma-Weisheit „Doof bleibt Doof“?

Bela B: Den Refrain hatte ich schon relativ früh, hab dann eine erste Strophe über Nazis geschrieben, eine zweite über Schwurbler, über das aktuell fast noch größere Problem. In der ersten Strophe habe ich mich leiten lassen von „Mit Nazis reden“ von Wiglaf Droste – ganz tolles Essay von ihm. Es ist fast mein lustigster Song auf der Platte, wegen dem Refrain, wegen „Doof bliebt doof“ und dem Aufzählreim. Es ist so kindisch doof und passt genau zu dem Thema.

Farin Urlaub: Ich finde den so super, der macht so einen Spaß. Natürlich denken wir nicht, dass alle Nazis doof sind, das wäre viel zu einfach. Dieses unschuldige „Worüber reden wir hier eigentlich?“ - das hat mich begeistert.

radioeins: „Schrei“ ist aus der Feder von Rod.

Farin Urlaub: Rodrigo wollte ein Lied über den typischen Mann machen, der immer rumschreit. Es musste einfach alles laut und geschrien sein. Ich find den Song super. Aber als es dann darum ging, ob der aufs Album kommt, habe ich Bela anrufen und gesagt: Wie will Rod das durchziehen, das Lied jeden Abend zu singen. Das ist nicht zu machen.

Bela B: Wir werden es herausfinden.

Farin Urlaub: Ich finde, wie gesagt, den Song toll. Ich weiß, einen Abend könnte ich es singen und danach müssten wir eine Woche Tour-Pause machen und beatmet werden müssen.

Bela B: Ich habe den Song für mich persönlich so aufgefasst, dass es um diese nervigen Typen geht, die ein Mitteilungsbedürfnis haben. Es gibt so viele Selbstdarsteller, die noch mehr Publikum brauchen als nur die Person, mit der sie sich unterhalten. Rodrigo meinte auch, dass es um die Schreihälse bei diversen Demos in den letzten Jahren geht, die auf Fragen nur schreiend antworten.

radioeins: „Kraft“ - was ist die Geschichte zu dem Song?

Farin Urlaub: Der Song ist beim Zähneputzen entstanden.

radioeins: Was hört man da am Anfang für Stimmen?

Bela B: Die ursprüngliche Idee war, die Platte mit einem Gespräch der drei Ärzte beginnen zu lassen. Das sollten nicht unsere Stimmen sein, sondern bekannte Synchronstimmen. Das haben wir dann aber vergessen. Dann war das neue Intro fertig und daraufhin hatte ich die Idee, dass wir diesen Text, wo es um Worte geht von drei Synchronsprechern sprechen lassen. Einer davon ist Oliver Rohrbeck, ein alter Freund von mir, SpongeBob und der andere ist The Rock, Dwayne Johnson – den habe ich mir ausgesucht, als meine Stimme.

radioeins: Wenn ihr Sounds macht, wisst ihr schon von Anfang an, wie es wird?

Farin Urlaub: Meistens wissen wir es nicht. Bei „Hell“ war es so, dass ich mich zuhause hingesetzt habe und viele von den „Bindegliedern“ aufgenommen, zusammengemischt und dann den anderen vorgestellt habe. Ein paar wurden dann übernommen, ein paar wurden komplett verändert und ein paar wurden einfach rausgeschmissen. Das Ganze vorher zu planen, ist extrem schwierig.

Bela B: Manchmal passieren die Dinge einfach: Jan hat eine billige italienische Gitarre aus den 60er-Jahren gekauft. Die Gitarre klingt fantastisch, hat aber ein paar Nachteile in der Verarbeitung. Die Tonabnehmer nehmen so viele Außengeräusche wahr, dass wir mit der Gitarre unsere Stimmen aufnehmen konnten. Das ist auch auf dem Album so. Es entstehen Sachen aus den Gegebenheiten – billige Gitarre gekauft, gleich was draus gemacht.

radioeins: Aber es macht einen Unterschied, ob man sich ein Album von euch auf einem haptischen Tonträger anhört oder bei einem Streamingdienst, weil die solche Sachen absäbeln?

Farin Urlaub: Nein, wir säbeln die ab, wenn wir sie den Streamingdiensten geben. Und gleichzeitig werden auch die Leute belohnt, die sich an Album kaufen, weil sie einen Mehrwert haben. Und das war bei „Hell“ fast drei Minuten. Diesmal sind es um die zwei Minuten, die sie mehr haben.

radioeins: „Schweigen“ – der ist aus deiner Feder, Bela. Den kann man nicht mit 20 Jahren schreiben. Wie siehts du das?

