Schaubude | Tragikomödie

Creatures Hill

Die McConnolys hatten die Absicht, viele Kinder zu bekommen. Vier mindestens! Sie bekommen fünf. Das Fünfte ist anders - es ist zu viel. 
Ein Albtraum, ein Geschwür am Körper einer bisher intakten Familie, das nicht heilen will.

Creatures Hill
Creatures Hill | © radioeins/Voigt

Was passiert mit einer Familie, wenn sich ein Mitglied weigert, sich den gegebenen Regeln des Zusammenlebens anzupassen?

Das Kind, ein Ausnahmebeispiel der menschlichen Bösartigkeit, wird Projektionsfläche und Katalysator für die Abgründigkeiten seiner Mitmenschen. Für die Figuren steht alles auf dem Spiel, denn die hart erarbeitete Stabilität droht auseinander zu brechen, zersetzt von einem Monster ohne jede Moral in ihrer Mitte.

In Koproduktion mit der Schaubude Berlin hat das Team KREATUR eine Tragikomödie entwickelt, die auf bizarre Weise die Fragilität eines bestehenden Systems sichtbar macht und fragt, wie hoch der Preis dafür sein darf, um eben dieses System zu retten. Als Inspirationsquelle für die Arbeit diente u.a. der Roman „Das fünfte Kind“ von Doris Lessing.

Produktionsleiterin und Spielerin Leonie Euler und Co-Regisseurin Nathalie Wendt zeigen uns die Masken, mit denen „Creatures Hill“ in der Schaubude inszeniert wird.

Creatures Hill
radioeins/Voigt
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