Berliner Schaubühne

"Rückkehr nach Reims" mit Amewu Nove und Isabelle Redfern

Ein Tonstudio. Eine Schauspielerin und ein Regisseur arbeiten an dem filmischen Essay "Rückkehr nach Reims" - die Adaption eines Buchs des französischen Soziologen Didier Eribon.

Isabelle Redfern und Amewu Nove in die "Rückkehr nach Reims" (Regie: Thomas Ostermeier, Schaubühne) © David Baltzer / bildbuehne.de
Isabelle Redfern und Amewu Nove in die "Rückkehr nach Reims" (Regie: Thomas Ostermeier, Schaubühne) | © David Baltzer / bildbuehne.de

Die Reise geht zurück zur Herkunft von Eribon, der aus der Arbieterklasse kommt. Als Intellektueller blickt er auf seine Familie, die der kommunistischen Arbeiterklasse den Rücken gekehrt hat, die, vergessen und ohne Repräsentation, den Rechtspopulisten des Front National in die Arme läuft. Wie konnte es dazu kommen? Was ist der Anteil der Linken daran, was sein eigener als Intellektueller, der seine Herkunft verleugnet? Welchen Ausweg gibt es?

Thomas Ostermeiers Inszenierung "Rückkehr nach Reims" wurde 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Nun ist sie endlich in überarbeiteter Form und neuer Besetzung wieder an der Schaubühne zu sehen.

Wir sprechen mit den zwei Hauptdarsteller*innen Amewu Nove und Isabelle Redfern im radioeins Sommergarten.

Isabelle Redfern und Amewu Nove in die "Rückkehr nach Reims" (Regie: Thomas Ostermeier, Schaubühne) © David Baltzer / bildbuehne.de
David Baltzer / bildbuehne.de