Bela B: Nein, da muss man schon was erlebt haben. Es geht um die Sprachlosigkeit in einer Beziehung. Ich habe mit dem Refrain aber auch versucht, einen politischen Song zu machen. Ich hatte dabei tatsächlich ein bisschen Angst mich zu verrennen, mich nicht klar genug auszudrücken und dabei den Leuten, denen ich nicht so nah bin, eine Steilvorlage zu liefern. Man muss noch dazu sagen, dass ist komplett ein elektronischer Song, es sind nur elektronische Sounds. Auch die Gitarren sind alle aus dem Synthesizer.

radioeins: „Tristesse“ …

Farin Urlaub: Wir arbeiten gern mit Gegensätzen, wenn die Musik besonders traurig ist, ist der Text total fröhlich. In diesem Fall umgekehrt. Die Musik ist sehr fröhlich, also ist der Text sehr, sehr traurig.

radioeins: Der Song enthält eine der schönsten Zeilen im Album: „Man leidet einsam besser als vor Laien-Publikum“ …

Farin Urlaub: Ich habe überlegt: Wie kannst du begründen, warum er nach Hause geht, weil man einsam, besser leidet? Vom Versmaß her musste es halt Laienpublikum sein. Aber der beste von diesen mehrsilbigen Reimen ist immer noch in Banane von Bela B: Fellatio-Reklame. Nahrungsaufnahme auf Fellatio-Reklame zu reimen - ich ziehe immer noch meinen Hut. Damit hat er für immer dieses Reim-Duell, was wir durchaus führen, nach wie vor gewonnen.

radioeins: „Kerngeschäft“ - den hast du, Bela mit Gast-Verstärkung eingespielt?

Bela B: Der Song ist komplett von mir, also die Musik. Die Kernaussage „Musik ist älter als Kapitalismus“ kam von Ina, einer Verkäuferin aus meinem Lieblingsplattenladen, Mrs. Free. Ich habe gefragt, ob sie auch unter dem Streaming leiden und dass weniger Leute in Plattenläden gehen. Die Antwort kam sofort: „Weißt du Bela, Musik ist älter als Kapitalismus.“ Ich habe dann diesen Satz bei mir an die Wand gemalt, auf mich wirken lassen und dann diesen Text geschrieben. Ich wollte passend zum Thema ein Rap-Feature haben. Was mir extrem gut gefallen hat, war das zweite Album von Ebow. Wir haben viel telefoniert und geschrieben und sie hat dann ihren Teil geschrieben und aufgenommen.

radioeins: Bei „Einschlag“ aus der Feder von Bela B – Typ erschlägt seine Begleiterin, geht es da um häusliche Gewalt im Lockdown?

Bela B: Nein, den Song habe ich schon vorher geschrieben. Es geht um den Fall Tuğçe, eine türkische junge Frau, die sich eingesetzt hat für ein andere Mädchen, die bedroht wurden. Sie hat mit ziemlich viel Mut diese Mädchen beschützt. Einer dieser Typen ist dann ausgerastet auf dem Parkplatz, wollte sie schlagen, sie ist auf den Boden gefallen, so unglücklich, dass sie dann gestorben ist. Das hat mich inspiriert zu dem Text. Wie kommt das, wieso, warum? Ich bin sehr stolz auf das Lied.

radioeins: Anastasia von Farin Urlaub, da geht es auch um Tinder. Wie hast du dich denn dem ganzen technisch angenähert? Nach rechts schieben und so, Captain Tinder?

Farin Urlaub: Ich kenne mich damit überhaupt nicht aus. Ich musste tatsächlich googeln, in welche Richtung schiebt man, denn ich wollte es halt richtig singen. Tatsächlich ist das eins der wenigen Lieder, wo ich mir vorher überlegt habe, was ich machen will. Ich hatte das Gefühl zu diesem Zeitpunkt, dass unser Album einfach zu schwer wird. Das Thema ist immer noch toxische Männlichkeit. Aber ich wollte mich dem Ganzen mal völlig anders nähern, nämlich der Toxisch Männliche, der sich komplett super fühlt und überhaupt nicht versteht, warum die Braut nicht auf ihn steht.

radioeins: "Dunkel" von „Die Ärzte“ erscheint am 24. September.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Silke Super.

Der Text ist eine gekürzte und redaktionell bearbeitete Fassung. Das komplette Interview können Sie oben im Audio-Player nachhören.

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