Interview

Black River Delta

Zu Gast im radioeins Studio

In ihrer Musik besinnt sich das Dreigespann aufs Wesentliche: zwei dreckige Gitarren und ein rumpeliges Schlagzeug liefern die Grundlage für die Ausflüge, mit denen Sänger Erik Jacobs seine Hörer in lyrische Unterwelten entführt. Ein Höllenritt sondergleichen.

Black River Delta © Jenniann Johannesson
Black River Delta | © Jenniann Johannesson

Eigentlich ist es der Mexikaner, der das neue zweite Album "VOL. II" von Black River Delta am besten beschreibt. Nicht der Einwohner des Nord- und Mittelamerikanischen Flächenstaates, sondern, das in Hamburg erfundene, alkoholische Kultgetränk aus Tomatensaft, Korn, Sangria, Tabasco, Salz und Pfeffer, welches sich bei den drei Schweden aus dem Örtchen Bollnäs größter Beliebtheit erfreut. Denn "VOL. II", das hat genau richtig lang gezogen, bevor es ausgeschenkt wird und ist scharf, schwer und würzig.

13 Songs sind es geworden, die Black River Delta auf ihrem eindrucksvollen Zweitwerk auf Platte bannen. 13 Songs, die bereits kurz nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Devil On The Loose" im Frühjahr 2016 in den Köpfen des Trios gärten. Geschrieben wurde daheim und während der vielen Touren, ob alleine oder als Support für die niederländischen Psychedelic-Rock Granaten DeWolff.

Um die Stärke des Grundrezeptes wissend, haben Erik Jacobs, Erik Nilsson und Pontus Ohlsson die Basiszutaten beibehalten und noch weiter verfeinert.

Morgen, am 10. April 2018, stellen Black River Delta "VOL. II" im Berliner Privatclub vor und Silke Super begrüßte sie heute im radioeins-Studio im Babylon.

Black River Delta © Jenniann Johannesson
Jenniann Johannesson


Quelle: Konzertbüro Schoneberg