Musik in der radioeins Dachlounge

Evgeny Beleninov

Evgeny Beleninov
Evgeny Beleninov | © Rasmus Tanck

Von Moskau führte ihn der Weg nach Berlin. Der klassisch geschulte und popaffine Gitarrist Evgeny Beleninov hat vor kurzem sein Solodebüt veröffentlicht. Darauf schlägt er einen noch größeren räumlichen wie musikalischen Bogen. "Paris Buenes Aires", heißt sein Album, und darauf interpretiert Beleninov die "Douze Études de Concert" (die zwölf Konzertetüden) des brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos, sowie die "Cuarto Estaciones Portenas" (Die vier Jahreszeiten)" von Astor Piazzolla, dem Bandoneon Meister und Tangovisionär aus Buenos Aires. Evgeny Beleninov gilt als Meister auf der Gitarre, seinen Zugang zur Musik beschreibt er folgendermaßen:

"Der Mensch weiß, dass das Leben endlich ist, ein kurzer Weg ins Nirgendwo. Darum gibt es Kunst. Kunst strebt nach absoluter Perfektion, die der Mensch nur ansatzweise erahnt. Sie ist für ihn unendlich. In der Kunst gibt es kein Ankommen."

Evgeny Beleninov
Rasmus Tanck